Circular Letter
Rundbrief March 2014
Ewald Frank
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Kapitola 2
Was geschieht jetzt?
2 / 7
Jetzt erfüllt sich biblische Prophetie in allen Bereichen. Der Herr selbst hat ja wiederholt darauf hingewiesen, was am Ende geschehen soll, und uns gesagt:
„Wenn dies nun zu geschehen beginnt, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor; denn eure Erlösung naht!“ (Luk 21:28).
Die ganze Erde ist von Kriegen, Unruhen, Hungersnöten und Naturkatastrophen auf diese oder jene Art betroffen. Das ist die offenkundige, natürliche Seite des Endzeitgeschehens, die viele sehen und einordnen können. Die Aufmerksamkeit der wahrhaft Gläubigen aber muss auf die Verheißungen gelenkt werden, die der Gemeinde für den letzten Zeitabschnitt der Heilsgeschichte gegeben wurden.
Beim ersten Kommen Christi ging es zunächst um die Verheißung: „Wisset wohl: Ich sende Meinen Engel, dass er den Weg vor Mir her bahne …“ (Mal 3:1).
Als die Zeit erfüllt war, gab der Engel Gabriel dem Zacharias die Ankündigung von der Geburt und welche Verheißungen sich im Dienst Johannes des Täufers erfüllen sollten (Luk 1:13-17). „Viele von den Söhnen Israels wird er zum Herrn, ihrem Gott, zurückführen“ (Luk 1:16). So geschah es: Nicht die Schriftgelehrten, sondern der eine verheißene Prophet sollte die Herzen – nicht die Köpfe – der Väter des Alten Testaments dem Glauben der Kinder des Neuen Bundes zuwenden. Er war selbst ein fester Bestandteil dessen, was im Reich Gottes geschah, und legte Zeugnis ab von dem Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kämen (Joh 1:7). Seit den Tagen des Johannes brach sich das Reich Gottes Bahn (Luk 16:16). Er war ein Mann von Gott mit einer Botschaft gesandt, die dem Herrn den Weg unter Seinem Volk bereiten sollte. Das hat unser Herr selbst in Mat 11:10 bestätigt.
Im Reiche Gottes geschieht alles, wie der Herr es in Seinem Wort verheißen hat. Und wer nicht glauben kann, was Gott gesagt hat, wird auch an der Erfüllung eines von Gott gesetzten Dienstes keinen Anteil haben. So hat der Herr gesprochen: „Wisset wohl: Ich sende euch den Propheten Elia, ehe der große und furchtbare Tag des Herrn kommt“ (Mal 3:23). Diese Verheißung hat der Herr in Mat 17:11 für zukünftig erklärt und zugleich in Vers 12 den Dienst Johannes des Täufers als abgeschlossen bestätigt. Das Gleiche wird uns in Mk 9 bezeugt. Er selbst hat betont, dass durch den zukünftigen Dienst Elijahs alles wieder in den rechten Stand zurückgebracht werden sollte.
Also blieb die Verheißung bestehen, die Gott in unserer Zeit erfüllt hat. Alle, die seit Jahren mit dem Dienst Bruder Branhams vertraut sind, wissen, welch eine Berufung und Sendung er vom Herrn bekommen hat. Die ihm anvertraute Botschaft sollte dem zweiten Kommen Christi vorausgehen. Ja, durch seine Verkündigung sollten die Herzen der Kinder Gottes zum ursprünglichen Wort, zum Glauben der Apostel, dem Glauben der Väter, wie er am Anfang in der Gemeinde war, zurückgebracht werden. Wir können bezeugen: Heute ist diese Schrift und damit die Verheißung vor unseren Augen erfüllt!
Die Botschaft des vollen, unverfälschten, ewiggültigen Evangeliums sollte dem zweiten Kommen Christi vorausgehen, und tut es immer noch. Gott hat alle Propheten, alle Apostel, auch Bruder Branham zu sich genommen. Doch das in Seinem Auftrag verkündigte Wort Gottes bleibt in Ewigkeit – und das ist das Wort, das euch verkündigt wird (1Pt 1:25).
„… und um so fester steht uns nun das prophetische Wort, das wir besitzen, und ihr tut wohl, auf dieses achtzugeben als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der volle Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht“ (2Pt 1:19).
„Dabei müsst ihr euch vor allem darüber klar sein, dass keine Weissagung der Schrift eine eigenmächtige Deutung zulässt“ (2Pt 1:20).
Für Deutungen gibt es absolut keinen Spielraum. Jede Deutung ist Irrlehre und bringt Verwirrung. Nur das Wort ist die Wahrheit und bleibt in Ewigkeit, und nur wer im Wort bleibt, kann darin geheiligt werden (Joh 17:17) und wird den Herrn schauen (Heb 12:14).
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