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Rundbrief Dezember 2016

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 8 calendar_month 23. 12. 2016

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Kapitola 6

Gott ist treu in all Seinem Tun

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Der Dienst Bruder Branhams war von heilsgeschichtlicher Bedeutung für die Gemeinde Jesu Christi. Er ist als der verheißene Prophet (Mal 3: 23-24) mit der Botschaft gesandt worden, wie unser Herr es in Mt 17:11 und Mk 9:12 bestätigt hat: „er antwortete ihnen: »Ja, Elia kommt allerdings zuerst und bringt alles wieder in den rechten Stand.«“ Der Dienst Elijahs war nicht Theorie, er war Realität. Er hat das Volk Gottes auf den Berg Karmel gerufen, baute den niedergerissenen Altar mit den 12 Steinen wieder auf und legte das Opfer darauf. Dann betete er und Gott antwortete sichtbar und die Herzen der Kinder Israel wurden Gott wieder zugewandt (1Kön 18:21-40).

Den besonderen Dienst, den Gott Bruder Branham schenkte, habe ich als Augen- und Ohrenzeuge persönlich miterlebt. Der treue Herr nahm Seinen Boten, doch die biblische Botschaft wird immer noch verkündigt. Dass der Herr mich damit beauftragt hat, war nicht meine Entscheidung. Ich bin nicht gefragt worden, ob ich gehen möchte.

Voll Dankbarkeit darf ich auf ein gesegnetes Jahr im Dienst des Herrn zurückblicken. Gott ist treu. er hat Gnade und Kraft geschenkt, Sein Wort zu verkündigen und in die ganze Welt zu tragen. Ja, Er hat Seine Sendung bestätigt, und alle, die glauben, freuen sich darüber. Der Herr hat doch vorausgesagt, dass Er einen Hunger senden würde, Seine Worte zu hören (Am 8:11). er selbst hat mir am 19. September 1976 geboten: „Mein Knecht, ich habe dich gemäß Matthäus 24:45-47 dazu bestimmt, die Speise auszuteilen.“ Diese Schrift erfüllt sich vor unseren Augen, und der Tisch des Herrn war noch nie so reich gedeckt wie in unserer Zeit.

Die Worte »Wie Johannes der Täufer dem ersten Kommen Christi vorausgesandt wurde, so wirst du mit einer Botschaft gesandt, die dem zweiten Kommen Christi vorausgehen wird.« die Bruder Branham aus der übernatürlichen Lichtwolke zugerufen wurden, erfüllen sich. Durch die Botschaft hat der treue Herr alles wiedererstattet. Die Lehre der 12 Apostel (Apg 2:42) ist neu verkündigt worden. So, wie die Botschaft völlig in das Wort eingeordnet wurde, lassen sich jetzt alle wahrhaft Gläubigen im Wort einordnen, bis in Seiner Gemeinde alles in den rechten Stand zurückgebracht worden ist – zu dem, was am Anfang in der Gemeinde war. Bald wird der himmlische Bräutigam kommen und Seine Braut zu sich holen.

Durch Gottes Gnade bin ich der himmlischen Berufung trotz boshafter Verleumdungen und harter Prüfungen im persönlichen Leben treu geblieben. Noch gilt, was der Herr in Jes 54:17 von denen sagte, die Er gesandt hat: „Keine Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll etwas ausrichten und jede Zunge, die zum Rechtsstreit gegen dich auftritt, wirst du Lügen strafen: dies ist das Erbteil der Knechte des Herrn und die Gerechtigkeit, die ihnen von Mir zuteil wird« – so lautet der Ausspruch des Herrn.“

Ich brauche nichts von dem zurückzunehmen, was ich in mehr als 8000 Predigten gelehrt oder in den Broschüren und Rundbriefen geschrieben habe. Den Brüdern, welche mit mir die geistliche Speise weitergeben, danke ich von Herzen. Welch ein Vorrecht, den letzten Abschnitt vor der Wiederkunft Christi bewusst mitzuerleben! Der volle Einsatz bei Tag und bei Nacht wird sich gelohnt haben (Phil 2:16).

