Circular Letter
Rundbrief Dezember 2016
Ewald Frank
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Kapitola 3
Glaube und Gehorsam
3 / 8
„Durch Ihn, unseren Herrn Jesus Christus, haben wir Gnade und das Apostelamtempfangen, umGlaubensgehorsamzuSeinesNamens Ehre unter allen Heidenvölkern zu wirken“ (Röm 1:5).
Zu allen Zeiten mussten sich die Menschen entscheiden, ob sie das, was Gott der Herr Seinen Knechten gesagt hat und was sie in Seinem Auftrag verkündigt haben, glaubten oder im Unglauben ablehnten. Noch gilt das So SpricHt der Herr: „Wahrlich, wahrlich Ich sage euch: Wer dann, wenn Ich jemand sende, ihn aufnimmt, der nimmt Mich auf; wer aber Mich aufnimmt, nimmt den auf, der Mich gesandt hat“ (Joh 13:20). Ebenso: „Gedenkt an das Wort, das Ich euch gesagt habe: ›Ein Knecht steht nicht höher als sein Herr.‹ Haben sie Mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie Mein Wort befolgt, so werden sie auch das eure befolgen“ (Joh 15:20). Mit einer himmlischen Berufung ist die größte Verantwortung vor Gott für die Gemeinde verbunden.
Es kann Gott gereuen, die Menschen geschaffen zu haben: „Als nun der Herr sah, dass die Bosheit der Menschen groß war auf der Erde und alles Sinnen und Trachten ihres Herzens immerfort nur böse war, da gereute es Ihn, die Menschen auf der Erde geschaffen zu haben, und Er wurde in Seinem Herzen tief betrübt“ (1Mo 6:6). Eine Berufung aber kann Ihn nicht gereuen: Was eine Berufung betrifft, so lesen wir in Röm 11:29: „ … unwiderruflich sind die Gnadengaben und die Berufung Gottes.“
In 2Mo 3+4 finden wir die Berufung Moses, dem der Engel des Herrn in einer Feuerflamme in einem Dornbusch erschien. Er konnte daraufhin sagen: „Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt“ (2Mo 3:13). „Mose aber entgegnete: »Ach, sie werden mir nicht glauben und auf meine Aussagen nicht hören, sondern behaupten: ›Der Herr ist dir nicht erschienen!‹«“ (2Mo 4:1). Es geht immer um den Glauben bei den Zuhörern. „»Wenn sie dir also nicht glauben und sich von dem ersten Zeichen nicht überzeugen lassen, so werden sie doch auf das zweite Zeichen hin glauben“ (Kap. 4:8).
Irgendeinen Glauben hat jeder Mensch in den vielen Konfessionen und Religionen. Selbst der Teufel glaubt und zittert (Jak 2:19). Doch im Reich Gottes geht es immer um den Glauben an das, was Gott wirklich gesagt und verheißen hat – auch bei Bruder Branham, dem gesagt wurde:
„Wenn du erreichst, dass die Menschen dir glauben, und du aufrichtig betest, dann wird deinem Gebet nichts widerstehen, auch der Krebs nicht.“ VorjedemHeilungsgottesdienstwurdederChorusgesungen:„Glaube nur, glaube nur: Alles ist möglich dem, der da glaubt.“ Von unserem Herrn lesen wir in Mt 13:58, dass Er in Seiner Heimatstadt Nazareth wegen ihres Unglaubens nicht viele Wunder tun konnte.
Unglaube ist die erste Sünde und geht zurück in den Garten Eden. Das hat Bruder Branham immer wieder mit Nachdruck betont. Ich gebe hier drei seiner Zitate aus den Jahren 1953, 1956 und 1960 wieder.
„Vergib uns die Sünde des Unglaubens, welches die ursprüngliche und eigentliche Sünde ist. O Gott, hilf uns heute Abend, treu zu sein und zu glauben“ (9. Mai 1953, Jonesboro).
