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Rundbrief Dezember 2010
Ewald Frank
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Kapitola 9
Gott wird alles wiedergutmachen
9 / 12
„Dankbar bin ich dem, der mich stark gemacht hat, unserem Herrn Christus Jesus, dafür, dass Er mich für treu erachtet hat, als Er mich in Seinen Dienst einsetzte“ (1Tim 1:12).
Ich schreibe als jemand, der zu Pfingsten 1949 in der Elim-Gemeinde auf der Bachstraße in Hamburg mein volles Heilserlebnis aus Gnaden machen durfte. Ich schreibe als jemand, der seit 1952 predigt, seit 1959 die Predigten Bruder Branhams übersetzt und seit 1964 Missionsreisen in alle Welt unternimmt. Ich schreibe als einer, der Bruder Branham persönlich kannte, mit ihm in seinem Auto gefahren ist, mit ihm am selben Tisch gegessen, seine 21 Briefe aus den Jahren 1962 bis 1965 noch immer aufbewahrt hat. Doch das alles ist nichts im Vergleich zu der Verantwortung dem Auftrag gegenüber, den der Herr selbst mir gegeben und den Bruder Branham zweimal vor Zeugen bestätigt hat. Ich habe ihn getreu ausgeführt und bin dankbar für die Frucht als Ergebnis der Wortverkündigung in den hinter mir liegenden Jahrzehnten.
Was mich zutiefst schmerzt, ist das heillose Durcheinander unter denen, die sich auf Bruder Branham berufen. Es ist dem Feind gelungen, nicht nur im Himmel, dann im Garten Eden und in Israel großen Schaden anzurichten, sondern auch in unserer Zeit innerhalb der sogenannten „Endzeitbotschaft“. Satan stiftet immer dort das schlimmste Unheil, wo Gott besonders wirksam ist, so auch beim ersten Kommen Christi mit dem Kindermord in Bethlehem und Umgebung, weil ja verheißen war, dass der Retter in Bethlehem geboren wird (Micha 5). Auch in der neutestamentlichen Gemeinde hat er während der Gemeindezeitalter sein Unheilswerk getan: Schon bald schlichen sich Irrlehrer mit der Lehre Bileams und der Nikolaiten ein und auch eine Isebel trat auf, der es gelang, die Knechte Gottes zu verführen, indem sie sich als Prophetin und Lehrerin ausgab (Offb 2:20).
In unserer Zeit hat Satan sich vorgenommen, die Gemeinde zu vernichten, die zunächst durch den Dienst Bruder Branhams und jetzt immer noch herausgerufen und weitergeführt wird. Hier, an der Stätte, von der aus die Botschaft in alle Welt getragen wird, hat der Feind seine Wut besonders ausgelassen. Der Angriff aus der Hölle erfolgte da, wo Gott selbst bestimmt hatte, dass die Speise eingelagert und dann ausgeteilt werden sollte. Besonders seit 1979 hat er viele kostbare Seelen unter seinen Einfluss bekommen, die sich zunächst von der wahren Verkündigung und dann auch von der Gemeinde abgewandt haben.
Doch Gottes vollkommener Wille geschieht weiterhin. Sein wahres Wort, das in alle Welt getragen wird, richtet bei den Auserwählten, die nicht verführt werden können, aus, wozu es gesandt wurde. Der Erlöser wacht über den Erlösten, der Bräutigam über der Braut. Unser geliebter Herr wird Sein Werk vollenden. Erwird eine Gemeinde ohne Flecken und Runzeln haben. Ich halte daran fest, dass am Ende eine große Schar für die Entrückung bereit sein wird, wie es mir im Januar 1981 gezeigt worden ist. Mögen doch alle verirrten Schafe bald zur Herde und zum guten Hirten zurückfinden, so dass die Schar vollzählig wird und der Bräutigam Seine Braut abholen kann.
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