Circular Letter
Rundbrief April 1997
Ewald Frank
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Kapitola 2
Die Wiederkunft des HERRN ist nahe
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Es ist tatsächlich wunderbar, wie Gott in aller Welt die Türen und Herzen öffnet. Wo Er auftut, kann niemand zuschließen, so steht es geschrieben. Seine Entscheidungen gelten für immer, das trifft auch auf die Verkündigung des ewiggültigen Evangeliums, wie es am Anfang gepredigt, gelehrt und praktiziert wurde, zu. Unser HERR ist beides: Alpha und Omega – der Erste und der Letzte. ER ist sowohl Eckstein wie auch Schlussstein. Am Ende muss die Gemeinde sein, wie sie am Anfang war. Doch wie die traditionellen Lehrer jener Zeit den Eckstein verworfen haben, so tun sie es jetzt mit dem Schlussstein, der gemäß Sach. 4, 7 unter »Jubelruf« an den rechten Platz gesetzt wird.
Christus ist der Erlöser und das Haupt Seiner Gemeinde, in welcher allein Sein Wort gilt. Allgemein findet jetzt wirklich, wie von unserem geliebten HERRN vorausgesagt wurde, »wie in den Tagen Noahs« die große »Vermischung« der Kinder Gottes mit den Kindern dieser Welt statt. Und Gott spricht wieder ein Machtwort, das an die Seinen gerichtet ist: „Mein Geist soll nicht für immer im Menschen erniedrigt sein, weil er ja Fleisch ist.“ Der im Fleischesleibe lebende Gläubige, der den Heiligen Geist empfangen hat, trägt die Verantwortung, gemäß dem Wort und Willen Gottes durch die Kraft des Geistes zu leben. Doch daran mangelt es überall. Alle wollen den Geist auf ihre Seite ziehen, Er soll sich ihnen fügen, so wirken, wie sie es möchten. Gott ruft wie mit. Posaunenschall: »So nicht! Nicht mit Mir!« Die letzte Botschaft muss die erste sein, das letzte Geisteswirken wie das erste. In Seinem Volk muss alles wieder göttlich geordnet werden. Jetzt wird offenbar, wer den Geist Gottes durch Ungehorsam und Vermischung erniedrigt und wer sich vom Geist Gottes belehren und in alle Wahrheit des Wortes leiten lässt und somit in den Willen Gottes fügt.
Wir sind dankbar für den Dienst Bruder Branhams, der die Stimme dessen war, der in der geistlichen Wüste dieser Generation den Weg des HERRN bahnte und Seine Pfade gerade machte. Jede Lehre, jede Praxis wurde im Laufe der zweitausendjährigen Kirchengeschichte verbogen, verfälscht, verdreht. Traditionen werden als »christlich« dargestellt; die Lehre unseres HERRN und der Apostel lassen die etablierten christlichen Konfessionen jedoch außer acht. Wer glaubt denn noch, wie die Schrift sagt? Doch nur die wahrhaft Gläubigen. Gott hat ein Volk, das Er herausruft, in Übereinstimmung mit Seinem Wort und Willen bringt und so für die Wiederkunft Christi zubereitet. Noch sind die Auserwählten in vielen Glaubensrichtungen zerstreut, doch der HERR kennt die Seinen, mit denen Er Seine Gemeinde baut. Die echten Schafe Seiner Weide hören die echte Stimme Seines Wortes und nicht die frommen Stimmen der Ausleger. Sie erkennen, was Gott verheißen hat, glauben es und erleben jetzt den letzten Teil der Heilsgeschichte mit. Mögen noch viele herausgerufen und zubereitet werden!
Die Wiederkunft unseres Bräutigams ist nahe, ganz nahe. Wir müssen mit Kraft aus der Höhe ausgerüstet werden wie am Anfang. Die verwandelnde Auferstehungskraft des Geistes Gottes in uns wird unsere sterblichen Leiber lebendig machen (Röm. 8, 11).
Unser Gebet ist: Treuer HERR und Erlöser, mach alles wahr in uns, den Erlösten, und vollende Dein Werk in allen, die gewürdigt werden, die Vollendung bei Deiner Erscheinung mitzuerleben. DU hast das gute Werk in uns begonnen, Du wirst es auch vollenden. Wir glauben an Dich, den siegreich auferstandenen HERRN, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist. Amen.
Bitte gedenkt meiner und aller dienenden Brüder im Gebet, wie Paulus in Kol. 4, 2-4 geschrieben hat. Gott der HERR segne Euch alle, die ihr an Seinem Werk in dieser Zeit Anteil habt. Vielen Dank.
Im Auftrage Gottes wirkend
Bro. Frank
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