Circular Letter

Rundbrief Dezember 1976

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 5 calendar_month 14. 12. 1976

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In dem vergangenen Jahr war ich in fünfzehn Ländern und habe durch die Verkündigung des Wortes Gottes vielen dienen dürfen. Überall hat der HErr gesegnet, Gnade zur Reise geschenkt und Seinen starken Arm Seinem Volke kundgetan. Unvergessen bleibt mir die Zeit in Indonesien. Es waren Tage großen Segens, die ich dort erlebt habe. Über 200 Prediger und Missionare von nah und fern kamen zur Bibeltagung. Hunderte besuchten die Versammlungen. Es war die Stunde der göttlichen Heimsuchung für Indonesien. Der HErr gab Seinen Segen und Sein Wort in einer ganz wunderbaren Weise. Das hatten die Brüder auf Sumatra noch nie erlebt.

So dürfen wir Zeuge dessen sein, daß Gott ein Land nach dem anderen, einen Kontinent nach dem anderen heimsucht und Sein Volk herausruft, das auf Seine Stimme hört und sich darüber freut, was ER jetzt gemäß Seinem Worte tut.

Auch die Glaubenskonferenz in Neuseeland war besonders gesegnet. Obwohl ich dreimal täglich sprechen mußte, hat der HErr immer wieder neue Kraft geschenkt und mich körperlich gestärkt. In den vergangenen Jahren bin ich viel gereist, überall hat der HErr die Türen geöffnet und die Wege gebahnt, ob in Asien, Afrika, Ost-Europa oder anderen Teilen der Welt. Es tut mir nur leid, daß ich nicht allen Einladungen Folge leisten konnte.

Zu jedem letzten Sonntag des Monats bin ich immer nach Zürich zurückgekommen. Durch eine Fügung Gottes hat es sich so ergeben, daß wir schon seit Jahren an jedem letzten Sonntag des Monats eine besondere Versammlung im Volkshaus in Zürich haben, zu der die Geschwister aus den umliegenden Städten kommen. Wir sind jedes Mal gesegnet und freuen uns, Gemeinschaft miteinander zu haben und das Wort Gottes betrachten zu dürfen.

Bei dieser Gelegenheit muß ich mich bei den Geschwistern in Österreich entschuldigen, daß es mir nicht möglich war zu kommen. Doch möchte ich hier anerkennend sagen, daß dieses Missionswerk hauptsächlich von den Geschwistern aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und von einzelnen aus Frankreich, den Niederlanden und Kanada unterstützt wird. Der HErr legt es den Seinen aufs Herz, dazu beizutragen, daß Sein Werk gefördert wird. Den Gläubigen ist das Reich Gottes das Wichtigste. Sie setzen den HErrn an erste Stelle und gedenken Seines Werkes mit aufrichtigem Herzen und nehmen Anteil an den großen finanziellen Aufgaben, die damit verbunden sind. Aus vielen Zeugnissen haben wir entnehmen können, daß der besondere Segen Gottes auf allen ruht, die nicht an sich selbst, sondern an den HErrn denken und Ihm geben, was Ihm gehört.