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Rundbrief August 2016

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 9 calendar_month 18. 8. 2016

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Allen Gläubigen, die das glauben, was Gott im Alten und Neuen Testament für unsere Zeit verheißen hat, ist bekannt, dass Bruder Branham seinen heilsgeschichtlichen Auftrag (Mal 3:23-24: „Siehe, Ich sende euch den Propheten Elia …“; Mt 17:11; Mk 9:12) ausgeführt hat. 18-mal hat er berichtet, was ihm am 11. Juni 1933 bei einem Taufgottesdienst im Ohio-Fluss aus der übernatürlichen Wolke zugerufen wurde. Wir geben hier wieder, was er am 10. Februar 1960 gesagt hat: „Wie Johannes der Täufer dem ersten Kommen Christi vorausgesandt wurde, so wird die Botschaft, die dir gegeben wurde, ein Vorläufer des zweiten Kommens Christi sein!“

Durch seinen Dienst sind der Gemeinde alle Geheimnisse, die im Wort verborgen waren, von 1Mose (besonders der Sündenfall) bis zum letzten Kapitel der Bibel, geoffenbart worden. Und wie er immer wieder betonte, ist die Botschaft: „Zurück zum Wort! Zurück zum Anfang! Zurück zu Pfingsten! Zurück zur Lehre der Apostel! Zurück zur Bibel!“

Was, so frage ich, ist der von Gott bestimmte Zweck und was ist das Resultat der Sendung? „Er gab ihnen zur Antwort: »Elia kommt allerdings und wird alles wieder in den rechten Stand bringen.«“ (Mt 17:11). Darum geht es jetzt: nämlich dass die wahrhaft Gläubigen in den ursprünglichen Stand wie am Anfang zurückgebracht werden.

In Apg 13:24-25 nimmt Paulus Bezug auf Johannes den Täufer und gibt dessen Worte am Ende seines Dienstes wieder, die da lauten: „Das, wofür ihr mich haltet, bin ich nicht; doch wisset wohl, nach mir kommt der, für den ich nicht gut genug bin, Ihm die Schuhe von den Füßen loszubinden.“

Die Gemeinde muss am Ende durch das Wirken des Heiligen Geistes die völlige Wiedererstattung aller Geistesgaben, aller Geistesfrüchte, aller Dienste (1Kor 12; 1Kor 14; Eph 4 u. a.) erleben, wie sie am Anfang in der Urgemeinde waren. Es ist höchste Zeit, dass jeder Einzelne sich vor Gott prüft und in den Spiegel des Wortes schaut.

Bei der echten Geistestaufe werden nicht ein paar Fremdworte mit der alten Zunge gesprochen, nein, da wird die Zunge vom Feuer des Heiligen Geistes geläutert: „… und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und von denen sich eine auf jeden von ihnen niederließ“ (Apg 2:3). Wahre Gotteskinder reden in Liebe miteinander und nicht im Hass übereinander. „Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben als bleibenden Besitz in sich trägt“ (1Joh 3:15).

Jakobus hat nicht nur von der Zunge „voll todbringenden Giftes“ (Kap 3:8) geschrieben, sondern uns ermutigt, vor der Wiederkunft Christi standhaft auszuharren und wie ein Landwirt auf den Früh- und Spätregen zu warten (Kap 5:7). In Heb 10:35-36 werden wir aufgefordert: „Werft also eure freudige Zuversicht nicht weg: sie bringt ja eine hohe Lohnvergeltung mit sich! Denn standhaftes Ausharren tut euch not, damit ihr nach Erfüllung des göttlichen Willens“ – darauf kommt es an – „das verheißene Gut erlangt. Gleich im nächsten Vers steht: „Denn es währt »nur noch eine kleine, ganz kurze Zeit, dann wird der kommen, der kommen soll, und nicht auf sich warten lassen.«“

Wir glauben, was die Schrift sagt, nämlich dass Gott Sein Erlösungswerk selbst vollenden wird, wie Er Sein Schöpfungswerk vollendet hat. Johannes der Täufer war nicht mehr auf Erden, als der Erlöser die Erlösung für die Seinen am Kreuz vollbrachte. Bruder Branham braucht nicht auf Erden zu sein, wenn der Herr die Erlösten heimholt. Im göttlichen Testament steht nur von der Wiederkunft Christi, nicht aber, dass der Prophet wiederkommen wird.

Der Herr selbst wird Sein Werk mit den Erlösten gemäß Seinem Wort mit großer Macht vollenden. Die Gemeinde begann mit dem mächtigen Geisteswirken, und so wird es in der Vollendung sein. „Nicht durch Heeresmacht und nicht durch Gewalt geschieht’s, sondern durch Meinen Geist!‹ – so spricht der Herr der Heerscharen“ (Sach 4:6).

„Jesuserwiderte ihnen: »Meine Speise ist die, dass Ich den Willen dessen tue, der Mich gesandt hat, und Sein Werk vollende (Joh 4:34).

Die Worte des Apostels gelten auch für uns: „Ich hege eben deshalb auch die feste Zuversicht, dass der, welcher ein gutes Werk in euch angefangen hat, es auch bis zum Tage Jesu Christi vollenden wird“ (Phil 1:6).

Er spricht aber auch die Warnung aus, dass doch das Prophetenwort aufgrund von Unglauben nicht zutreffen möge: „»Seht, ihr Verächter, verwundert euch und vergeht! Denn ein Werk vollführe Ich in euren Tagen, ein Werk, das ihr gewiss nicht glauben würdet, wenn jemand es euch erzählte«“ (Apg 13:41).

In Heb 12:26 schreibt der Apostel im Auftrage Gottes: „Seine Stimme hat damals die Erde erschüttert; jetzt aber hat Er diese Verheißung gegeben: »Noch einmal werde Ich nicht nur die Erde, sondern auch den Himmel erbeben machen.«“ und bezieht sich dabei auf das, was im Propheten Haggai geschrieben steht: „Denn so spricht der Herr der Heerscharen: ›Nur noch eine kurze Zeit währt es; da werde Ich den Himmel und die Erde, das Meer und das feste Land erschüttern‹“ (Hag 2:6).

Der Prophet Jesaja hat bereits im Alten Testament angekündigt, dass der Herr Sein Werk selbst vollenden wird: „Denn wie am Berge Perazim wird der Herr sich erheben, wie im Tal bei Gibeon wird Er vor Zorn beben, um Sein Werk zu vollführen – ein befremdliches Werk – und um Seine Arbeit zu verrichten – eine ungewöhnliche Arbeit“ (Jes 28:21).

Im Neuen Testament betonte Paulus, durch den Geist Gottes geleitet, ebenfalls: „… denn Sein Wort wird der Herr, indem Er die Dinge sicher und Schlag auf Schlag verlaufen lässt, zur Ausführung auf der Erde bringen“ (Röm 9:28). Darauf warten wir. Amen!