Circular Letter
RUNDBRIEF September 1979
Ewald Frank
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Kapitola 3
Das Hebopfer
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Des öfteren ist angefragt worden, was mit dem Hebopfer gemeint ist, bezugnehmend auf Mal. 3, Vers 8.
Das Hebopfer kann in zweifacher Weise dem HERRn gebracht werden. Erstens von allem Einkommen des Einzelnen gemäß 2. Mose 25, Vers 2: ,,Sage den Kindern Israel, daß sie mir ein Hebopfer geben; und nehmt dasselbe von jedermann, der es willig gibt. Das ist aber das Hebopfer, das ihr von ihnen nehmen sollt: Gold, Silber, Erz…“ Dieses Hebopfer wurde speziell zur Errichtung der Stiftshütte erhoben. Zweitens betrifft das Hebopfer den Zehnten vom Zehnten, den die Leviten dem Priester Aaron zu geben hatten. In 4. Mose 18, 26 – 29 lesen wir: „Wenn ihr den Zehnten nehmt von den Kindern Israel, den ich euch von ihnen gegeben habe zu eurem Erbgut, so sollt ihr davon ein Hebopfer dem HERRn tun, den Zehnten von dem Zehnten.“
Ich möchte damit die Frage als beantwortet betrachten und bitte um Verständnis, darauf eingegangen zu sein. Es ist meine überzeugung, daß im Reiche Gottes nicht über Geld gepredigt werden soll. Jedes Gotteskind wird sich an der Förderung und Verbreitung des Wortes Gottes und des herrlichen Evangeliums von Jesus Christus von selbst beteiligen.
Abschließend nur noch das Wort des HERRn durch Paulus, damit alle begreifen, daß der Nachdruck nicht nur auf den Geber, sondern auf den fröhlichen Geber gelegt wurde. „Jeder gebe, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unlust oder Zwang; denn nur einen freudigen Geber hat Gott lieb.“ Es sollte uns das größte Vorrecht sein, einen kleinen Anteil mit dem, was Gott uns gegeben hat, am Reiche Gottes zu haben.
Bruder Frank
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