Circular Letter
RUNDBRIEF Dezember 1978
Ewald Frank
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Kapitola 4
Ein Beispiel von Paulus
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Diesem großen Gottesmann ist der Heilsratschluß besonders tief geoffenbart worden. Viele seiner Ausführungen sind noch heute für manche Theologen ein Rätsel. Hören wir, was er mit Bezug auf die Juden sagt: „So sind sie im Hinblick auf das Evangelium zwar Feinde um euretwillen, aber im Hinblick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen.“ (Rom. 11) Wer kann es fassen: die gleichen Menschen werden als Feinde und Geliebte Gottes zugleich angesprochen. Es kommt nur darauf an, aus welch einer Sicht eine Sache betrachtet wird.
Wenn Paulus von der Tiefe des Reichtums der Weisheit und der Erkenntnis Gottes spricht, so begreifen wir ein wenig von dem, was er meinte. Wie unerforschlich sind doch die Wege Gottes. Wohl dem Menschen, der sich Gott naht und vom Heiligen Geist erleuchtet jedes Wort in dem rechten Zusammenhang und in der rechten Weise erkennt.
Zusammenfassend muß gesagt werden, daß der HErr die volle Verantwortung für die Ausführung und Verwirklichung Seines Ratschlußes trägt. Auch diejenigen, die meinen, daß Br. Branham nicht alles getan hat, was der HErr ihm geboten hatte, sollen sich zur Ruhe begeben und es Gott überlassen. Es ist nicht unsere, sondern Gottes Sache, dafür zu sorgen, so haben wir es an dem Beispiel von Elia und Elisa gesehen. Gott tut, was ER will. ER fängt die Weisen in ihrer Weisheit und schenkt allen Demütigen Gnade.
Aus Sorge um das Werk Gottes machen wir uns oft Gedanken, wie es weitergehen soll, doch das ist menschlich. Wer geistlich gesonnen ist, hat uneingeschränktes Vertrauen zu Gott und weiß, daß der HErr Sein angefangenes Werk vollenden wird auf den glorreichen Tag Seiner Wiederkunft.
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