Circular Letter
RUNDBRIEF MÄRZ 1983
Ewald Frank
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Kapitola 3
Reisebericht
3 / 4
Schon die beiden ersten Monate des neuen Jahres waren mit Missionsreisen ausgefüllt, die Gott wieder in reichem Maße gesegnet hat. Leider können an dieser Stelle nur ganz wenige von den vielen Dingen berichtet werden, die Gott getan hat.
Im Januar schenkte der HErr Gnade zu wunderbaren Versammlungen in Indien, zu denen die Menschen von nah und fern kamen. Das Zeugnis eines Mann des vollen Evangeliums aus der Nähe von Trivandrum, Südindien, am Ende der Konferenz, zu der etwa viertausend Menschen gekommen waren, lautete: „Wir haben seit zweiundvierzig Jahren in jedem Jahr eine Konferenz, in der Menschen gesprochen haben, doch in diesem Jahr waren es Versammlungen, in denen Gott durch Sein Wort persönlich zu uns geredet hat.” Nicht nur die dienenden Brüder, sondern alle Anwesenden spürten, daß keine leeren Worte und Geschichten gebracht wurden, sondern daß Gottes Wort Geist und Leben ist.
Im Norden Indiens konnten wir den Brüdern eine Offset-Presse kaufen, damit die Predigten Bruder Branhams auch dort in der Landessprache herausgegeben werden können. Die Versammlungen waren ebenfalls vielen zum großen Segen. In Bombay hörten Hunderte das Wort Gottes, unter ihnen auch zwei katholische Priester, und alle waren davon überwältigt und wurden vom Geiste Gottes erfaßt. Gerade in Indien geben die Brüder einen gewaltigen Einsatz für das Werk Gottes. Gewiß wird es reiche Frucht tragen.
Die Februar-Reise in den Fernen Osten brachte so manche Überraschung für mich. Ich habe schon zu sehr großen Volksscharen gesprochen, doch in Korea durfte ich zum ersten Mal mehr als zehntausend Menschen auf einmal das Wort Gottes bringen. Ich war von Pfingst-, Baptisten-, Methodistengemeinden und der Presbyterianerkirche eingeladen worden und besuchte Korea zum ersten Mal.
Auf Taiwan hat der HErr ebenfalls die Türen in einer wunderbaren Weise geöffnet. Sollten wir die Möglichkeit bekommen, eine Radiosendung für China auszustrahlen, dann sind dort Brüder, die sich bereit erklärt haben, die Übersetzung der Predigten in die chinesische Sprache zu übernehmen.
In Japan gibt es zwar nur kleine Gemeinden, aber auch dort hat der HErr die Seinen, die Er jetzt herausruft. Auch hier war das Interesse der Gläubigen aus verschiedenen Gemeinden und dem internationalen Bibelseminar groß, mehr von dem zu erfahren, was Gott in dieser Zeit getan hat. Einige suchten mich deshalb sogar im Hotel auf.
Aus Sicherheitsgründen kann ich über meinen Aufenthalt in China nicht viel berichten, doch auch dort sind Menschen, die darauf gewartet haben, die Botschaft Gottes zu hören. Brüder kamen zu mir ins Hotel und berichteten von dem, was dort geschieht. Neuerdings wird die Bibel wieder gedruckt, so daß die Gläubigen darin lesen können. Dafür sind wir Gott sehr dankbar. Wir glauben, daß Gott auch in China Auserwählte hat, die Er nun herausrufen wird.
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