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Rundbrief March 2014

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 7 calendar_month 11. 3. 2014

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In der Predigt „Das gesprochene Wort …“ (Teil 2) vom 18. März 1962, berichtet Bruder Branham, dass er die Weltkugel sah und einen Mann in Weiß gekleidet, der, wie es früher üblich war, ein Leinentuch ein wenig seitlich umgebunden trug, in dem sich Weizen befand, den er aussäte.

Direkt danach folgte Ihm ein Schurke und streute Unkrautsamen dazwischen. Beides, der Weizen und das Unkraut, wuchs zusammen. Dann kam eine Trockenheit und beides ließ die Köpfe hängen. Dann kam ein plötzlicher Regen: der Weizen richtete sich auf und ein lautes „Glory! Glory! Glory“ erklang; auch das Unkraut richtete sich auf und rief: „Glory! Glory! Glory!“ Bruder Branham war erstaunt darüber. Dass der Weizen jauchzte, konnte er verstehen, doch dass auch das Unkraut Gott pries, konnte er nicht begreifen. Und der Herr sprach zu ihm: „Lies Heb 6.“

Dort heißt es: „… Denn wenn ein Acker den oftmals auf ihn fallenden Regen in sich aufgesogen hat und denen, für die er bestellt wird, nützlichen Ertrag hervorbringt, so macht er sich den von Gott kommenden Segen zu eigen; bringt er dagegen Dornen und Disteln hervor, so ist er unbrauchbar und geht dem Fluch entgegen, dessen Ende zum Feuerbrand führt“ (Vv 7-8). Hier ist auch von Menschen die Rede, die Gott erlebt haben, sogar der Kräfte der zukünftigen Welt und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und doch abfallen und den Sohn Gottes der Schande preisgeben. Es gibt Gläubige, die das kostbare Wort Gottes gehört, die Botschaft geglaubt haben, sich dann aber abwenden und nie wieder zurück können. Auch das Wort erfüllt sich: „Denn Er lässt Seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und lässt regnen auf Gerechte und Ungerechte“ (Mat 5:45b).

Zur Zeit unseres Herrn haben Schriftgelehrte Ihn und Seinen Dienst mit Beelzebub verglichen. Daraufhin sagte Er: „Wer nicht mit Mir ist, der ist gegen Mich, und wer nicht mit Mir sammelt, der zerstreut …“ (Mat 12:22-37). Darauf folgte das Urteil: „Deshalb sage Ich auch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden“ (V 31). Dann bleibt nur noch Gericht übrig. Gott fordert Rechenschaft: „… denn nach deinen Worten wirst du gerecht gesprochen werden, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden“ (V 37). Wie viele Gläubige aus den Pfingstgemeinden haben sich an dem Dienst Bruder Branhams versündigt? Wie viele versündigen sich jetzt?

Bruder Branham sagte: „Ihr könnt im zweiten Bereich geistgetauft und dennoch in der Seele nicht wiedergeboren sein.“ Es kommt auf den Samen an: der Regen ist dazu bestimmt, dass das Weizenkorn erstirbt und das Leben, das im Samen ist, durch die Wärme der Sonne hervorkommen kann (Joh 12:24). „Der Same, den du säst, bekommt doch nur dann Leben, wenn er erstorben ist“ (1Kor 15:36). Wird das Wort nicht aufgenommen, so bringt der Acker des Herzens die Dornen und Disteln des Fluches hervor. Jeder Same bringt nach seiner Art hervor. Um den Fluch des Ungehorsams, des Sündenfalles, auf Sich zu nehmen, trug unser Erlöser die Dornenkrone (Joh 19) und „wurde gehorsam bis zum Tode am Kreuz“ (Phil 2:8).

Der gute Same ist das Wort, das in die Herzen der wahrhaft Gläubigen gesät wird (Mk 4:14; Lk 8:11). Sie sind die Söhne des Reiches Gottes, von denen Paulus gesagt hat: „Wir aber sind verpflichtet, Gott für euch, vom Herrn geliebte Brüder, allezeit Dank zu sagen, weil Gott euch von Anfang an zur Errettung erwählt hat durch die vom Geist gewirkte Heiligung und durch den Glauben an die Wahrheit (2Thes 2:13). Doch Satan, der Feind, sät wie im Garten Eden auch seine Auslegung, und so kommen die Söhne des Bösen ganz religiös zum Vorschein. Das ist die Saat des Widerspruchs, über die Bruder Branham eine ganze Predigt hielt.

Der Apostel Johannes schreibt: „Denn dies ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: »Wir sollen einander lieben«, nicht in der Weise Kains, der ein Kind des Teufels war und seinen Bruder erschlug; und warum hat er ihn erschlagen? Weil sein ganzes Tun böse war, das Tun seines Bruders dagegen gerecht“ (1Joh 3:11-12). Kain wird weder im Alten noch im Neuen Testament im Geschlechtsregister als Sohn Adams aufgeführt (1Mo 5; 1Chr 1; Luk 3). Genauso können auch die Namen des falschen Samens nicht im Buch des Lebens stehen.

Kain und Abel waren beide gläubig, bauten beide einen Altar, brachten beide ihre Opfer dar. Doch das Tun Kains entsprach seinem geerbten Wesen. In ihm waren Eifersucht und Hass, der ihn zum Totschläger machte. Wie damals im Natürlichen bei Eva werden in der Gemeinde beide geistliche Samen offenbar. „Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels zu erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut, stammt nicht aus Gott, und ebenso auch jeder, der seinen Bruder nicht liebt“ (1Joh 3:10).

„Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben als bleibenden Besitz in sich trägt.“ Auf die wahren Gotteskinder trifft zu: „Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er Sein Leben für uns hingegeben hat; so sind nun auch wir verpflichtet, das Leben für die Brüder hinzugeben“ (1Joh 3:15-16).

Wer nicht einen Kain zum Bruder hat, kann kein Abel sein. Die Gegensätze der beiden Samen treten in ihrem Wesen offen zutage: die einen verfolgen, die anderen werden verfolgt; die einen hassen, die anderen werden gehasst; die einen verleumden, die anderen werden verleumdet. Die einen lieben in der Art und Weise Kains und sind freundliche Rufmörder, die anderen geben ihr Leben in der Liebe Gottes für die Brüder hin. So ist es tatsächlich. Jeder Same bringt nach seiner Art hervor. Das ist ein Gesetz der Vermehrung im natürlichen wie im geistlichen Bereich.

Abel war das erste Opfer eines Mörders. Und das nur, weil es Satan gelungen war, Eva zu verführen, indem er dem, was Gott gesagt hatte, ein einziges Wort hinzufügte. Man vergleiche 1Mo 2:16: „Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen …“ mit 1Mo 3:1: „Sollte Gott wirklich gesagt haben, ihr dürft von allen Bäumen des Gartens nicht essen?“

Wir müssen wissen, dass jede Versuchung immer wie im Garten Eden und dann bei unserem Erlöser nur sein kann, wenn es um das Wort geht. Satan kam mit dem „Es steht geschrieben …“, doch unser Erlöser antwortete: „Es steht abermals geschrieben.“ Die korrekte Antwort ist immer nur mit der richtigen, zum Thema gehörenden Bibelstelle möglich (Mat 4). Unser Gebet soll sein: „… und führe uns, dass wir nicht in Versuchung fallen, sondern erlöse uns von dem Bösen …“ (Mat 6:13). Alle, die den Worten Gottes etwas hinzufügen, stehen unter falschem Einfluss und scheiden aus (Offb 22). Bei Gott sind Kompromisse nicht möglich, ja sie sind ausgeschlossen und es genügt nicht zu sagen: „Ich glaube die Botschaft.“ Das behaupten auch diejenigen, die ihre unbiblischen „Sonderoffenbarungen“ verbreiten. Jesus Christus, unser Herr, spricht: „Wer an Mich glaubt, wie die Schrift sagt …“, nicht wie Menschen es sich zurechtlegen.

Paulus sagt in 2Thes 2 deutlich, warum Menschen auf den Widersacher hereinfallen und verlorengehen: „… weil sie sich die Liebe zur Wahrheit nicht zu eigen gemacht haben …“ „… denn alle sollen dem Gericht verfallen, die nicht der Wahrheit Glauben geschenkt, sondern Wohlgefallen an der Ungerechtigkeit gefunden haben“ (2Thes 2:12). Zu den scheinheiligen Pharisäern sagte unser Herr: „Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes; deshalb hört ihr sie nicht, weil ihr nicht von Gott seid“ (Joh. 8:47). Er hielt ihnen vor : „… ihr sucht Mich zu töten, weil Mein Wort keinen Eingang bei euch findet“ (V37b) „Wenn Ich die Wahrheit rede, warum schenkt ihr Mir keinen Glauben?“ (V46b). So ist es auch jetzt in den Kreisen der Endzeitbotschaft. Die einen schenken jedem Wort Glauben, weil sie aus dem Wortsamen geboren sind. Die anderen, die nicht aus Gott erzeugt sind, fügen hinzu, nehmen hinweg, deuten und stellen sich selbst unter den Fluch (Gal 1:8).

Im Johannesevangelium, Kapitel 8, lesen wir auch die alles durchdringenden Worte unseres Herrn: „Wenn ihr in Meinem Wort bleibt, so seid ihr in Wahrheit Meine Jünger“ und damit ist die Verheißung verbunden: „… und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Vv 31-32). Amen. Die göttliche Wahrheit hat uns von jedem Irrtum frei gemacht.

Bruder Branham sah, wie Weizen und Unkraut gesät wurden und auf dem gleichen Feld wuchsen. Das hat auch unser Herr in Mat 13:30 gesagt, und Er hat ebenfalls gesagt: „Lasst beides zusammen bis zur Ernte wachsen; dann will Ich zur Erntezeit den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in Meine Scheuer!“

Mir hat der Herr das große, überreife Weizenfeld ohne Unkraut, ohne Disteln gezeigt. So wahr Gott lebt, wird nur reiner Weizen eingeerntet. Bei Gott gibt es keine Vermischung. Nur der wahre Weizen wird eingeerntet und bei der Wiederkunft Christi in der Entrückung hinaufgenommen. Seine Tenne reinigt der Herr selbst. „Er hat die Worfschaufel in Seiner Hand und wird Seine Tenne gründlich reinigen; Seinen Weizen wird Er in die Scheuer sammeln, die Spreu aber mit unlöschbarem Feuer verbrennen“ (Mat 3:12).

Selig und heilig werden alle sein, die an der ersten Auferstehung und Entrückung teilhaben werden!