Circular Letter

Rundbrief Dezember 2010

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 12 calendar_month 30. 11. 2010

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Kapitola 8

Gott einen Dienst tun, ohne in Seinem Willen zu sein

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In zwei Stunden und 29 Minuten hat Bruder Branham am 27. November 1965 in einer seiner letzten Predigten dieses Thema behandelt und den Unterschied hervorgehoben zwischen denen, die einen Auftrag empfangen und ausgeführt haben, und zwischen denen, die von selbst meinten, einen Auftrag ausführen zu müssen. Ja, und wer ist im Willen Gottes, und wer tut, was er tut, im Willen Gottes? Doch nur der, den der Gott des Himmels selbst zu einem Dienst auf Erden bestimmt hat. Noah, Mose, Elia, Johannes der Täufer, Paulus – alle konnten sagen, dass sie alles nach dem Wort und Befehl des Herrn getan haben (1Mo 7:5; 2Mo 39:42; 1 Kön 18:36; Lk 3:2; Apg 26:16).

Was geschah gemäß dem Willen Gottes in unserer Zeit? Ist im Dezember 1965 mit dem Heimgang Bruder Branhams Gottes Wirken auf Erden zu Ende gegangen? Wie ging es nach seinem Tode weiter? Wer wurde schon vorher berufen? Wer hat schon direkt nach der Beerdigung Bruder Branhams dafür Sorge getragen, dass seine Predigten, die nur auf Tonband aufgenommen waren, gedruckt wurden? Warum verschweigen alle Botschaftsprediger die nahtlose Fortsetzung? Wer hat die ersten Versammlungen in Europa und all den anderen Ländern der Welt ge-plant und durchgeführt? Wer ist von Gott selbst beauftragt worden, die Speise einzulagern und auszuteilen? Wem wurden genaue Weisungen aus dem Mund des Herrn selbst gegeben? Und wer hat in dieser Zeit alles genau nach dem Befehl des Herrn getan?

Was aber ist mit all denen, die irgendwann, sogar erst Jahrzehnte später, auf den Gedanken kamen, Gott einen Dienst zu tun? Da werden mehrere Bände mit der Lebensgeschichte des Propheten veröffent-licht, da werden Bücher geschrieben, wo es wirklich nur um die Person „Branham“ geht. Haben wir eine Lebensgeschichte von unserem Herrn und Erlöser, oder haben wir eine Heilsgeschichte? Er wurde nur bei der Beschneidung am achten Tag erwähnt (Lk 2:28), dann mit zwölf Jahren im Tempel (Lk 2:42), und dann erst wieder mit dreißig Jahren, als Er Seinen Dienst begann (Lk 3:23). Haben wir ein Buch über Johannes den Täufer und seine Lebensgeschichte? Haben wir eines über Paulus? Sogar ein Album mit 333 Fotos soll den Kult um Branham wach halten. In einem anderen Buch werden Interviews mit 36 Personen wiedergegeben, in denen es immer nur um Erinnerungen an Bruder Branham und die Zeit bis 1965 geht. Was ist geschehen? Eine Menschenverherrlichung hat eingesetzt. Um Christus geht es dabei nicht. Was hat all das mit Gott und mit der biblischen Botschaft zu tun? Was Gott gegenwärtig tut, wird geleugnet, abgelehnt oder verschwiegen. So ist ein nie gutzumachendes Chaos von denen angerichtet worden, die meinen, Gott einen Dienst tun zu müssen, ohne eine Berufung und direkte Sendung zu haben.