Circular Letter

RUNDBRIEF März 1987

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 2 calendar_month 21. 3. 1987

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Kapitola 1

Kapitola 1

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Die Gnade und der Friede Gottes sei mit Euch allen durch Jesus Christus, unseren HErrn. Ich grüße Euch als die von Gott Auserwählten und in Christus Gesegneten mit dem Wort aus Jesaja 43:1-2:

Fürchte dich nicht, denn Ich habe dich erlöst, Ich habe dich bei deinem Namen gerufen: du bist Mein! So oft du durchs Wasser gehst, bin Ich bei dir, und durch Ströme, sie sollen dich nicht überfluten! So oft du durchs Feuer gehst, sollst du nicht versengt werden, und die Flamme soll dir nichts antun!

In der ganzen Bibel finden wir Worte des Zuspruchs für jede Lage unseres Lebens. Wir müssen uns nur auf die Verheißung stellen und glauben, dass der HErr Sein Wort hält und alle Tage bei uns ist bis an das Ende der Welt. Prüfungen bleiben nicht aus; das geht aus dieser und vielen anderen Schriftstellen hervor. Doch der HErr trägt uns hindurch. Sogar im finsteren Tal ist Er bei uns und führt uns wieder auf lichte Höhen. Sein Stecken und Stab trösten uns. (Ps. 23)

Wir setzen unsere Hoffnung allein auf Ihn, der uns versteht und als Hoherpriester Mitgefühl mit uns hat und fürbittend vor dem Gnadenthron für uns eintritt. (Hebr. 7:22-25) ER hat das Werk in uns begonnen und wird es auch vollenden.

Wieder weist der Kalender uns auf die unvergleichlich großen Ereignisse der Heilsgeschichte hin. Von jenem Karfreitag bis zum Ostersonntag vollbrachte Gott die verheißene Erlösung durch Jesus Christus, unseren HErrn. Es war der große Versöhnungstag, an dem Er die Schuld aller Gotteskinder gesühnt hat, so dass ihnen alle Übertretungen vergeben und all ihre Sünden getilgt wurden. Es war ein Tag, an dem Gott sich mit der Menschheit versöhnt, uns Sein Angesicht zugewandt, den entstandenen Schaden wiedergutgemacht und eine ewig gültige Erlösung geschenkt hat. Sterbend rief unser Erlöser aus: „Es ist vollbracht!“

Von Herzen glauben wir, was Paulus in 2. Kor. 5:19 schreibt: „Denn Gott war in Christus und hat die Welt mit sich versöhnt, indem Er ihnen ihre Übertretungen nicht anrechnete und in uns das Wort von der Versöhnung niedergelegt hat.“ Wer diese Versöhnung wirklich erlebt hat, der hat auch das Wort der Versöhnung in seinem Herzen und in seinem Munde. Aller Hass, jede Feindschaft ist beendet, eine völlige Vergebung und Versöhnung hat stattgefunden.

Die Erlösung ist das Kernstück der Heilsgeschichte Gottes mit der Menschheit. Weil Sein Reich ein ewiges Reich ist, musste Er, der allein Unsterblichkeit hat, sich in einem sterblichen Leibe offenbaren, um uns aus der Sterblichkeit in die Unsterblichkeit, aus der Verweslichkeit in die Unverweslichkeit und damit in Sein ewiges Reich zurückzuversetzen. Aus Gnaden hat Er uns durch die vollbrachte Erlösung ewiges Leben und unvergängliches Wesen geschenkt. Wir schauen nicht auf die Hinfälligkeit unserer Leiber, die noch auf die Verwandlung warten, sondern danken Gott, dass Er uns ein neues Herz, einen neuen Geist und ein neues, göttliches Leben geschenkt hat. Die Leibesverwandlung wird ja, wie wir wissen, bei der Wiederkunft Jesu Christi stattfinden. Dann werden die in Christo Entschlafenen in Unverweslichkeit auferstehen, und wir, die wir Seine Erscheinung liebhaben, uns zubereiten ließen und mit dem Heiligen Geist versiegelt worden sind, werden verwandelt und gemeinsam mit ihnen hinaufgenommen. Welch ein glorreicher Tag wird das sein!