Circular Letter
Rundbrief Juni 1976
Ewald Frank
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Kapitola 1
Rundbrief Juni 1976
1 / 3
„Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit.“(Heb. 13:8)
Rundbrief Juni 1976
Liebe Brüder und Schwestern in dem HErrn! Ganz herzlich grüße ich euch in dem teuren Namen Jesu Christi. Wir sind überwältigt von allem, was Gott tut. Der Weg mit den Seinen ist so eindeutig und klar, daß es niemand übersehen kann, dessen Augen geöffnet sind. Der auferstandene bezeugt sich noch heute als der Lebendige unter den einen. ER redet, wirkt und offenbart Sein Wort und Seinen Willen. Wir können immer wieder neu ausrufen: „Erkennet, daß der HErr Seine Heiligen wunderbar führt.“
Es geht von Klarheit zu Klarheit und von Erkenntnis zu Erkenntnis. Es gibt keinen Stillstand und wird auch in Zukunft keinen geben. Solange der HErr führt, geht es vorwärts. Wenn ER führt, geht es von Sieg zu Sieg. Wir müssen Sein Werk erkennen und uns nur als Seine Mitarbeiter betrachten. Gott hat in Christus eine neue Schöpfung begonnen. (Offbg. 3,14) Jetzt im letzten Gemeindezeitalter zu Laodizea muß diese göttliche Schöpfung ihre Vollendung finden. Das Werk Gottes drängt zum Abschluß. Wir werden es miterleben, das steht fest.
Zeitlich legen wir uns in keiner Weise fest. Die Zeit steht allein in Gottes Hand. Selbst die Betonung des Jahres 1977, das nicht nur von Br. Branham, sondern auch von anderen hervorgehoben wurde, spielt für uns nur eine untergeordnete Rolle. Die Hauptsache ist unsere Zubereitung vor dem HErrn, damit wir IHM begegnen können, wenn ER kommt, und gehen IHM, dem Bräutigam unserer Seele, entgegen.
Schon Paulus und die Gläubigen im Urchristentum warteten auf die Wiederkunft des HErrn, denn so lautet die Verheißung: „ICH gehe hin, euch die Stätte zu bereiten, und komme wieder, euch zu Mir zu nehmen“. Wir bleiben in allen irdischen und geistlichen Entscheidungen völlig nüchtern. Die schulpflichtigen Kinder schicken wir zur Schule, die lehrpflichtigen zur Lehre, wer bauen muß, soll bauen, und wer säen kann, soll säen. In allen Lebensbereichen, in all unserem Planen und Handeln bleiben wir vollkommen nüchtern, bis der HErr kommt.
Wenn wir denen, die gerechnet haben, vertrauen dürfen, dann ist 1977 das siebzigste Halljahr seit dem ersten, das zur Zeit Moses ausgerufen wurde, und wird eine bedeutende Wende in der Menschheitsgeschichte bringen. Wir rechnen damit, daß in Kürze alles zum Abschluß kommt, doch müssen wir auch daran denken, daß der Heiland gesagt hat: „Wachet, denn ihr wisset nicht, zu welch einer Stunde euer HErr kommt…“
Wenn Gott sich an die Zeitrechnung hält, die uns zur Verfügung steht, dann ist es so weit. Die Juden werden ihr Halljahr, bzw. Jubeljahr, und das größte Laubhüttenfest im nächsten Jahr vom 15. bi zum 21. Tage des siebenten Monats halten. Was damit verbunden sein wird, kann niemand von uns voraussagen. Als Gläubige, die wir auf den HErrn warten, würde es uns freuen, wenn die Stunde und der Tag gekommen wäre, in die Herrlichkeit eingehen zu dürfen.
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