Circular Letter

Rundbrief Mai 1979

Ewald Frank

calendar_month 12. 5. 1979

»Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit« Heb. 13.8

RUNDBRIEF Mai 1979

Herzlich grüße ich Euch alle in dem teuren Namen des HErrn Jesus Christus mit dem Wort aus Kol. 1, 9–14:

„Deshalb hören auch wir seit dem Tage, an dem wir es vernommen haben, nicht auf, für euch zu beten und (Gott) zu bitten, daß ihr mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistgewirkten Weisheit und Einsicht erfüllt werden möchtet, damit ihr so, wie es des Herrn würdig ist, zu seinem völligen Wohlgefallen wandelt. Ja, möchtet ihr in jedem guten Werke Frucht bringen und in der Erkenntnis Gottes wachsen! Möchtet ihr mit aller Kraft, wie es der Macht seiner Herrlichkeit entspricht, zu aller Standhaftigkeit und Ausdauer ausgerüstet werden und mit Freuden dem Vater Dank sagen, der uns zur Teilnahme am Erbe der Heiligen im Licht tüchtig gemacht hat! Er hat uns ja aus der Gewalt der Finsternis gerettet und uns in das Reich des Sohnes seiner Liebe versetzt. In diesem haben wir die Erlösung, nämlich die Vergebung der Sünden.“

Nachdem wir durch die Gnade Gottes den gesamten Heilsratschluß durch die Verkündigung des prophetischen Wortes erfasst haben, will der HErr uns dazu tüchtig machen, unser Erbe anzutreten. Zunächst war es notwendig, die biblischen Lehren als Grundlage für die Auferbauung der Gemeinde des HErrn zu verkündigen. Jetzt ist unser Ge bet wie das des Paulus, daß der Wille Gottes geschieht, daß wir unserer Berufung und Erwählung gemäß des HErrn würdig wandeln und nach Seinem Wohlgefallen leben. Mögen wir in jedem guten Werk Frucht bringen und in der Erkenntnis Gottes wachsen, und gerade jetzt mit Kraft und Standhaftigkeit ausgerüstet werden. Jetzt geht es um die Teilnahme am Erbe der Heiligen im Licht. Es geht um die Einsetzung in die Sohnschaft. Als Volk Gottes sind wir Träger der Verheißung; wir sind als rechtmäßige Erben eingesetzt worden. Jetzt wollen wir über den Jordan und das verheißene Land einnehmen. Gottes Wort soll buchstäblich in unserer Mitte und in unserem Leben erfüllt werden.

Die Botschaft der Wiedererstattung hat den nötigen Glauben und berechtigte Hoffnung in uns geweckt. Die Kraft Gottes muß am Ende in der gleichen Weise offenbar werden wie am Anfang. Nachdem wir lehrmäßig auf den Grund der Apostel zurückgekehrt sind, wird uns Gott helfen, den Zugang zu Seinem Gnadenthron und zu allen Segnungen zu finden. Wir warten auf die Vollendung. Wir glauben an die völlige Erlösung, an die Vergebung unserer Schuld und Sünde. Wir glauben, daß die Gemeinde als der Leib des HErrn die Offenbarungsstätte Gottes hier auf Erden ist. Gott hat in die Gemeinde die verschiedenen Dienste und Gaben gesetzt. Paulus schreibt von dem Dienst des Geistes, der eine weitgrößere Herrlichkeit hat als der Dienst des Buchstabens. (2. Kor. 3) Ehe wir als Gemeinde des HErrn den Dienst des Geistes ausführen können, müssen wir uns der Leitung des Heiligen Geistes völlig und ganz unterstellen. Weil es jetzt um den Endsieg geht, brauchen wir die volle Waffenrüstung, um den geistlichen Kampf zu bestehen. Wir haben lange genug gesungen: „Jesus ist Sieger“; jetzt soll es in der Tat offenbar werden. Lang genug haben wir gehört, daß Jesus Christus derselbe ist, jetzt wollen wir es sehen. Der lebendige Glaube ist uns durch die Predigt geschenkt worden und ist in den Verheißungen des Wortes Gottes ver ankert. Wir glauben, daß Gott die letzte Erweckung gründlich und gewaltig durchführen wird, denn daraus wird die Brautgemeinde her vorgehen und ihre Vollendung erleben.

