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Rundbrief Dezember 2012
Ewald Frank
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Kapitola 7
Die Vereinigung aller Religionen
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Die Vereinigung aller protestantischen Kirchen und Glaubensgemeinschaften im Weltrat der Kirchen sowie die Vereinigung der evangelischen und katholischen Kirche hat für ihre Vertreter oberste Priorität. Mit Blick auf das Jubiläumsjahr 2017 als Gedächtnis an die Reformation fordert der Vatikan von der evangelischen Kirche, dass sie sich offiziell von Luthers Satz distanziert, der Papst sei der Antichrist. Besonders in der Bibelausgabe von 1543 hat Luther den Papst im Vorwort zum Propheten Daniel abwechselnd als „Endchrist“ und „Antichrist“ bezeichnet. Im Land der Reformation müsse die Einheit der einen Kirche wiederhergestellt werden, heißt es. Die Gemeinde Jesu Christi ist davon allerdings nicht betroffen: sie ist bereits mit Christus, dem Haupt, vereint. „Vater, Du in Mir und Ich in ihnen, auf dass sie zu vollkommener Einheit gelangen.“ Kinder Gottes kennen nur einen heiligen Vater und der ist im Himmel. Sie beten: „Unser Vater, der Du bist im Himmel. Geheiligt werde Dein Name …“ Für sie gilt, was der Erlöser selbst geboten hat: „Und niemand auf Erden sollt ihr euren ›Vater‹ nennen; denn einer ist euer Vater, der im Himmel“ (Mat 23:9).
Dies ist die Zeit der weltweiten Vereinigungen: in der Wirtschaft, der Politik und der Religion. Das vierte, das Römische Weltreich, entsteht vor unseren Augen, und wie geschrieben steht, wird es die ganze Erde zertreten (Dan 7: 23).
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