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Rundbrief March 2014

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 7 calendar_month 11. 3. 2014

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Kapitola 3

Das Wort ist der Same – Der Glaube ist der Sieg

3 / 7

„ … denn alles, was aus Gott erzeugt ist, überwindet die Welt; und dies ist die Siegesmacht, welche die Welt überwunden hat: unser Glaube (1Joh 5:4).

Im Juda-Brief werden wir aufgefordert, für den Glauben zu kämpfen, der den Heiligen ein für allemal übergeben worden ist“ (Vers 3).

In Heb 3 heißt es: „Gebt acht, liebe Brüder, dass sich in keinem von euch ein böses Herz des Unglaubens im Abfall von dem lebendigen Gott zeige!“ (V12).

Und weiter: „Wer waren die Leute, denen er zugeschworen hat, sie sollten nicht in seine Ruhe eingehen? Doch wohl die, welche sich ungehorsam bewiesen hatten. So sehen wir denn, dass sie nicht haben hineingelangen können infolge ihres Unglaubens (Heb 3:18b-19).

Die Ursünde ist der Unglaube – das hat Bruder Branham in seinen Predigten immer wieder betont. Satan gelang es, Eva in ein Gespräch über das, was Gott zu Adam gesagt hatte, zu verstricken. So konnte er Zweifel säen: „Sollte Gott gesagt haben? … Ihr werdet nicht sterben … Ihr werdet klug sein, usw.“ Doch, wie allen bekannt ist, blieb es nicht bei dem Gespräch, es endete im Sündenfall, durch den der falsche Same hervorkam.

Dann sprach der Herr zum Schlang: „Und Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst Ihm in die Ferse stechen.“

Direkt nach dem Sündenfall gab Gott der Herr die Verheißung von dem göttlichen Samen, der durch das Weib kommen würde, um dem Schlang den Kopf zu zertreten. Der Same ist gekommen, das Wort ist im Fleischesleib offenbar geworden. In Jes 53:10 lesen wir von Ihm: „… wenn er Sein Leben als Sühne einsetzen wird, soll Er Samen sehen und lange Tage leben und der Wille des Herrn durch Ihn gedeihen.“

Paulus schreibt: „Was soll nun aber das Gesetz? Der Übertretungen wegen ist es hinzugefügt worden, bis der Same käme, dem die Verheißung gilt …“ (Gal 3:16-19).

Es begann mit dem erstgeborenen Sohn, dem Erstgeborenen unter vielen Brüdern (Röm 8:29). Maria hatte Gnade bei Gott gefunden und bekam die Verheißung: „Wisse wohl: du wirst guter Hoffnung werden und Mutter eines Sohnes, dem du den Namen Jesus geben sollst“ (Lk 1:31). Der Heilige Geist konnte erst auf Maria herabkommen, als sie die Verheißung glaubte und sprach: „Siehe, ich bin des Herrn Magd: mir geschehe nach deinem Wort!“ Und so wurde der Sohn Gottes geboren.

Im Griechischen gibt es nur ein Wort für „gezeugt“ und „geboren“. Auf den Mann bezogen heißt es „gezeugt“, auf die Frau bezogen „geboren“: das vom Mann Gezeugte wird von der Frau geboren. Vom Sohn Gottes heißt es daher: „Du bist Mein Sohn, heute habe Ich dich gezeugt“ und dann: „Das von dir geboren werden soll, stammt vom Heiligen Geist.“

Bei uns geht es um die geistliche Wiedergeburt, die Zeugung und Geburt aus dem Geist: „Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist“ (Joh 3:6).

Zuerst muss der Wortsame in unsere Herzen hineingelegt werden, damit der Heilige Geist das Leben, das im Samen ist, in uns hervorbringen kann. Der Apostel Jakobus bezeugt: „Aus freiem Liebeswillen hat Er uns durch das Wort der Wahrheit gezeugt, damit wir gewissermaßen die Erstlingsfrucht unter Seinen Geschöpfen wären“ (Jak 1:18). Petrus schreibt: „Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach Seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“ (1Pet 1:3).

Dann erfüllt sich, was Paulus schreibt: „Ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur“ (2Kor 5:17). „Sein Same wird Ihm dienen …“ (Ps 22:31a). Wer durch Wort und Geist aus Gott geboren ist, hat das Leben und Wesen Jesu mit allen Seinen Tugenden. Es gibt kein aus dem Geist gezeugtes Gotteskind mit teuflischem Wesen nach der Art Kains. Es gibt kein wiedergeborenes Gotteskind mit Hass, Neid, Eifersucht. „Jeder, der aus Gott erzeugt ist, tut keine Sünde, weil Sein Same dauernd in ihm ist, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist“ (1Joh 3:9).