In jeder Erweckung haben Menschen ihr Leben mit Gott und unter einander geordnet. Solange wir als Glieder des Leibes Jesu Christi auch nur das Geringste gegeneinander haben, wird der Geist Gottes nicht zum Durchbruch führen können. Mit Gottes Hilfe muß und wird es uns gelingen, ein Ihm wohlgefälliges Sündenbekenntnis abzulegen und die Verbindung zu Ihm und zueinander herzustellen. Der Druck, die Spannungen, das Gegeneinander muß ein Ende haben. In der Freiheit und Einheit des Geistes und in der göttlichen Liebe soll die Entfaltung des geistlichen Dienstes stattfinden. In einer niedagewesenen Mannigfaltigkeit wird die Gemeinde neue Segnungen erleben.

Mir ist durch den Geist Gottes am am 3. 5. 79 abends geboten worden, vor das Volk des HErrn zu treten und Galater 5 zu lesen, wo durch uns die Hindernisse gezeigt werden. In der Gegenwart Gottes sollen wir uns dazu bekennen, damit sie vom Lichte gestraft und aus dem Wege geräumt werden, und so dem Feind jede Angriffsmöglichkeit genommen wird. Besonders in den Briefen der Apostel hat der Geist Gottes das zum Ausdruck gebracht, was die Gläubigen beherzigen müssen. Gott hat Seinem Volke den Weg gebahnt, sind wir bereit darauf zu gehen?

In Galater 5 lesen wir von den Werken des Fleisches und den Früchten des Geistes. Durch die Liebe sollen wir einander dienen, nicht durch Rechthaberei. Ehe das geschehen kann, muß die Liebe Gottes in unsere Herzen durch den Heiligen Geist ausgegossen werden. Das ganze Gesetz findet seine Erfüllung in und durch uns, wenn wir Gott von Herzen lieben und unseren Nächsten wie uns selbst. Doch der Apostel mahnt: „Wenn ihr euch aber untereinander beißet und fresset, so sehet zu, daß ihr nicht voneinander verschlungen werdet.“

Gott will nur die Werke Satans zerstören, der Teufel will uns zerstören. Gott prangert die Sünde an, Satan den, der gesündigt hat. Satan ist Ankläger der Brüder, unser Heiland ist Fürsprecher. Dank sei Gott, der uns den Weg aus allem heraus zeigt. ER vermag selbst eine Niederlage zum größten Sieg zu wenden. Jetzt dürfen wir weder etwas vor uns her- noch nach rechts oder links schieben, sondern müssen uns unter das Kreuz stellen. Durch das Blut des Lammes wird dem Feind jedes Anrecht genommen. Wenn der Sieg des Kreuzes in uns offenbar wird, hat Gott völliges Verfügungsrecht über uns. Der Feind wird solange sein Spiel mit uns treiben können, bis wir unsere Sünden und unser Zukurzkommen ans Licht und unter das Blut gebracht ha ben.

