Circular Letter
Rundbrief Dezember 1972
Ewald Frank
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Kapitola 4
Jerusalem oder Rom?
4 / 8
Wir müssen erkennen, wo die Offenbarung des Willens und des Wortes Gottes ihren Anfang nahm. Die wahren Propheten und Apostel des Herrn kamen nicht von Rom, nein, das Wort des Herrn ging von Jerusalem aus und die Belehrung vom Berge Zion. (Jes. 2:3) Jesus selbst sprach zu Seinen Jüngern: „Wartet in Jerusalem…“ Auch heute ist es notwendig, daß wir uns dem reinen Evangelium, welches die Apostel verkündigten, wieder zuwenden. Selbst Paulus zog gemäß Gal. 2 aufgrund einer göttlichen Offenbarung nach Jerusalem, um festzustellen, ob seine Arbeit unter den Heiden vergeblich sei oder nicht. Jeder Mensch, der sich zum Predigtdienst berufen fühlt, muß wie Paulus bereit sein, seine Verkündigung mit der Lehre der Apostel zu vergleichen. In Gal. 1:8 spricht er für sich selbst und für alle Verkündiger die ernste Mahnung aus:
„Aber so auch wir oder ein Engel vom Himmel euch das Evangelium anders predigten, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.“
Eine solche Aussage sollte niemand leicht nehmen. Das Evangelium Jesu Christi wurde Paulus und allen Aposteln durch göttliche Offenbarung zuteil und muß in der Weise erhalten bleiben, wie Gott es geschenkt hat, denn vor Ihm hat nur Gültigkeit, was gemäß Seinem Worte gelehrt und gepredigt wird. Ein Christ hat die Pflicht, jede Verkündigung mit der Heiligen Schrift zu vergleichen. Alles, was nicht mit der Lehre der Apostel und Propheten übereinstimmt, ist nicht göttlichen Ursprungs. In Eph. 2:20 lesen wir:
„…aufgebaut auf dem Grund der Apostel und Propheten, bei welchem Jesus Christus selber der Eckstein ist.“
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