Circular Letter
Rundbrief Oktober 2014
Ewald Frank
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Kapitola 7
Ein halbes Jahrhundert in alle Welt
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In dankbarer Erinnerung an meine erste Missionsreise im Oktober 1964 nach Indien möchte ich eine kurze Rückschau halten.
Seitdem habe ich in 23 Städten dieses riesigen Landes wiederholt gepredigt und für Oktober ist meine fünfundzwanzigste Reise dorthin geplant.
In diesen vergangenen 50 Jahren durfte ich in mehr als 600 Städten in mehr als 140 Ländern das Wort verkündigen; Moskau und Peking, Kairo und Damaskus gehören dazu, um nur ein paar zu nennen. Durch Radio- und Fernsehsendungen, die noch in mehreren Ländern ausgestrahlt werden, sind bis heute Millionen Menschen erreicht worden.
Auf dem afrikanischen Kontinent ist die Ernte besonders groß. Dort kommen in vielen Städten Tausende zu den regelmäßigen Versammlungen.
Wie allen bekannt ist, konnten wir im April 1974 unser eigenes Gotteshaus einweihen. Dann kam der 18. Juli 1976, als der Herr mir mit gewaltiger Stimme zurief: „Mein Knecht, begib dich auf das Nachbargrundstück, weihe es Mir und baue darauf …“ Ich bahnte mir einen Weg durch die Sträucher, kniete nieder und weihte es dem Herrn. In den folgenden Jahren entstanden die Missionsgebäude, in denen sich neben den Unterkünften für die auswärtigen Gottesdienstbesucher auch die Büros, die Druckerei und der Versand befinden.
Ich bin Gott sehr dankbar für das Missions-Zentrum. Zu den besonderen Versammlungen an den ersten Wochenenden eines jeden Monats kommen Menschen aus ganz Europa und auch von Übersee, um das Wort zu hören, und Tausende auf der ganzen Welt verfolgen sie über Internet live mit. Ob die Predigt in Krefeld, in Zürich, in London oder in Paris gehalten wird: alle können weltweit mithören und -sehen, was Gott gegenwärtig tut. Amos 8:11 hat sich buchstäblich erfüllt: Gott hat einen Hunger gesandt, Seine Worte zu hören, und der Tisch des Herrn ist reich gedeckt.
Genauso dankbar bin ich für alle Brüder, die übersetzen, und für alle dienenden Brüder in allen Ländern, die daran beteiligt sind, die reine geistliche Speise auszuteilen. So ist auch Mat 24:45-47 erfüllt und die gesamte Braut auf der ganzen Erde kann an der Verkündigung Anteil haben. Auch diese Bibelstelle hat der Herr mir am Sonntag, den 19. September 1976, laut zugerufen. Das ist: So wahr Gott lebt.
In der Predigt „Das Meisterstück“ vom 5. Juli 1964 hat Bruder Branham von einer Vision berichtet, in der die Braut aus dem Gleichschritt geraten war, und dann auch gesehen, wie sie in den Gleichschritt, in Übereinstimmung mit jedem Wort zurückgebracht wurde. Es gibt jetzt in diesem Abschnitt eine wahre und klare Verkündigung des Wortes Gottes und alle, die zur Brautgemeinde gehören, glauben und befolgen es. Der letzte Ruf erschallt: „Siehe, der Bräutigam kommt! Gehet Ihm entgegen!“ Amen.
Nun sind 49 Jahre vergangen, seit Bruder Branham beim Herrn ist. Für Israel hatte Gott es so bestimmt, dass im fünfzigsten Jahr, dem Hall- und Jubeljahr, alle ihren Besitz wiedererlangten (3Mo 25). Gott hat auch in den vergangenen 49 Jahren Großes an unzähligen Gläubigen getan. Doch alle warten auf mehr, alle möchten die völlige Wiedererstattung, das abschließende Geisteswirken und die Vollendung erleben. Gott ist treu. Er kann das fünfzigste Jahr auch in unserer Zeit zu dem gewaltigsten in der Heilsgeschichte machen. Wir sind in großer Erwartung, Zeit und Stunde aber bestimmt Er. Ihm sei die Ehre. Er verspätet sich nie. Amen.
Auf das Zeitgeschehen werden wir nicht näher eingehen. Die täglichen Nachrichten informieren uns ohnehin mehr als eingehend über die vielen Krisenherde auf der Welt. Unsere Blicke gehen hauptsächlich zum Nahen Osten und nach Jerusalem, der Stadt, die Gott selbst erwählt hat. Seit mehr als 3300 Jahren ist Jerusalem die Hauptstadt des jüdischen Volkes und wird in der Bibel über 700-mal erwähnt, im Koran jedoch kein einziges Mal. Gott selbst hat in der Bibel die Verheißung gegeben, Sein Volk in das Land der Väter zurückzubringen (Jer 23:7-8; Hes 36:24-28; Mi 2:12-13; Zeph 3:19-20; Sach 2:16-17) und wir durften erleben, dass Er es eingelöst hat. Die Zeit wird kommen, in der sich auch Sach 14:16-21 erfüllt und alle Völker, die nach dem letzten großen Kampf übrig geblieben sind, nach Jerusalem kommen und das Laubhüttenfest feiern werden.
Möchten doch alle Menschen erkennen, dass sie mit ihrer Entscheidung für oder gegen Israel entweder den Segen oder den Fluch empfangen, wie Gott der Herr es Abraham zugesagt hat: „Ich will die segnen, die dich segnen, und wer dich verflucht, den will Ich verfluchen; und in dir sollen alle Geschlechter der Erde gesegnet werden“ (1Mo 12:3)!
Lasst uns an der wahrhaftigen Botschaft festhalten, denn nur, wer bis ans Ende ausharrt, wird gekrönt werden. Gemäß Röm 11 bringt Gott Sein Werk mit der Gemeinde aus den Nationen zuerst und dann mit Israel zum Abschluss. Ihm sei die Ehre in Ewigkeit. Amen.
„Und der Geist und die Braut sagen: »Komm!«, und wer es hört, der sage: »Komm!«, und wen da dürstet, der komme! Wer Verlangen trägt, der empfange Wasser des Lebens umsonst!“
Im Auftrage Gottes wirkend
Bruder Frank
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