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RUNDBRIEF Februar 1976

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 3 calendar_month 16. 2. 1976

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Kapitola 3

Auflehnung gegen Gott

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Wir können Gott nicht zur Last legen, daß Luzifer im Himmel einen Aufstand machte, sich gegen Gott und Gottes Wort auflehnte und dann hinabgestürzt wurde. Der Hochmut kommt vor dem Fall. Wir können Mose keinen Vorwurf machen, daß Aaron ein gegossenes Kalb machte und sprach: „Das ist unser Gott, der uns aus Ägypten herausgeführt hat.

Wir können dem HERRn Jesus keinen Vorwurf machen, weil Judas IHN verraten und der Satan in ihn hineingefahren war. Wir können dem Paulus nicht zur Last legen, daß falsche Brüder in seiner Zeit falsche Lehren vorgetragen haben. Gemäß 1. Tim. 1,20 hat er zwei von ihnen namens Hymenäus und Alexander sogar dem Satan übergeben. Es ist einfach boshaft und unverantwortlich, wenn man den schrecklichen Irrtum des Inders Lawrie dem Gottesmann Branham zur Last legt. Kann jemand für das Versagen anderer Gott selbst, den HERRn Jesus, Mose und Paulus zur Verantwortung ziehen? Paulus sagt: „Was haben wir mit dem Richten von Leuten außerhalb der Gemeinde zu tun.“ (1. Korth. 5,12-13) Jeder prüfe sich selbst und die Kirche, in der er sich befindet, im Lichte des Wortes Gottes.

Jeder Einzelne sollte sich fragen, ob er an dem Wirken Gottes und an der Erfüllung der göttlichen Verheißung in dieser Zeit Anteil hat. Alle, die meinen, das Volk Gottes von dem abzuhalten, was der HERR geredet und gewirkt hat, kommen zu spät. Ihr Ablenkungsmannöver und ihre Taktik ist längst durchschaut. Wir folgen nicht einem Menschen, sondern dem HERRn allein, dessen Wort unseres Fußes Leuchte und ein Licht auf unserem Wege ist. Br. Branham sagte: „Wenn ein Mensch Gottes Wort verläßt, so verlaßt den Menschen, denn Gott hat ihn schon verlassen.“ Wenn dieser Maßstab an alle Prediger und Gemeinden angelegt wird, dann bleiben nur noch ganz wenig übrig, die nicht von Gott verlassen sind.

Wir sind dem HERRn sehr dankbar, daß ER uns von allem geistlichen Hochmut befreit und uns in aller Demut Sein Wort und Seinen Willen erkennen läßt. Wir sind so froh, daß wir Seine Gegenwart in den Versammlungen ähnlich wie im Urchristentum immer wieder aufs neue erleben, und freuen uns mit vielen Tausenden, die in dieser Zeit Gnade vor dem HERRn gefunden haben.

Das besondere Wirken des Heiligen Geistes in unserer Mitte hat einige veranlaßt, ihren Wohnsitz nach Krefeld zu verlegen. Doch selbst alle, die nicht hier sein können, sollen wissen, daß der HERR mit ihnen ist und Sein Wort und Seinen Bund hält und sie ebenfalls zur Vollendung führt. Es würde uns freuen, in den Osterversammlungen viele, und besonders diejenigen, die noch nie hiergewesen sind, in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Möge der Segen des Allmächtigen Gottes auf allen ruhen.

Im Auftrage Gottes wirkend

Br. Frank