Circular Letter

Rundbrief Oktober 2014

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 7 calendar_month 24. 10. 2014

Navigate

Kapitoly

expand_more

Navigate

Kapitoly

Jump to any chapter without leaving the reader.

Es ist Licht geworden zur Abendzeit. Bei jeder biblisch fundierten Lehre leuchtet das übernatürliche Licht hell auf und wir dürfen im Licht des geoffenbarten Wortes wandeln. „Denn Gott, der da geboten hat: »Aus der Finsternis strahle das Licht hervor!«, der ist es auch, der das Licht in unseren Herzen hat aufstrahlen lassen, um die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi erglänzen zu lassen“ (2Kor 4:6). Amen.

Der Herr hat Seinen Knecht und Propheten nach Vollendung seines Auftrages zu sich genommen, doch das geoffenbarte Wort ist uns geblieben. Das ist die Botschaft, die alle Enden der Erde erreicht hat. Gott selbst hat für alles gesorgt, und der Herr wird Seine herausgerufene Gemeinde auf den Tag Seiner Wiederkunft vollenden und ohne einen Tadel vor Seinem heiligen Angesicht darstellen (Eph 5:27; Kol 1:22 u. a.).

Mir hat Gott das große Vorrecht geschenkt, in den Versammlungen Bruder Branhams in Deutschland und in den USA sein zu dürfen. Ich bin Augen- und Ohrenzeuge des einmaligen Dienstes gewesen. Ich weiß auch, was er erwartet hat, das noch geschehen sollte. Macht euch keine Sorgen: Alles, was Gott für die Braut bestimmt hat, wird geschehen. Denn für alle Verheißungen Gottes liegt in Ihm das Ja und Amen (2Kor 1:18-22). Sein Dienst hat sich für alle Auserwählten gelohnt. Mich freut es besonders, dass der treue Gott mich, der ich doch hier in Deutschland von dem Unfall am 18. Dezember und von seinem Heimgang am 24. Dezember 1965 nichts wissen konnte, Bruder Branham in dem Augenblick seines Heimgangs sehen ließ, wie er auf einer Wolke hinaufgenommen wurde. Unser Herr wurde ja auf einer Wolke hinaufgenommen (Apg 1:9), die Braut wird bei der Entrückung auf Wolken dem Herrn entgegen entrückt werden (1Thess 4:17), und auch die beiden Propheten werden in einer Wolke hinaufgenommen (Offb 11:12).

Die ganze Welt weiß, dass ich mit Bruder Branham und seinem Dienst zehn Jahre innig verbunden war. Viele wissen auch, welch einen Anteil Gott mir aus Gnaden als Träger der Botschaft geschenkt hat. Er hat es so bestimmt, dass ich nach dem Heimgang des Propheten aufgrund göttlicher Berufung die Botschaft als erster nach Europa, nach Asien und Afrika, ja in alle Welt tragen durfte.

Nur zur Information: Zu Lebzeiten Bruder Branhams hatte die Welt noch nichts von der Botschaft gehört. Es gab außer den USA nur drei Länder, in denen Brüder die Predigten Bruder Branhams abspielten: in Edmonton, Canada, mit Bruder Henri Martin, dessen Anschrift Bruder Branham mir gab, in Südafrika mit Bruder Sydney Jackson und bei uns in Krefeld. Es war Bruder Branham selbst, der mir am 11. Juni 1958 in Dallas, Texas, sagte: „Bruder Frank, du wirst mit dieser Botschaft nach Deutschland zurückkehren.“ Es war Bruder Branham, der am 3. Dezember 1962 wiederholte, was der Herr mir am 2. April geboten hatte, und dann hinzufügte: „Bruder Frank, warte mit der Austeilung der Speise, bis du den Rest bekommen hast.“ Erst nachdem der Herr Seinen Boten zu sich genommen hatte, konnte die Botschaft der Wiederkunft Christi vorausgehen, weil erst dann die gesamte Speise eingelagert war.

