Circular Letter
Rundbrief Dezember 1972
Ewald Frank
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Kapitola 5
Biblischer Glaube
5 / 8
Es kommt nicht nur darauf an, daß wir etwas glauben, sondern unser Glaube muß biblisch fundamentiert sein. Nicht irgend ein Glaube, sondern der biblische Glaube allein macht selig. In Joh. 7:38 spricht Jesus: „Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt…“ Nicht, wer an mich glaubt, wie er will oder meint, sondern „Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt…“ Wir müssen uns also der ursprünglichen Verkündigung des ewiggültigen Evangeliums, welches von Jerusalem ausging, zuwenden. In den späteren Jahrhunderten wurde der Schwerpunkt nach Rom verlagert. Das Fundament bestand nicht mehr länger in der Lehre der Apostel. Plötzlich hatte man „Heilige als Fürsprecher“, ein „Fegefeuer“ und das „Gebet für Verstorbene“. Die Menschen wurden des wahren Glaubens und der göttlichen Offenbarung Jesu Christi beraubt und an dessen Stelle traten Aberglauben und menschliche Satzungen. Aus dem ursprünglichen, einfachen Gottesdienst wurde Götzendienst.
Im Urchristentum gab es keinen Unterschied zwischen Laien und Geistlichen. Alle Menschen waren gleich vor Gott. Es gab nur die Gesamtgemeinde des lebendigen Gottes, die wir in 1. Pet. 2:9 beschrieben finden: „Ihr seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, die heilige Volksgemeinschaft, das zum Eigentum erkorene Volk…“ Jeder diente mit der Gabe, die er von Gott zur Auferbaung der Gesamtgemeinde empfangen hatte. Gemäß Eph. 4:11 hat Gott in die Gemeinde gesetzt Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer. Dieses biblische Muster bestand nur so lange, wie Christus als Haupt der Gemeinde gemäß Kol. 1:18 anerkannt wurde.
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