Der Apostel führt aus: „Ich meine aber so: Wandelt im Geist, dann werdet ihr sicherlich das Gelüst des Fleisches nicht vollführen. Denn das Fleisch widerstrebt mit seinem Begehren dem Geist und ebenso der Geist dem Fleisch; denn diese beiden liegen im Streit miteinander, daß ihr das tut, was ihr tun möchtet.“ Jetzt geht es nicht mehr darum, zu tun, was wir möchten, sondern darum, daß der Wille Got tes geschieht. Wir stehen mitten im Kampf. Das Fleisch, und dahinter steckt der Feind, stellt seine Ansprüche an uns; der Geist, und damit Gott, stellt Seine Ansprüche an uns. Wir sind durch das Blut des Lammes teuer erkauft worden und gehören nicht mehr uns selber, sondern dem, der uns erlöst hat. Wir sind mit Christus gestorben und dem Geiste unterstellt. „Lasst ihr euch aber vom Geist leiten, so steht ihr nicht mehr unter dem Gesetz. Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, nämlich Unzucht, Unsittlichkeit, Ausschweifung, Götzen dienst, Zauberei, Feindseligkeiten, Zank, Eifersucht, Zerwürfnisse, gemeine Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen, Neid, Trunksucht, Schwelgerei und so weiter. Von diesen habe ich euch schon früher ge sagt und wiederhole es jetzt, daß, wer derartiges verübt, das Reich Gottes nicht erben wird.“

Zu Anfang haben wir das Wort aus dem Kolosserbrief gelesen, in dem uns gesagt wird, daß wir zur Teilnahme am Erbe der Heiligen im Licht tüchtig gemacht werden. In diesem Galaterwort werden uns die Hindernisse vor Augen gestellt, die uns davon abhalten, als rechtmässige Erben des Reiches Gottes eingesetzt zu werden. Solche Schrift stelle trifft jeden von uns. Als Herzensspiegel wird sie uns vor Augen gehalten. Keiner ist da, der in allem recht getan hätte, auch nicht ei ner. Wir alle mangeln des Ruhmes vor Gott. Wohl dem, der nicht davongeht und vergisst, wie er ausgesehen hat, sondern Gnade vor Gott findet und das in seinem Leben erkennt, womit ihn der Feind fest hält. Wie wir gelesen haben, sind es nicht immer nur die groben Sünden, sondern auch Dinge, die wir vielleicht noch nie im Lichte Gottes als so schwerwiegend gesehen haben. Gehen wir doch dieses Galaterwort langsam durch und fragen wir den HErrn, was auf uns persönlich zutrifft.

Wenn der Geist Gottes uns von der Sünde überführt, werden wir sie in einem freien Bekenntnis ans Licht bringen. Vom Lichte gestraft bringen wir sie unter das Blut des Lammes. Mit dem Augenblick verliert der Feind seine Angriffsfläche in uns. Wir wissen, daß unsere Schuld und Sünde am Kreuz auf Golgatha gesühnt und vergeben ist, dennoch ist es notwendig zu erkennen, auf welchem Gebiet und in welcher Weise der Feind uns lahmlegt. Mir ist durch den Geist Gottes aufgetragen worden, Galater 5 in den Versammlungen zu lesen und alle aufzufordern, sich Gott zu stellen und das, worin der Feind sie an ficht, offen vor Gott zu bekennen. Auf diese Weise empfangen wir nicht nur die Vergebung, sondern die völlige Befreiung und Erlösung von der Macht der Sünde. Ich bin mit gutem Beispiel vorangegangen und habe vor Hunderten ein öffentliches Bekenntnis abgelegt. 

Nur wenige werden grobe Sünden oder Verfehlungen zu bekennen haben, doch das Wort Gottes macht eigentlich keinen Unterschied. Eifersucht, Zank, Neid, Parteiungen usw., werden genauso eingestuft, wie Unzucht und Unsittlichkeit. Deshalb kann keiner auf andere mit Fingern zeigen oder gar Steine werfen. Wir sind alle schuldig. Das Gericht am Hause Gottes hat seinen Anfang genommen. Wir wollen uns dem Wirken des Heiligen Geistes stellen und völlige Reinigung mit Gottes Hilfe schaffen, damit wir auch die vom Geist gewirkte Heiligung erleben, denn ohne Heiligung wird niemand den HErrn schauen (Heb. 12, 14).

