Circular Letter
Rundbrief August 2016
Ewald Frank
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Kapitola 5
Die genaue Reihenfolge bei der Wiederkunft Christi
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Weil Deutungen über das, was Bruder Branham vor allem in der Predigt „Die Entrückung“ gesagt hat, ihren Lauf genommen haben, muss dieses Ereignis noch einmal von der Heiligen Schrift her beleuchtet werden.
In vielen Stellen im Neuen Testament ist von der Wiederkunft Christi die Rede; war es doch zur Apostelzeit das Hauptthema. Unser Herr und Erlöser hat beides gesagt: „… Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten“ und: „… Ich komme wieder und werde euch zu Mir nehmen …“ (Joh 14, 2+3). Auf die wahren Verkündiger der Botschaft trifft zu: „Denn wir sind nicht klug ersonnen Fabeln nachgegangen, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus verkündigten, sondern wir sind Augenzeugen Seiner wunderbaren Herrlichkeit gewesen“ (2Pt 1:16-21).
In der deutschen Bibel steht das Wort „Wiederkunft“ siebzehn Mal, zum Beispiel in Jak 5:7: „So harret denn standhaft aus, liebe Brüder, bis zur Wiederkunft des Herrn! Bedenket: Der Landmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und geduldet sich ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfängt.“
Der Apostel Johannes schreibt: „Und gerade jetzt, ihr Kindlein, bleibet in Ihm, damit wir, wenn Er sich offenbart, freudige Zuversicht haben dürfen und bei Seiner Wiederkunft nicht beschämt vor Ihm zurücktreten müssen“ (1Joh 2:28). Es gibt die verschiedenen Kommen des Herrn; wir aber warten auf das zweite Kommen, auf Seine verheißene Wiederkunft (Joh 14:1-3).
In Lk 24:50-51 und Apg 1:9-11 finden wir den Bericht derer, die Augenzeugen waren, als der auferstandene Herr in den Himmel auffuhr. Ihnen wurde gesagt: „Dieser Jesus, der aus eurer Mitte in den Himmel emporgehoben worden ist, wird in derselben Weise kommen, wie ihr Ihn in den Himmel habt auffahren sehen!“ (Apg 1:11). Gemäß Ps 47:6 ist unser Herr als der Sieger von Golgatha, als der Auferstandene, der Tod und Teufel überwunden hatte, mit Jauchzen unter Posaunenschall gen Himmel gefahren: „Aufgefahren ist Gott unter Jauchzen, der Herr beim Schall der Posaune.“ Mit dem Siegesruf und der Posaune Gottes wird Er auch wiederkommen, wie es in 1Thes 4:13-17 geschrieben steht.
Dort heißt es wörtlich: „Wir wollen euch aber, liebe Brüder, über die Entschlafenen nicht im Unklaren lassen, damit ihr nicht betrübt zu sein braucht wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn so gewiss wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, ebenso gewiss wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm zusammen führen.“ Jetzt folgt das So spricht der Herr: „Denn das sagen wir euch aufgrund eines Wortes des Herrn: Wir, die wir leben, die wir bis zur Ankunft/Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden vor den Entschlafenen nichts voraushaben. Denn der Herr selbst wird, sobald Sein Weckruf ergeht, sobald die Stimme des Engelfürsten erschallt und die Posaune Gottes ertönt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; darauf werden wir, die wir noch leben und übriggeblieben sind, zusammen mit ihnen auf Wolken dem Herrn entgegen in die Luft entrückt werden; und alsdann werden wir allezeit mit dem Herrn vereinigt sein.“ Deutlicher kann es nicht gesagt werden!
Wer beachtet, was in Vers 13 und 14 geschrieben steht, erkennt, an wen der Weckruf in Vers 16 gerichtet ist. Dann geht es nicht um eine Botschaft, die jahrelang vor Seinem Kommen an Lebende ergeht, wie manche behaupten, sondern um die in Christo Entschlafenen. Gleich darauf werden wir, die wir leben, verwandelt und zusammen mit ihnen auf Wolken dem Herrn entgegengerückt werden.
In 1Kor 15:50-58, wo Paulus über die Leibesverwandlung bei der Entrückung schreibt, betont er ebenfalls, dass die Wiederkunft Christi in einem Augenblick – nicht in Etappen – geschehen wird. Dort steht: „Seht, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wohl aber werden wir alle verwandelt werden, und zwar im Nu, in einem Augenblick, beim letzten Posaunenstoß; denn die Posaune wird erschallen (siehe 1 Thess 4:16), und sofort werden die Toten in Unvergänglichkeit auferweckt werden, und wir werden verwandelt werden“ (Vv. 51-52). Wer das nicht glaubt, macht Gott zum Lügner (1Joh 5:10). Doch es bleibt dabei: „Gott ist wahrhaftig, ob auch jeder Mensch ein Lügner ist, wie es in der Schrift heißt: »Du sollst in deinen Worten als gerecht erfunden werden und Sieger bleiben, wenn man mit dir rechtet«“ (Röm 3:4).
