Circular Letter
RUNDBRIEF März 1979
Ewald Frank
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Kapitola 4
Missionsarbeit
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Die Missionsreise im Februar war von größter Bedeutung. Nicht nur, daß in den Versammlungen in den verschiedenen Ländern viele Gläubige gesegnet und Ungläubige zum HErrn geführt wurden, sondern wir konnten auch Verbindungen zu Radio-Stationen knüpfen. Seit Jahren lag mir die UDSSR besonders auf dem Herzen, seit kurzem auch China. Es hat sich eine neue Tür aufgetan. Ich habe drei Rundfunkstationen in Süd-Ost-Asien besucht, wurde überall gut aufgenommen, hatte die Gelegenheit, mein Zeugnis zu geben und mein Anliegen betreffs der Sendung in der chinesischen Sprache vorzutragen. Bei der Gelegenheit erfuhr ich erst, daß von dort aus russische Sendungen ausgestrahlt werden. Immer wieder stehe ich vor direkter, oft unbewußter Leitung des Heiligen Geistes. Wir dürfen wirklich erkennen, daß der HErr Seine Heiligen wunderbar führt.
Ich möchte bei dieser Gelegenheit ganz besonders zum Gebet für China auffordern. Dort sind nicht nur die gläubigen Gemeinschaften, sondern die christliche Kirche überhaupt zerstört worden. Es gibt kein Land der Erde, in dem der Glaube an Christus so völlig ausgerottet wurde wie in China. Der sonst von anderen Ländern ausgehende christliche Einfluß wurde abgewehrt und der Kontakt unmöglich gemacht. Ca. 900 Millionen, die fast 1/3 der ganzen Erdbevölkerung ausmachen, wissen grundsätzlich nichts von der Existenz Gottes. Spricht man sie auf Christus an, wird erstaunt gefragt, ob ER in Amerika lebe. Dieses Land braucht Beter, die in den Riß treten, die sich aufopfern und ringen, bis der Sieg Gottes auch dort offenbar wird.
Der HErr, der mir die UDSSR aufs Herz gelegt hatte und dann die Möglichkeit gab, in Moskau in einer der größten Kirchen vor Hunderten zu sprechen, derselbe Gott hat mir das chinesische Volk aufs Herz gelegt. KR kann es fügen, daß ich eines Tages in Peking die herrliche Gottes-Botschaft, das Evangelium von Jesus Christus verkündigen werde. Bei Gott sind alle Dinge möglich. Wir wollen uns im Namen des HErrn Jesus Christus im Gebet vereinigen. Der Wille Gottes ist es, daß alle Völker das Evangelium vom Reich Gottes hören bevor das Ende eintritt (Matth. 24,14)
Der treue HErr vergelte es allen reichlich, die mit ihren Gebeten und Gaben dieses Missionswerk unterstützen. Dadurch haben wir die Möglichkeit, den Brüdern in den verschiedenen Ländern zu helfen. Überall sind die Bedürfnisse groß, doch der HErr kennt sie und lenkt die Herzen der Seinen.
Im Auftrage Gottes wirkend
Br. Frank
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