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Rundbrief Oktober 2014

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 7 calendar_month 24. 10. 2014

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Kapitola 5

Ist die Entscheidung endgültig?

5 / 7

Alle, die in der Verführung bleiben, gehen an dem vorbei, was Gott gegenwärtig tut. Sie glauben entsprechend dem gefälschten Text, dass mit dem Propheten auch die Botschaft vor dem zweiten Kommen Christi ihr Ende gefunden hat. Ebenso leugnen sie die Berufung, die der Herr selbst gegeben und der Prophet bestätigt hat. Für sie ist die Sache erledigt, ja manche behaupten sogar, das Lamm habe den Gnadenthron bereits verlassen, der Herr sei gekommen und stellt den Anspruch auf die Seinen und vieles andere mehr. Doch die wahre Botschaft wird, Gott sei Dank, in Übereinstimmung mit der Bibel immer noch gepredigt und alles, was der Prophet sagte, harmonisch eingeordnet. Die Heilige Schrift war das „Absolut“ Bruder Branhams und sie allein ist unser Absolut.

Bruder Branham hat mehr als hundert Mal Offb 22:18-19 erwähnt und betont, dass kein Wort weggenommen und kein Wort hinzugefügt werden darf und dass Satan bei Eva nur ein Wort hinzufügte, das den Tod brachte. Paulus eiferte um die Gemeinde, die er Christus als eine reine Jungfrau zuführen wollte: „Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange einst Eva mit ihrer Arglist verführt hat, so auch eure Gedanken von der Einfalt und lauteren Gesinnung gegen Christus zum Argen hingezogen werden“ (2Kor 11:3). Wer dem Wort Gottes etwas hinzufügt oder davon wegnimmt, steht unter dem Einfluss des Schlang, ist verführt worden und hat absolut keinen Anteil am Baum des Lebens. Es lohnt sich nachzulesen, was Bruder Branham mit heiligem Ernst zu diesem Thema gesagt hat. Nur drei Zitate von vielen: Am 1. Februar 1956 sagte er: „Wer von diesem Buch etwas hinwegnimmt oder hinzufügt, dessen Name wird Gott aus dem Buch des Lebens herausnehmen.“ Am 12. November 1961 sagte er: „Es zeigt sogar, wenn sein Name darin steht, wird er ausgelöscht.“, und am 18. April 1965: „Wir wollen, was Gott am Anfang sagte. Wer etwas hinzufügt oder wegnimmt, dessen Name wird aus dem Buch des Lebens genommen.“ In Mat 4:4 antwortete unser Herr dem Versucher: „Es steht geschrieben: »Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ergeht.«“

Gott hat es so geführt, dass ich auch die schwerverständlichen Zitate schriftgemäß einordnen konnte. Es gibt nicht ein Problem, auch nicht mit Offb 10, wenn man vorher Kap 8 und 9 und danach Kap 11 liest. Es ist doch immer Derselbe, der sich in der Wolken- und Feuersäule dem Mose und dem Volk Israel offenbart und es 40 Jahre begleitet hat (2Mo 40:34‑38). Derselbe hat sich auch am 28. Februar 1963, als der Prophet noch auf Erden war, im Dienst Bruder Branhams in der Wolke offenbart, als sieben gewaltige Donnerschläge die ganze Umgebung erschütterten. Er ist Derselbe, der in Offb 10 als Engel des Bundes herabkommt und Seinen Fuß auf Land und Meer setzt.Wie dankbar können wir sein, dass der treue Gott uns das Verständnis für die völlige Übereinstimmung von geschriebenem Wort und der verkündigten Botschaft geschenkt hat!

Die falschen Lehren können überhaupt nicht biblisch eingeordnet werden. In einem sind sich alle, die fremde Lehren vortragen, einig, nämlich den göttlichen Einfluss des berufenen Knechtes zu zerstören, ja ihn durch Verleumdung unglaubwürdig zu machen, um sich selbst darzustellen. Auch das haben sie gemeinsam: Sie glauben, dass der gefälschte Text wahr ist und dass der wahre Text falsch ist.

Trotz allem baut der Herr Seine Gemeinde, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. In der Tat gibt es nur eine wahre Gemeinde in der Botschaft, und das ist die Wort-Braut. Jeder, der irgendwelche Sonderoffenbarungen oder die vielen anderen Deutungen glaubt, befindet sich unter dem Einfluss des Bösen, ist außerhalb des Wortes und gehört nicht zur Brautgemeinde. Doch alle wahren Gotteskinder, die weltweit unter dem falschen Einfluss der Zerstörungsaktion mitgerissen wurden, werden jetzt zurückfinden und glauben, dass die Botschaft, die der Prophet brachte, immer noch dem zweiten Kommen Christi vorausgeht, bis der Letzte gerufen worden ist.