Die Botschaft „Siehe, der Bräutigam kommt! Geht Ihm entgegen!“ (Mt 25) ergeht seit vielen Jahren. Bruder Branham hat in der Predigt „Die Entrückung“ klar und deutlich gesagt: „Zuerst ergeht eine Botschaft. Es ist die Zeit, die Lampen zu reinigen“ (4. Dezember 1965). Es handelt sich dabei um die Botschaft des geoffenbarten Wortes für unsere Zeit, mit der er gesandt wurde und die dem zweiten Kommen Christi vorausgeht. Sie dient der Herausrufung, Absonderung, Wiedererstattung und Zubereitung der wahrhaft Gläubigen auf den glorreichen Tag der Wiederkunft des Bräutigams.
Wenn Er Seine Braut heimholen wird, erfüllt sich: „Denn wie der Blitz vom Osten ausgeht und bis zum Westen leuchtet, so wird es auch mit der Ankunft des Menschensohnes sein“ (Mt 24:27); „Da werden zwei zusammen auf dem Felde sein: der eine wird angenommen, der andere zurückgelassen; zwei werden an der Handmühle mahlen: die eine wird angenommen, die andere zurückgelassen“ (Mt 24:40-41). So wird es bei der Wiederkunft Christi geschehen.
Wie die leibliche Auferstehung und die leibliche Himmelfahrt unseres Herrn und Erlösers Realität waren, so werden die leibliche Wiederkunft Jesu Christi und auch die leibliche Auferstehung der in Christo Entschlafenen ebenso wie unsere leibliche Verwandlung und Entrückung Realität sein.
Wer nicht glaubt, dass Jesus Christus leiblich in derselben Weise wiederkommt, wie Er gen Himmel gefahren ist, der ist gemäß 2 Joh, Vers 7 nicht nur ein Irrlehrer, sondern steht unter dem
antichristlichen Geist: „Denn viele Irrlehrer sind in die Welt ausgezogen, die Jesus Christus nicht als den im Fleisch Erscheinenden bekennen: darin zeigt sich der Irrlehrer und der Antichrist.“ Alle, die lehren, dass Jesus Christus 1963 den Gnadenstuhl verlassen habe und geistlich herabgekommen sei, um den Anspruch auf die Seinen zu stellen, sind also Irrlehrer und Verführer. Was wäre in dem Fall mit allen, die erst in den 1960ern oder danach geboren und gläubig geworden sind? Eine solche Lehre ist wie jede andere Irrlehre unsinnig.
Von ganzem Herzen dürfen wir Gott danken, dass wir jedes Wort Gottes glauben können. Die Zeichen der Zeit weisen darauf hin, dass Seine Wiederkunft ganz nahe ist, denn so hat unser Herr mit Blick auf die Ereignisse der Endzeit gesagt: „Wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so hebet eure Häupter empor, denn eure Erlösung naht“ (Lk 21:28).
Die Botschaft des geoffenbarten Wortes, wie sie Bruder Branham geschenkt wurde, ist uns kostbar. Sie geht tatsächlich dem zweiten Kommen Christi voraus, wie er es am 12. Januar 1961 bekräftigt hat: „Es ist die Botschaft, die dem zweiten Kommen Christi vorausgehen wird. Das ist, was der Engel des Herrn sagte.“
Gott hat es so geführt, dass ich aufgrund der direkten göttlichen Berufung, die der Prophet bestätigt hat, das Wort verkündige und die Predigten Bruder Branhams veröffentliche. Er hat auf direkten Befehl des Herrn die geistliche Speise eingelagert, und ich darf sie auf direkten Befehl des Herrn weitergeben und zusammen mit allen dienenden Brüdern auf der ganzen Erde austeilen (Mt
24:45-47). So erreicht die letzte Botschaft alle Völker und Sprachen, wie der Herr selbst gesagt hat: „Und diese Heilsbotschaft vom Reich wird auf dem ganzen Erdkreis allen Völkern zum Zeugnis gepredigt werden, und dann wird das Ende kommen“ (Mt 24:14).
Gemäß dem Auftrag, den der Herr mir gegeben hat: „… Ich werde dich in andere Städte senden, Mein Wort zu verkündigen …“, predige ich in der ganzen Welt das Wort, das volle Evangelium, wie Bruder Paulus und Bruder Branham es gepredigt haben. Das Wort, die Bibel ist mein Absolut. Der Prophet hat doch gesagt: „Nicht Liebe ist der vollkommene Beweis dafür, dass man den Heiligen Geist wirklich hat, sondern wenn man jedes Wort glaubt. Es ist nicht die Liebe, nicht das Zungenreden, sondern dass man jedes Wort annimmt“ (26. Juli 1964). Es kommt also darauf an, nicht nur eine Predigt, sondern das Wort Gottes zu hören. Die letzte Botschaft beinhaltet alles, was Gott uns zu sagen hat. Durch sie wird die Braut Christi auf den glorreichen Tag der Wiederkunft des Bräutigams zubereitet. Alle Auserwählten wissen, dass die Zeit jetzt ganz nahe ist. Sie sind es, die als kluge Jungfrauen mit dem Bräutigam zum Hochzeitsmahl eingehen werden (Mt 25:10), wie geschrieben steht: „… und Seine Braut hat sich bereitet“ (Offb 19:7).
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