Circular Letter
RUNDBRIEF Dezember 1978
Ewald Frank
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Kapitola 3
Aussprüche des HErrn!
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Anhand dieser Schriftworte soll uns gezeigt werden, wie wichtig es ist, alles zur rechten Zeit in dem rechten Lichte und dem richtigen Zusammenhang zu sehen. Den Jüngern gab der HErr ganz unmißverständlich folgenden Auftrag: „…den Weg zu den Heidenvölkern schlagt nicht ein und tretet auch in keine Samariterstadt ein, geht vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“ (Matth. 10)
Der HErr selbst hat sich an dieses Gebot gehalten. „Als ER in die Gegend von Tyrus und Sidon kam, rief Ihm ein kananäisches Weib zu: ,Erbarme Dich meiner, HErr, Du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem bösen Geist schlimm geplagt!’ ER antwortete ihr aber kein Wort. Da traten Seine Jünger zu Ihm und baten Ihn: ,Fertige sie doch ab! Sie schreit ja hinter uns her!’ ER aber antwortete: ,Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.’“ (Matth. 15)
Im Missionsbefehl spricht derselbe HErr nach Seiner Auferstehung: „Darum gehet hin und machet alle Völker zu Meinen Jüngern.“ (Matth. 28) Hier ist nicht mehr nur die Rede von Juden, sondern von allen Menschen. In Markus 16 lesen wir dasselbe: „Gehet hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung.“ Damit auch diese Sache auf zwei und drei Zeugen gegründet ist, lesen wir noch eine Bibelstelle. „Und auf Grund Seines Namens muß Buße zur Vergebung der Sünden bei allen Völkern gepredigt werden.“ (Lukas 24)
Es ist doch sehr wichtig, daß wir die Worte des HErrn recht verstehen. Wer nur die ersten Aussprüche nimmt, käme zu dem Schluß, das Evangelium sei allein für die Juden da. Wer aber die anderen Aussprüche dazunimmt, bekommt einen Gesamtüberblick und begreift, daß der HErr mit den Juden den Anfang gemacht hat und daß die Erlösung und das Heil für die ganze Menschheit da ist. Wir sehen, daß es nicht nur darauf ankommt zu sagen: „Es steht geschrieben!“, sondern daß wir das Geschriebene richtig verstehen.
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