Circular Letter
Rundbrief March 2014
Ewald Frank
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Kapitola 6
40-jähriges Jubiläum
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Im April 1974 durften wir das Gotteshaus in Krefeld einweihen. Deshalb werden wir am ersten Wochenende im April 2014 voll Dankbarkeit das 40-jährige Jubiläum feiern.
Aus einer kleinen Schar von Gläubigen, die sich im Dezember 1958 als Hauskreis versammelten, um die Predigten Bruder Branhams zu hören, ist ein weltweites Missionswerk entstanden.
1976 bis 1978 wurden dann die beiden Missionsgebäude gebaut und ihrer Bestimmung übergeben. Später kam noch ein weiteres Gebäude hinzu. Heute haben wir Übernachtungsmöglichkeiten für Besucher, unsere eigene Druckerei, Büros, Verarbeitungsräume, technische Einrichtungen, so dass wir die ganze Welt mit Literatur, CDs und DVDs versorgen können.
Zu unseren monatlichen Versammlungen im Missions-Zentrum Krefeld kommen zwischen 800 und 1200 Gläubige aus ganz Europa und anderen Teilen der Welt, um Gottes Wort zu hören. Die Zuschaltung per Internet, wie sie vor zehn Jahren noch nicht möglich war, hat die 1200-Marke überschritten. Jede Predigt wird simultan in 12 weitere Hauptsprachen übersetzt und kann weltweit gehört werden. Außerdem versenden wir jeden Monat über 11 000 DVDs in die ganze Welt. Große Gemeinden, Hauskreise und einzelne Gotteskinder in 172 Ländern der Erde werden mit geistlicher Speise versorgt. So können alle wahrhaft Gläubigen Anteil an dem haben, was Gott gegenwärtig tut.
Ohne mein Hinzutun hat der treue Herr für alles gesorgt. Mit Hilfe der Brüder und Schwestern, die zum Teil schon jahrzehntelang im Missionszentrum beschäftigt sind, können wir im Büro die eingehende Post und alle E-Mails bearbeiten, die Manuskripte vorbereiten, Broschüren und Bücher drucken und im Versand alle Bestellungen erledigen. Hinzu kommen noch Übersetzer, die ihren Dienst ehrenamtlich ausüben, sowie die Brüder in der Technik und im Regieraum, die dafür sorgen, dass alles aufgenommen und ausgestrahlt wird.
Wie zur Zeit Moses hat derselbe Gott alle, die in irgendeiner Weise am Werk des Herrn tätig sind, mit den entsprechenden Fähigkeiten ausgestattet – zu Seiner Ehre und zum Wohl Seiner Gemeinde. Manchmal wünschte ich, dass Bruder Branham sehen könnte, wie sich erfüllt, was er am 10. Februar 1960 in Puerto Rico sagte: „Nicht dass ich der Vorläufer wäre, sondern die Botschaft wird der Vorläufer sein.“
Der gesegnete und von Gott bestätigte Dienst Bruder Branhams hat sich gelohnt und die wahre, allein auf die Heilige Schrift gegründete Botschaft richtet aus, wozu sie gesandt wurde. Zur Ehre Gottes darf ich bekennen, dass der treue Herr, der mich berufen und gesandt hat, in all den Jahren mit mir gewesen ist. Er hat mich als Träger Seines Wortes in Seinem Wort und Willen bewahrt, so dass ich in den über 9000 Predigten, die ich gehalten habe, keine Korrektur zu machen brauche. Das schließt die TV-Sendungen mit ein, die gegenwärtig in den USA, in Kanada, Neuseeland, Australien sowie in Rumänien, Russland und in Südamerika ausgestrahlt werden, wie auch die früheren Sendungen über Radio Luxemburg, in Berlin, in Alaska, Island etc. Das gesprochene und geschriebene Wort geht von hier aus in allen Hauptsprachen in die einzelnen Länder, wo in weitere Regionalsprachen übersetzt wird.