Wir finden Sündenbekenntnis in der Schrift sowohl im Alten wie im Neuen Testament. Als Johannes seinen Dienst begann, wird berichtet: „Da zog denn Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Gegend am Jordan zu ihm hinaus und ließen sich im Jordanfluß von ihm tau fen, indem sie ihre Sünden offen bekannten.“ Es gibt ein biblisches und ein unbiblisches Sündenbekenntnis. Richtig ist es so: In der Ge genwart Gottes überführt der Heilige Geist uns von der Sünde, leitet zur Buße, und wir decken es auf, damit Gott zudecken kann. Indem die Hand des HErrn schwer auf uns lastet, verharren wir im Gebet, bis wir durchgedrungen sind. Der Freispruch eines Menschen genügt nicht; die vom Geist gewirkte Gewissheit muß in unser Herz kom men, daß der HErr vergeben hat. Dann erkennen wir: durch das Blut des Lammes ist unser Schaden gut gemacht und eine tiefe Freude und ein seliger Friede füllt unser Herz. Ein Sündenbekenntnis, das nur auf Anordnung eines Menschen oder einer Gemeinde abgelegt wird, führt nicht in die göttliche Freiheit. Wenn der Geist uns zur Buße leitet, wird das biblische Resultat einer völligen Befreiung und Erlösung zu sehen sein. Es geht nicht nur darum, daß einer dem an deren die Lösung oder Befreiung zuspricht, sondern daß jeder selbst vor seinen Erlöser tritt und im Glauben die völlige Vergebung und Befreiung annimmt.

Der HErr Jesus spricht von den Reben, die Frucht bringen, daß sie gereinigt werden sollen, um noch mehr Frucht zu bringen. Johannes schreibt: „Wer diese Hoffnung zu Ihm hat, reinigt sich gleich wie Er rein ist.“ Paulus schreibt: ,, … an die Auserwählten, an die Heiligen und Geliebten in Jesus Christus, ziehet den alten Menschen aus … und ziehet den neuen Menschen an der nach Gottes Ebenbild geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Reinheit.“

In 2. Petrus 1 werden uns die sieben Eigenschaften des Wesens Jesu Christi vor Augen geführt, die in unserem Leben als Tugenden sein müssen. Direkt danach wird uns gesagt: „Wem dagegen diese Eigenschaften fehlen, der ist blind in Kurzsichtigkeit und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden in Vergessenheit geraten lassen.“ 

Möge Gott uns Gnade schenken, daß wir Ihn in einer neuen, ungeahnten Weise erleben. Der Weg nach oben geht durch die Tiefe. Mit gesalbten Augen erkennen wir, was zu unserem Heil und Frieden dient. In dem Moment, wo die Werke des Fleisches aufgedeckt und in das Licht Gottes gebracht werden, verliert der Feind sein Anrecht, das Blut des Lammes sühnt und reinigt völlig unsere Schuld; dann kommt der Heilige Geist und schafft neues, göttliches Leben in uns. Ehe die Frucht des Geistes, wie sie auch in Galater 5 aufgezählt wird, in unserem Leben sein kann, muß der Heilige Geist durch eine mächtige Ausgießung über uns kommen. „Die Frucht des Geistes dagegen besteht in Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Beständigkeit. Gegen derartige (Geistesfrüchte) kann das Gesetz keine Anklage erheben.“ Es geht nicht mehr um gute Vorsätze, sondern darum, uns Gott zu stellen, das Licht von der Finsternis zu scheiden, damit Gott etwas tun kann. Der „Dienst des Geistes“ kann nur da ausgeführt werden, wo alle Werke des Fleisches aufgehört haben.

Am 27. 4. 79 wurde mir durch den Heiligen Geist gesagt: „Wo immer das Evangelium gepredigt wird, werden dieselben Dinge geschehen, wie sie in den Evangelien geschrieben stehen.“ Das Evangelium ist die frohe Botschaft, die dem Sünder das Heil, dem Kranken die Heilung, dem Gebundenen die Befreiung bringt. Ohne Christus gäbe es kein Evangelium, doch mit Ihm haben wir ein volles Evangelium. Die Apostelgeschichte ist eine Fortsetzung des Wirkens Jesus Christi durch die Kraft des Heiligen Geistes. Im 19. Kapitel lesen wir, daß Gott durch die Hände des Paulus ungewöhnliche Wunder geschehen ließ, so daß man die Kranken brachte, die geheilt wurden und aus denen die bösen Geister ausfuhren. „Ebenso kamen auch viele von denen, die gläubig geworden waren und bekannten offen und unverhohlen ihr früheres Treiben; ja nicht wenige von denen, die sich mit Zauberei abgegeben hatten, brachten die Zauberbücher auf einen Haufen zusammen und verbrannten sie öffentlich.“

