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RUNDBRIEF Dezember 1978

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 8 calendar_month 12. 12. 1978

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Kapitola 1

RUNDBRIEF Dezember 1978

1 / 8

„Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit.“(Heb. 13:8)

RUNDBRIEF Dezember 1978

Herzlich grüße ich Euch alle in dem teuren Namen des HErrn Jesus Christus mit dem Wort: „Ehe Welt fürchte den HErrn, und vor Ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnt. Denn so ER spricht, so geschieht’s; so ER gebeut, so steht’s da.“ (Ps. 33)

Das Wort Gottes kommt nie leer zurück. Alles, was ER sagt, geschieht. Was ER sich vorgenommen hat, das führt ER aus. Leider haben wir oft unsere eigenen Vorstellungen über das, was Gott tun soll. Wir wollen zu Herzen nehmen, was in diesem Vers geschrieben steht, nämlich den HErrn fürchten, damit ER Sein Werk zur Vollendung bringen kann. Nur was ER sagt, das geschieht, nur wenn ER gebeut, steht’s da. Unsere Worte sind machtlos, doch Gottes Wort ist voller Kraft. Vor Gott gilt kein menschliches Programm, es sei noch so treu und gut gemeint. ER spricht: „Mein Ratschluß soll zustande kommen.“ Wir sollten bestrebt sein, den Willen Gottes zu erkennen und ihn zu tun. Mit dem Psalmisten wollen wir beten: „Steh auf, oh HErr, erhebe, oh Gott, Deinen Arm, vergiß die Elenden nicht… Du hast es wohl gesehen, denn auf Unheil und Herzeleid achtest Du wohl, es in Deine Hand zu nehmen. Du bist es, dem es der Schwache anheim stellt.“ (Ps. 10)

Welch ein wunderbares Wort! Es gibt keinen Gläubigen, der in sich selbst stark genug wäre. Wir sind alle auf die Hilfe Gottes angewiesen. ER sieht unser Herzeleid, ER sieht die Not der Elenden, achtet auf alles Unheil, das die Seinen trifft, Ihm dürfen wir alles sagen. ER versteht uns. Möge ER sich erheben und Seinen starken Arm ausstrecken. Ihm können wir völlig vertrauen.

Der Psalmist sagt weiter: „…das Verlangen der Elenden hörst Du, oh HErr, Du stärkst ihren Mut, leihst ihnen Dein Ohr.“ Wer durch schwere Prüfungen geht, kann es manchmal nicht fassen und spricht in seiner Verzagtheit: „Der HErr kümmert sich nicht darum.“ Doch Gottes Wort bleibt ewig wahr. ER sieht und kennt das Verlangen der Elenden, ER hört auf ihren Hilferuf, ER stärkt ihren Mut, hat es oft getan und wird es bis ans Ende tun.

Dabei denken wir an das Wort des Propheten Jesaja, der die Gläubigen mit Adlern vergleicht, die nicht erdengebunden sind, sondern sich aufschwingen können. Unser Leben legt Zeugnis von dem ab, was wir wirklich sind. In Christus haben wir die völlige Erlösung, wir sind zu dem höchsten göttlichen Zweck bestimmt. Dessen müssen wir uns bewußt werden. Gott hat für die Gemeinde einen besonderen Auftrag, es ist die Fortsetzung des Dienstes Jesu Christi, das gleiche Evangelium, dieselbe Botschaft, die Christus und die Apostel verkündigten. Möge dieselbe Kraft Gottes in der gleichen Weise offenbar werden. Die Gemeinde bildet den Leib des HErrn und ist das Werkzeug in den Händen Gottes, durch welches ER auf Erden wirkt. Bis ans Ende muß sie den gleichen Missionsbefehl und göttlichen Auftrag ausführen. Es geht dabei um die Verwirklichung des Heilsplanes Gottes. Eigene Programme sind nur ein Hindernis. Wir möchten das Werk Gottes in unserer Mitte sehen. Die bestgemeinten Vorschläge zählen nicht, es sei denn, wir stehen unter der Inspiration des Heiligen Geistes und erkennen durch göttliche Offenbarung, was Gott will.