Bis zu dieser Stunde habe ich meine ganze Zeit dem Herrn geweiht, sogar die Flugstunden zum Schreiben der Manuskripte genutzt. Seit die Lufthansa 1993 das Miles-and-More-Programm eingeführt und alle mit ihr und ihren Partner-Fluggesellschaften geflogenen Meilen aufgezeichnet hat, habe ich 5.921.000 Flugmeilen abgeflogen. Der Stand vom 25. Januar 2014 hat mich selbst überrascht. Diese 5,921 Millionen sind nur die Flugmeilen der letzten 20 Jahre. Und es sind keine Flüge mit anderen Airlines enthalten. So werden es wohl mehr als 10 Millionen Meilen sein, die ich in den vergangenen 50 Jahren mit dem Flugzeug zurückgelegt habe. Im Büro haben wir auf der Weltkarte 262 Städte, in denen ich gepredigt habe, mit bunten Pins gekennzeichnet. Nehmen wir all die Orte hinzu, die auf der Weltkarte nicht verzeichnet sind, dann sind es wesentlich mehr Städte, in denen die wahrhaftige Botschaft des Wortes verkündigt wurde.
In all den Jahren war ich so geleitet, für die Missionsreisen im Monat zwei Wochen und zwei Wochen hier im Missions-Zentrum zu planen. Ich habe die Zeit bei Tag und bei Nacht ausgekauft. Die Übersetzungen der Predigten Bruder Branhams nahmen einen großen Teil der Zeit in Anspruch, aber auch die Rundbriefe, Broschüren und Bücher, die ich alle mit der Hand vorgeschrieben habe. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, nur für den einen Zweck gelebt zu haben, für den der Herr mich vor Grundlegung der Welt bestimmt hat: nämlich dass alle, die vor Grundlegung der Welt in das Lebensbuch des Lammes geschrieben wurden, jetzt den letzten Ruf hören und der Botschaft glauben schenken.
Für mich ist von allergrößter Bedeutung, was der Herr in Jes 55:11 sagte: „Ebenso verhält es sich auch mit Meinem Wort, das aus Meinem Munde hervorgeht: es kehrt nicht leer zu Mir zurück, sondern erst dann, wenn es das ausgerichtet hat, was Ich gewollt habe, und das zustande gebracht hat, wozu Ich es gesandt habe.“ Das ist so spricht der Herr. Nicht der Bote, sondern die Botschaft, das Wort, das aus dem Munde Gottes kam, richtet aus und bringt zustande, wozu es gesandt worden ist. Das erfahren wir immer mehr durch die Zeugnisse aus den vielen Ländern. Doch nur wer die Boten, die Gott sendet, aufnimmt, glaubt die Botschaft tatsächlich. Ehe ich diesen Dienst begann, bat ich den Herrn in einem Treuegelöbnis: „Geliebter Herr, ich möchte alle, die Dein Wort aus meinem Mund hören und glauben, bei Dir wiedersehen.“ In dem Erlebnis der Entrückung hat es mir der treue Herr bestätigt.
Das ewiggültige Evangelium durfte ich allen Völkern predigen. Die Herausrufung gemäß 2Kor 6:14-18 und Offb 18:4 hat stattgefunden. Einige werden noch hinzukommen. Alle Auserwählten hören, was der Geist durch das Wort zu sagen hat. Sie fügen dem göttlichen Testament nichts hinzu, nehmen nichts weg. Der Geist und die Braut rufen: Komm! Ja, komm Herr Jesus. Der Herr selbst wird Sein Werk zum Abschluss bringen, und zwar durch ein mächtiges Geisteswirken in der völligen Wiedererstattung. „… denn Sein Wort wird der Herr, indem Er die Dinge sicher und Schlag auf Schlag verlaufen lässt, zur Ausführung auf der Erde bringen“ (Röm 9:28). Den Verächtern, die nur von dem Reden, was Gott durch den Propheten getan hat, aber an dem, was Er gegenwärtig tut, verachtend vorübergehen, sagte Er: „Seht, ihr Verächter, verwundert euch und vergeht! Denn ein Werk vollführe Ich in euren Tagen, ein Werk, das ihr gewiss nicht glauben würdet, wenn jemand es euch erzählte“ (Apg 13:41). Wie kostbar sind mir die wahrgewordenen letzten Worte unseres Herrn: „Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!“ (Mat 28:20).
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