Mehrere Male hat Bruder Branham gesagt: Viele reden von dem, was Gott getan hat, halten Ausschau nach dem, das Er tun wird, gehen aber an dem vorbei, was Er gegenwärtig tut. Was Er getan hat, verbindet uns doch mit dem, was Er gegenwärtig tut und bereitet uns wiederum auf das vor, was Er noch tun wird.

Der Sieger von Golgatha bringt Sein Erlösungswerk in den Seinen zur Vollendung. Am Ende muss sich auch erfüllen, was Paulus schon auf seiner ersten Missionsreise denen, die nicht glaubten, zugerufen hat: „Seht, ihr Verächter, verwundert euch und vergeht! Denn ein Werk vollführe ich in euren Tagen, ein Werk, das ihr gewiss nicht glauben würdet, wenn jemand es euch erzählte!“ (Apg 13:41).

Worauf bezog sich Paulus, als er den Vergleich mit den Verächtern machte? Auf 4Mo 16, wo sich hochangesehene Männer gegen Mose und Aaron zusammenrotteten. Mose warf sich auf sein Angesicht, betete und sagte: „Somit rottet ihr euch gegen den Herrn zusammen, du und dein ganzer Anhang; denn was ist Aaron, dass ihr gegen ihn murrt?“ (V 11).

Mose hat sie eingeladen, aber sie kamen nicht und sagten: „Willst du den Leuten Sand in die Augen streuen?“ Die Geschichte ging weiter, dann nannte Mose die Rotte Korahs „gottlose Männer“ und verkündigte das Gericht: „… so werdet ihr daran erkennen, dass diese Männer Verächter des Herrn gewesen sind“ (V 30). Also nicht Verächter des Propheten oder dessen, der die Worte des Propheten weitergeben musste, sondern Verächter Gottes des Herrn. Das ist eine wichtige Lektion. Mose konnte sagen: „Der Ich bin hat mich zu euch gesandt“ (2Mo 3:4). Er hatte eine Sendung, einen heilsgeschichtlichen Auftrag und er sollte die Worte Gottes dem Aaron in den Mund legen (2Mo 4:15). Die Verächter haben nicht Mose und Aaron verachtet, sie haben Gott verspottet und verachtet.

Das hat Paulus gemeint, als er von den Verächtern in Verbindung mit dem Werk, das Gott in unseren Tagen tun würde, sprach. Ja, das Wort ist für unsere Zeit geschrieben worden. Nicht der Botschafter und nicht der Träger der Botschaft, sondern Gott wird gelästert, der einen heilsgeschichtlichen Auftrag gegeben hat. Wer die Sendung des Propheten tatsächlich glaubt, der kann nicht anders als glauben, dass die Botschaft ausrichten wird, wozu sie gesandt wurde. Wer eine göttliche Berufung und Sendung nicht annimmt, ist ein Verächter Gottes, aus dessen Mund der Auftrag kam.

So gewiss der Herr durch Sein Allmachtswort alles ins Dasein sprach und das Schöpfungswerk vollendete, so gewiss vollendet Er selbst jetzt Sein Erlösungswerk gemäß den Verheißungen des Wortes und durch die Kraft des Heiligen Geistes in der bluterkauften Gemeinde der Erstgeborenen. „Denn Sein Wort wird der Herr, indem Er die Dinge sicher und Schlag auf Schlag verlaufen lässt, zur Ausführung auf der Erde bringen“ (Röm 9:28).

In der letzten Phase, wenn Früh- und Spätregen zusammen fallen, wenn das letzte Geisteswirken geschieht und die Kraft Gottes sichtbar offenbar wird, werden alle wahrhaft Gläubigen ein Herz und eine Seele sein – in der Botschaft, im Wort und im Willen Gottes, wie es am Anfang zu Pfingsten war.

Für die Auserwählten, die nicht auf der Seite des Anklägers stehen, gilt, was Paulus in Röm 8:31-39 schrieb: „Wer will Anklage gegen die Auserwählten Gottes erheben? Gott ist es ja, der sie rechtfertigt.“ Die Überwinder bleiben unter dem Blut des Lammes und das Wort ist ihr Zeugnis. Sie glauben jedes Wort vom ersten bis zum letzten Kapitel, ob es in Mal 3, Luk 17, in Mat 24:14, in Vers 24 oder in den Versen 45-47 steht, ob es in Mat 25:1-10 oder in Offb 10 steht.

Leider wird der Ankläger und Verführer des ganzen Erdkreises erst ganz am Ende auf die Erde hinabgeworfen. Doch die Auserwählten können nicht verführt werden. Erst bei der Entrückung und Ausrufung der Königsherrschaft erfüllt sich Offb 12:7-11: „Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: »Jetzt ist das Heil, die Macht und die Königsherrschaft an unseren Gott gekommen und die Herrschergewalt an Seinen Gesalbten! Denn hinabgestürzt ist der Ankläger unserer Brüder, der sie vor unserem Gott verklagt hat bei Tag und bei Nacht. Diese haben ihn um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen überwunden und haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tode.