„Lasst mich es euch an einem Wort zeigen. Als der Teufel Jesus Christus zum ersten Mal begegnete, hatte er Zweifel Ihm gegenüber: Zweifel ist immer vom Teufel. So ist es zur ersten Sünde gekommen. Es war keine andere Sünde, es war der Zweifel. Unglaube ist die ursprüngliche und eigentliche Sünde. Nicht der Ehebruch, nicht das Zigarettenrauchen, nicht die Trunkenheit ist Sünde: das sindKennzeichen/Merkmale des Unglaubens“ (22. Juli 1956, Shreveport).
„Seht, meine teuren Freunde, nicht das unmoralische Leben ist die ursprüngliche Sünde, nicht das Whiskytrinken, nicht der Ehebruch. Das tut ihr, weil ihr nicht glaubt. Es sind Zeichen für den Unglauben. Ihr tut es, weil ihr nicht glaubt. Wenn ihr wirklich gläubig seid, tut ihr diese Dinge nicht. Es gibt tatsächlich nur eine ursprüngliche Sünde: das ist der Unglaube. Die Schrift sagt: »Wer nicht glaubt, der wird verdammt werden« (Mk 16:16)“ (10. Januar 1960, Tifton).
Nach den Predigten über die Siegel im März 1963 hat Bruder Branham immer wieder auf Eva, die auf das hörte, was der Schlang ihr sagte, Bezug genommen. Oft hat er es mit Offb 22:18-19 verglichen: „Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu ihnen etwas hinzufügt, so wird Gott auf ihn die Plagen legen, von denen in diesem Buche geschrieben steht; und wenn jemand von den Worten dieses Buches der Weissagung etwas wegnimmt, so wird Gott ihm seinen Anteil am Baume des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buche geschrieben steht.“
Satan kam in Gestalt des Schlang zu Eva und säte Zweifel an dem, was Gott der Herr Adam gesagt hatte: „Sollte Gott wirklich gesagt haben …?“ Vielleicht hat er sie sogar gefragt: „Hast du es gehört? Warst du dabei?“ So geriet Eva unter den Einfluss Satans. Paulus schreibt: „… auch hat nicht Adam sich verführen lassen, sondern die Frau ist dadurch, dass sie sich hat verführen lassen, in Übertretung geraten“ (1Tim 2:14).
Mit Bezug auf den Glauben sagte der Herr: „Darum habe Ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass Ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben“ (Joh 8:24). Nach Seiner Auferstehung schalt Er den Unglauben der Jünger: „Später aber offenbarte Er sich den elf Jüngern, als sie bei Tische saßen und schalt ihren Unglauben und ihre Herzenshärte, weil sie denen, die Ihn nach Seiner Auferstehung gesehen hatten, keinen Glauben geschenkt hatten“ (Mk 16:14).
Unglaube ist die Ursünde. Wer Gott nicht glaubt, macht Ihn zum Lügner (Röm 3:4). In Heb 3:12 lesen wir die ernste Mahnung: „Gebt Acht, liebe Brüder, dass sich in keinem von euch ein böses Herz des Unglaubens im Abfall von dem lebendigen Gott zeige!“
Der Auszug Israels durch das Rote Meer und die übernatürliche Versorgung mit dem Manna in der Wüste waren gewaltig: „Durch Glauben sind sie durch das Rote Meer gezogen wie über trockenes Land, während die Ägypter ertranken, als sie denselben Versuch machten“ (Heb 11:29). Aber wie war das Ende für viele? „Doch an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste niedergestreckt worden … Dies alles ist jenen aber vorbildlicherweise widerfahren und ist niedergeschrieben worden zur Warnung für uns, denen das Ende der Weltzeiten nahe bevorsteht“ (1Kor 10:5-11). Zur Selbstprüfung ist es notwendig, dass jeder 1Kor 10:1-15 liest. In Heb 3:19 wird es folgendermaßen zusammengefasst: „So sehen wir denn, dass sie nicht haben hineingelangen können infolge ihres Unglaubens.“
Zuerst der Glaube, dann der Gehorsam, auf dem Gottes Wohlgefallen ruht. Der Glaube ist der Sieg, der Unglaube die Niederlage. „Wie nämlich durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen als Sünder hingestellt worden sind, ebenso werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen als Gerechte hingestellt werden“ (Röm 5:19). Wer über die Folgen des Unglaubens mehr wissen möchte, kann in Römer 11 nachlesen.