Wie Gott Seinen Propheten Mose zu sich nahm, so geschah es auch mit Elijah und mit Bruder Branham. Mose durfte vom Berg Nebo das verheißene Land sehen (5Mo 32:44-52), doch die Hineinführung der Gemeinde Israel erfolgte unter Josua. Für Josua war die Bundeslade das Wichtigste, denn darin befand sich das dem Propheten geoffenbarte Wort. So ist es heute mit uns: Wir tragen das geoffenbarte Wort, betreten das verheißene Land; alle Kinder der Verheißung glauben dem Wort der Verheißung und werden versiegelt mit dem Geist der Verheißung (Eph 1:13). Nie, nie wird der wahrhaftige Gott jemanden, der im Irrtum ist, mit dem Heiligen Geist versiegeln.

Zunächst gab es bis Ende der siebziger Jahre an jedem Ort nur eine Gemeinde in der Botschaft. Jetzt gibt es an vielen Orten mehrere Gemeinden, die sich auf Bruder Branham beziehen. Kann sich jemand vorstellen, dass „Gläubige“, die es ablehnen, auf Erden Gemeinschaft miteinander zu haben, die weder zusammen im Gottesdienst sein noch das Abendmahl miteinander feiern wollen, dann gemeinsam beim Hochzeitsmahl des Lammes sein werden? Ganz gewiss nicht!

Doch jetzt nach dieser Darlegung haben alle hier und in der ganzen Welt die Gelegenheit, ihre Entscheidung zu korrigieren. Jetzt wird offenbar wie in den Tagen Moses, ob wir zur herausgerufenen Gemeinde gehören oder ob wir es mit Dathan und Korah oder wie in den Tagen des Paulus mit Hymenäus und Philetus (2Tim 2:15-18) halten. Jetzt wird offenbar, ob der Leiter einer Gemeinde, wie zum Beispiel Diotrephes den Apostel Johannes ablehnte, den berufenen Mann der Stunde ablehnt. Man stelle sich vor, der Leiter einer Gemeinde lehnte den Apostel Johannes ab (3Joh 9-10)! Wie viele „Diotrephese“ gibt es heute, die sich als Pastor erklärt haben, aber nicht von Gott eingesetzt wurden? Bleibt nicht für immer gültig, was unser Herr von denen sagte, die Er berufen und gesandt hat? „Wahrlich, wahrlich Ich sage euch: Wer dann, wenn Ich jemand sende, ihn aufnimmt, der nimmt Mich auf; wer aber Mich aufnimmt, nimmt den auf, der Mich gesandt hat“ (Joh 13:20). Das ist so spricht der Herr.

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, ich weiß auch, dass die Rundbriefe, die ich schreibe, keine Privatsache sind, sondern im Auftrage Gottes an die Gemeinde gerichtet werden. Der Herr selbst wird dafür sorgen, dass in der Braut eine doppelte Wiedererstattung wie bei Hiob stattfinden wird, wo Satan alles zerstört hat (Hi 42; Jak 5). Die Zeit ist ganz nahe. Trotz meiner menschlichen Schwächen und Gebrechen habe ich in meinem Dienst alles nach dem Befehl des Herrn getan, auch das, was in 2Tim 4:2 steht: „Verkündige das Wort, tritt damit auf, du magst gelegen oder ungelegen kommen …“ Diese Bibelstelle hat für mich eine besondere Bedeutung, weil der Herr selbst mir 1980 geboten hat, sie zu lesen und nur das zu predigen, was im Wort geschrieben steht. Dieselbe Bibelstelle hat auch Bruder Branham 1933 zugerufen bekommen und in den Grundstein der Kapelle in Jeffersonville gelegt.

Mein Zeugnis ist das des Paulus: „Denn nicht »uns selbst« verkündigen wir, sondern Christus Jesus als den Herrn, uns selbst aber als eure Knechte um Jesu willen“ (2Kor 4:5).

Die Wiederkunft Christi ist ganz nahe, die Zeichen der Endzeit weisen darauf hin. So erfüllt sich auch Mat 24:14: „Und diese Heilsbotschaft vom Reich wird auf dem ganzen Erdkreis allen Völkern zum Zeugnis gepredigt werden, und dann wird das Ende kommen.“

Wir leben jetzt in der Endzeit-Generation, in dem letzten Abschnitt vor der Wiederkunft Christi. Alles, was in der biblischen Prophetie vorausgesagt wurde, ob Kriege, Erdbeben, Hungersnöte, teure Zeiten, Naturkatastrophen usw. erfüllt sich vor unseren Augen. Der Herr ließ uns wissen: „Wenn dies nun zu geschehen beginnt, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor; denn eure Erlösung naht“ (Lk 21:28).