Mein Gebet ist, dass niemand diese kostbare Zeit vorübergehen lässt, ohne die Versöhnung mit Gott und miteinander erlebt zu haben. Noch ist Gnadenzeit, noch können alle zu Gott kommen und dem Erlöser ihr Leben weihen. Noch wird die Vergebung der Sünden gemäß dem Missionsbefehl verkündigt. Noch werden Menschen gläubig und lassen sich biblisch taufen.

Möge der letzte Abschnitt zu einem Halljahr, einem Jubeljahr unter allen wahrhaft Gläubigen werden (3Mo 25:8-13).

Das Foto wurde am Montag, dem 15. August 2016, aufgenommen. Im Hintergrund die Weltkarte mit der Kennzeichnung vieler Länder, in denen ich gepredigt habe. Es war vor genau 61 Jahren, nämlich am Montag, dem 15. August 1955, dass ich nach den ersten beiden Versammlungen zum ersten Mal die Hand Bruder Branhams schütteln durfte.

Seit seinem Heimgang sind nun 51 Jahre vergangen. In dieser Zeit habe ich die letzte Botschaft durch persönliche Reisen in 160 Länder getragen. Durch zahlreiche TV-Programme und die Übertragung unserer Versammlungen im Missions-Zentrum in Krefeld am ersten Wochenende eines jeden Monats über das Internet erreichen wir tausende Gläubige auf allen Kontinenten. Hinzu kommen mehr als 8200 DVDs und 1150 CDs, die jeden Monat versandt werden. Die gedruckten Broschüren, Rundbriefe und Predigten, die im Laufe eines Jahres verschickt werden, gehen in die Hunderttausende.

Das volle Evangelium ist allen Völkern zum Zeugnis gepredigt worden; damit ist Mt 24:14 erfüllt. Jetzt kann und wird das Ende kommen, doch Tag und Stunde weiß niemand. Ich kann mit viel Dankbarkeit sagen: „Treuer Herr, nun lässt Du Deinen Knecht in Frieden ziehen, denn meine Augen haben die Erfüllung der Verheißung für diese Zeit gesehen.“ Der Herr selbst wird Sein Werk mit Seiner Brautgemeinde vollenden, sie als Bräutigam heimholen und vor Seinem Angesicht ohne Flecken und Runzeln darstellen (Eph 5:27).

Nur vollkommene Liebe, verbunden mit dem wahrhaftigen, lebendigen Glauben an jedes Wort Gottes wird zur Herrlichkeit eingehen. Jede Verheißung Gottes ist Ja und Amen und mündet bei allen Auserwählten, die glauben, in der Erfüllung (2Kor 1:18-22).

„Gott aber sei gedankt, der uns in Christus allezeit in einem Triumphzug mit sich einherführt und den Wohlgeruch Seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten offenbart“ (2Kor 2:14).

Der Segen des allmächtigen Gottes komme über alle, die Gottes Wort glauben.

Allen, die meiner im Gebet bei diesem weltweiten Missionswerk gedenken, sage ich herzlichen Dank. Allen, die es durch ihre Gaben unterstützen, denen möge der treue Gott es vergelten. Allen, die im Missions-Zentrum tätig sind, danke ich ebenfalls. Ja alle, die in den vielen Ländern das kostbare Wort weitertragen, möge Gott segnen. Nicht zuletzt sage ich auch unseren Brüdern, die der Gemeinde in Krefeld dienen, besten Dank. Gott segne alle, die Seine Erscheinung liebhaben. Amen.

Für das Jahr 2017 wünschen wir Euch, ganz gleich, in welcher Stadt oder in welchem Land Ihr wohnt, von Herzen Gottes sichtbaren Segen. Gemeinsam schauen wir auf, denn wir wissen, dass sich unsere Leibeserlösung naht. Maranatha.

Im Auftrage Gottes wirkend

Bruder Frank