Circular Letter

RUNDBRIEF März 1979

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 4 calendar_month 12. 3. 1979

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Durch die Massenmedien werden wir täglich mit Berichten aus aller Welt traktiert von Kriegen, Unruhen, Streiks, Katastrophen, Teuerungen, religiösem Fanatismus, Umstürzen, Gottlosigkeit usw. Der Gesamtzustand ist erschreckend und für die ungläubige Welt hoffnungslos. Wir aber dürfen unsere Häupter erheben, weil wir wissen, daß sich die Erlösung unseres Leibes naht. Welch eine Gnade, gläubig zu sein; welch ein Vorrecht, die göttliche Botschaft der Endzeit gehört zu haben und zu verstehen.

Wir wissen nicht nur, daß wir am Ende der Zeit leben. Wir haben den Weckruf gehört, dürfen uns zubereiten lassen und dem Bräutigam unserer Seele entgegengehen. Die Hoffnung in uns ist lebendig, denn Christus ist von den Toten auferstanden. ER lebt und wir mit Ihm. Die Sehnsucht wird immer größer, dem zu begegnen, der uns so geliebt hat.

Alles scheint in Geburtswehen begriffen zu sein. Der Feind richtet seine Hauptangriffe gegen die Gemeinde und gegen Israel. Die wahre Gemeinde des HErrn ist noch genauso verachtet wie der Meister es war. Israel ist ebenfalls um der Erwählung Gottes willen verachtet. Doch gerade das, was nichts ist vor der Welt, das hat der HErr erwählt. Ist es nicht eigenartig, daß gerade der Islam, der ja als Erzfeind des Judentums bekannt ist, sich erhebt und anmaßt, die allein richtige Religion auf Erden zu sein?

In jüngster Zeit sehen wir eine Entwicklung, die uns zum Nachdenken stimmt. Was die Gemeinde betrifft, so ist der Erzfeind das antichristliche System unter der Herrschaft Roms. Viel Märtyrerblut ist geflossen. Obwohl man sich immer und überall auf Gott beruft, ist Gott in den verdrehten Religionen doch nicht zu finden. Der deutliche Beweis liegt darin, daß alle diejenigen, welche die Gottesoffenbarung in Christus nicht sehen, geistlich blind und verstockt sind.

Der Umschwung in Äthiopien und Libyen setzte ein Signal, der Sturz des Schah-Regimes kam dazu. In Hes. 38,5 werden diese drei Länder gemeinsam erwähnt, die vereint gegen Israel ziehen werden. Auch in anderen Völkern der Region wird ein Kurs-Wechsel hin zum Islam vorgenommen. Vom HErrn ist es so gefügt, denn die Zeit ist nahe.

Das neue Regime in Persien ging brutal vor. Am gleichen Tage, als der PLO-Chef in Teheran landete, wurden die diplomatischen Beziehungen zu Israel abgebrochen. Die ganze Welt kann mit einem Schlage sehen, worum es der neuen Regierung in Wirklichkeit geht. Man höre nur und staune, wie sich die Weltmacht Amerika beeilte, das neue Regime anzuerkennen. Ägyptens Staatsoberhaupt prahlte am 28. 2. 1979 mit den Worten: „Wir sind doch zehnmal größer als Israel und damit zehnmal bedeutender.“ Das bleibt abzuwarten. Nicht alle, die sich wichtig vorkommen, sind es tatsächlich. Wie trefflich hat der HErr die Worte an Israel gerichtet: „Fürchte dich nicht, du Würmlein Jakob, du winziges Israel: Ich helfe dir — so lautet der Ausspruch des HErrn — und dein Erlöser ist der Heilige Israels. Siehe, Ich mache dich zu einem scharfen Dreschschlitten, einem neuen, mit vielen Schneiden besetzten: du sollst Berge zerdreschen und Hügel zermalmen und der Spreu gleichmachen; du sollst sie worfeln, daß der Wind sie verweht und der Sturm sie auseinander treibt; du aber sollst jubeln über den HErrn, sollst über den Heiligen Israels mit Stolz frohlocken.“

Der allmächtige Gott ist und bleibt der Gott Israels. ER wird die Sache Seines Volkes führen und die ganze Welt wird es erkennen müssen.