Glaube und Gehorsam verbindet mit Gott, der Unglaube und Ungehorsam trennt uns von Gott. Der Glaube an Jesus Christus führt zum Gehorsam, der Unglaube zum Ungehorsam. „… denn Ungehorsam ist ebenso schlimm wie die Sünde der Zauberei, und Eigenwille ist wie Abgötterei und Götzendienst …“ (1Sam 15:23).
Jetzt zeigt sich, wer Gott wirklich glaubt, wie Abraham Gott glaubte, „… nach dem Schriftwort: »Zum Vater vieler Völker habe Ich dich gesetzt« – vor dem Gott, dem er geglaubt hat als dem, welcher die Toten lebendig macht und das noch nicht Vorhandene benennt, als wäre es schon vorhanden“ (Röm 4:17; 1Mo 17:5). Nur wenn Gott durch Sein Wort zu einem Menschen spricht, kann man glauben. Wer vom Unglauben beherrscht wird, tut dadurch kund, dass er noch unter dem Einfluss des Bösen steht.
Abraham glaubte Gott (Röm 4:17): „Da sagte Er: »Übers Jahr um diese Zeit will Ich wieder zu dir kommen: dann wird deine Frau Sara einen Sohn haben.«“ (1Mo 18:10) und bekam den verheißenen Sohn. Abraham war gehorsam: „Da sagte Gott: »Nimm Isaak, deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, und begib dich in die Landschaft Morija und bringe ihn dort als Brandopfer dar auf einem der Berge, den Ich dir angeben werde!«“ (1Mo 22:2). „Er dachte: Gott kann auch von den Toten erwecken; deshalb bekam er ihn auch als Gleichnis dafür wieder“ (Heb 11:19).
„Daran siehst du, dass der Glaube mit seinen Werken zusammengewirkt hat und der Glaube erst durch die Werke zur Vollendung gebracht ist“ (Jak 2:21-24).
Bei Eva führte der durch Zweifel gesäte Unglaube in die Verführung, und danach erkannte auch Adam sein Weib Eva. Als Resultat kamen zwei verschiedene Samen hervor, Kain und Abel. Beide waren religiös, beide glaubten an denselben Gott, beide bauten einen Altar und brachten ihre Opfer dar, waren aber von Geburt an grundverschieden. Abel und sein Opfer, nämlich ein Lamm, sah Gott gnädig an, Kain und sein Opfer, die Frucht des Feldes, lehnte Er ab (1Mo 4:1-8).
Was im Garten Eden geschah, wissen alle Botschaftsgläubigen. Doch jetzt geht es um unsere Zeit. Satan hat auch das, was Bruder Branham gesagt wurde, in Zweifel gezogen, nämlich dass die Botschaft dem zweiten Kommen Christi vorausgehen wird. Satan hat in Zweifel gezogen, dass die Botschaft nach seinem Heimgang in alle Welt getragen wird. Für uns, die wir jetzt leben, steht geschrieben. „Denn dies ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: »Wir sollen einander lieben«, nicht in der Weise Kains, der ein Kind des Teufels war und seinen Bruder erschlug; und warum hat er ihn erschlagen? Weil sein ganzes Tun böse war, das Tun seines Bruders dagegen gerecht“ (1Joh 3:11-12). Die göttliche Liebe ist das Band der Vollkommenheit (Kol 3:14; 1Kor 13)
Gottes Wohlgefallen muss auf allen, die entrückt werden möchten, ruhen wie auf Henoch, der mit Gott wandelte (1Mo 5:24; Heb 11:5). Nicht der Anfang, sondern das Ende wird gekrönt (2Tim 4:8).
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