Diese Dinge sollte man stehen lassen. Wir wollen daran festhalten, daß der HErr noch einmal Himmel und Erde, unsere Herzen und Seine Gemeinde bewegen wird. Jeder möge alles im Gebet vor Gott bewegen und sich durch den Heiligen Geist leiten lassen. Die Furcht Gottes muß am Ende so in der Gemeinde sein wie am Anfang. Wir wollen offen zu einander sein, alles vergeben und jedes Hindernis aus dem Wege räumen. Wenn wir als Gläubige am Anfang eines Gottesdienstes mit Gott und untereinander alles bereinigen, dann wird es geschehen, daß die Sünder von der Gnade Gottes erfasst, am Ende eines Gottesdienstes ihr Leben ebenfalls mit Gott und Menschen in Ordnung bringen werden. Schon eine Feindseligkeit, ein Parteiergreifen, Zank oder Zwietracht, können ein direktes Hindernis sein. Möge Gott allen Gnade schenken, alles so zu sehen, wie Er es sieht.

Es ist wesentlich leichter, die für unsere Begriffe schwerwiegenden und ins Auge fallenden Sünden zu erkennen, als die eben aufgeführten. Jeder einzelne muß mit allem Ernst in die Gegenwart Gottes treten und sich wirklich selber prüfen. Ein Lippenbekenntnis allein wird keine Wende bringen, doch den Aufrichtigen wird Gott Gnade schenken und helfen.

Der Geist macht uns klar, daß hinter allen Werken des Fleisches ein böser Geist steckt. Hinter allen Früchten des Geistes steht die Macht und der Geist Gottes. Wir haben es mit zwei verschiedenen Reichen zu tun, dem teuflischen Reich der Finsternis und dem göttlichen Reich des Lichtes. „Jetzt aber legt auch ihr alles derartige ab: Zorn, Erbitterung, Bosheit, Schimpfworte und unanständige Reden eures Mundes! Belügt euch auch nicht gegenseitig! ihr habt ja doch den alten Menschen samt seinem ganzen Tun ausgezogen und den neuen Menschen angezogen, der zur Erkenntnis nach dem Bilde seines Schöpfers erneuert wird, … so ziehet nun als von Gott Auserwählte, als Heilige und Geliebte, herzliches Erbarmen, Gütigkeit, Demut, Sanftmut und Geduld an; ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn jemand dem anderen etwas vorzuwerfen hat, wie der Herr euch vergeben hat.“ (Kol. 3)

Möge Gott uns allen dazu Gnade schenken, daß wir uns dem Wirken des Heiligen Geistes stellen, einander von Herzen vergeben und auch für uns die uneingeschränkte, totale Vergebung all unserer Schuld und Sünde im Glauben annehmen. Nachdem wir alles unter das Kreuz gebracht haben, wollen wir es liegen lassen, weder daran den ken noch darüber sprechen. Das Werk Gottes ist vollkommen.

„Um wieviel mehr wird da das Blut Christi, der kraft ewigen Geistes sich selbst als ein fehlerloses Opfer Gott dargebracht hat, unser Ge wissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen!“ (Hebr. 9, 14)

„Ihm, der uns liebt und uns durch sein Blut von unsern Sünden erlöst hat und uns zu einer Königsherrschaft gemacht hat, zu Priestern für seinen Gott und Vater: – sein ist die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit! Amen.“ (Offb. 1, 5b + 6)

Im Auftrage Gottes wirkend