Circular Letter
RUNDBRIEF September 1978
Ewald Frank
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Kapitola 2
Israel - Gemeinde
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Das Volk Israel steht als eine nicht wegzuleugnende Tatsache vor aller Welt da. Niemand kann die Existenz eines Staates leugnen, auch wenn man es möchte. Bis jetzt ist das politische und nicht das religiöse Israel im Blickfeld. Noch sind Politiker am Werk und tun ihr bestes. Doch wenn die Stunde Gottes schlagen wird, wird der HERR selbst Sein Werk mit Jerusalem zur Ausführung bringen.
Es ist erstaunlich, wie schwer dem Volke Israel der Weg zur Erreichung des göttlichen Zieles gemacht wird. Seit den Tagen Abrahams, Isaaks und Jakobs sind ihre Forderungen auf die Verheißungen Gottes gegründet. Seit den Tagen Moses und Josuas sind sie aus der Knechtschaft Agyptens ausgezogen und in dem verheißenen Lande seßhaft geworden. Weshalb soll es ihnen streitig gemacht werden? Nur weil andere sich auf ihrem Eigentum ausgebreitet hatten? Wegen ihres Ungehorsams und der Verwerfung ihres Messias sind sie in alle Welt zerstreut worden, doch gemäß der Verheißung werden sie gesammelt und auf ihrem Heimatboden neu eingepflanzt. Sogar die schwer erkämpften Gebiete werden von ihnen zurückgefordert. Ist das nicht ein treffliches Bild für die Gemeinde?
Den erkämpften und zurückerstatteten verheißenen Erbbesitz der Gläubigen möchte der Feind immer wieder unter seine Herrschaft nehmen. Mag es bei Israel Verhandlungen geben, bei der Gemeinde ist das nicht möglich. der Sieg Jesu Christi, des Sohnes Gottes, ist eindeutig und absolut. Das Erbteil ist den Gläubigen übergeben, darüber gibt es überhaupt nichts zu verhandeln.
Vor Golgatha konnte eventuell noch diskutiert werden, so stritt zum Beispiel Satan um den Leichnam Mose (Juda), jedoch seitdem Christus gestorben, begraben und von den Toten auferstanden und Sein Leib verwandelt ist und die Unsterblichkeit angezogen hat, gibt es keine Verhandlungen mehr. Die Verhandlung ist abgeschlossen, die Rechtsprechung für die Gläubigen geschehen, alle Söhne und Töchter Gottes haben die Garantie der Rettung ihrer Seele und der Verwandlung ihres Leibes. Unsere Seele ist erlöst und verwandelt, unser Leib wartet noch darauf, die Unsterblichkeit anzuziehen.
Paulus lehrt, daß den Gläubigen der Heilige Geist als Anzahlung, als Unterpfand für die Leibeserlösung gegeben wurde. (Eph. 1,13-14) Über alles, was Christus uns erworben hat, gibt es keine Diskussion mit dem Feinde. Auch Israel wird eines Tages nicht mehr auf geschickte Verhandlungstaktiken seiner Politiker angewiesen sein. Die letzte Verhandlung wird der HERR, der Gott Israels, selbst führen, nicht mit Worten, sondern mit Taten. Worte haben den umliegenden Völkern nichts zu sagen gehabt.
Der Ratschluß des HERRn wird zustande kommen. Der HERR der Gemeinde ist auch der Gott Israels. Wenn ER eingreift, wird allen Feinden der Mund gestopft und die Menschheit wird zur Einsicht kommen, daß die Gemeinde und Israel als Sondereigentum von Gott erwählt wurde. Auch den Völkern will der HERR rechtsprechen und wird den Menschen ein Herz geben, Ihn zu erkennen. Sie werden kommen und Belehrung über Seine Wege annehmen. (Micha 4,1-5)
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