Circular Letter
Rundbrief Dezember 1979
Ewald Frank
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Kapitola 8
Das persönliche Leben
8 / 11
Nur ganz kurz wollen wir das persönliche Leben einiger Gottesmänner und Propheten betrachten. Dabei werden wir feststellen, daß sie trotz größter Erlebnisse Menschen geblieben sind. Vor den Problemen, die dieses Leben mit sich bringt, sind auch sie nicht verschont 'geblieben. Wir werden jetzt das Verhältnis des Mannes und der Frau aus biblischer Sicht ein wenig näher beleuchten. Menschen, die vom Zeitgeist und der Gleichberechtigung erfaßt wurden, werden über das, was Gottes Wort sagt, nur den Kopf schütteln. Ob Paulus oder Branham, ob Propheten oder Apostel, alle haben übereinstimmend durch denselben Geist gesprochen und geschrieben. Wer die Römer- und Hebräer-Briefe liest, wird in besonderer Weise feststellen, wie oft darin auf das Alte Testament Bezug genommen wird. Das Wort Gottes ist dem Wechsel der Zeiten nicht unterworfen. Knechte Gottes hatten es nicht nötig, religiöse Gemeinde-Politik zu betreiben. Sie veranstalteten keine Wahlreden, suchten weder die Gunst der Frauen noch die der Männer, sie hatten die Gunst Gottes, und das genügte ihnen. Sie hinterließen uns, was sie vom Herrn empfangen haben.
Die Stunde ist da, in der Männer und Frauen ihren von Gott zugewiesenen Platz einnehmen müssen. Ohnedem gibt es keine Vollendung der Gemeinde Jesu Christi. Jedes Wort Gottes ist rechtskräftig und verbindlich. Selbst zivile Gesetze des 20. Jahrhunderts können das Wort Gottes nicht außer Kraft setzen. Himmel und Erde werden vergehen, doch Gottes Wort bleibt in Ewigkeit.
„Der Mann stammt ja nicht von der Frau, sondern die Frau vom Manne, auch ist der Mann ja nicht um der Frau willen geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen.“
Aus der Predigt Heirat und Scheidung, haben manche entnommen, daß Br. Branham die Polygamie einführen wollte. Das sei ferne, das verhüte Gott. Wohl hat er Beispiele aus dem Worte Gottes angeführt, um zu zeigen, daß der Stand des Mannes ein anderer als der Stand der Frau ist. Hier sollen nur einige Begebenheiten zum besseren Verständnis erwähnt werden, über die jeder vor Gott betend nachdenken kann. Unserem traditionellen Verständnis gemäß haben sich größte Gottesmänner etwas zuschulden kommen lassen. Würden sie heute leben, wären sie schon längst dem Urteil und dem Rufmord verfallen. Man hätte ihnen den Dienst abgestritten, das Predigen untersagt, und ihre göttliche Berufung in Frage gestellt. Für die wirklich geistlich Gesinnten gilt das Wort des Apostels:
„Daher kennen wir von jetzt an niemand mehr nach dem Fleisch…“
Unter der Zulassung Gottes ist auch in ihrem Leben einiges geschehen. Dennoch sind ihre Erlebnisse uns ein lebendiges Zeugnis von dem Übernatürlichen Wirken Gottes.
Aus dem persönlichen Leben des Glaubensvaters wird uns berichtet:
„Abraham aber übergab seinen ganzen Besitz dem Isaak, dagegen den Söhnen die er von den Nebenweibern hatte, gab er nur Geschenke.“ (1. Mo. 25, 1-6)
Hoffentlich behalten alle noch weiter den Respekt vor Abraham angesichts dessen, was von ihm in dieser Hinsicht berichtet wird. Er war ein Prophet, ein Mann, den der HErr persönlich besuchte, zu dem Er redete wie zu einem Freunde, mit dem Er eine Mahlzeit einnahm, dem Er Verheißungen gab, mit dem Er einen Bund schloß (1. Mo. 18); ein Mann des Glaubens und des Gehorsams – ohne Tadel vor Gott. Ein großer Teil Heilsgeschichte ist mit der Person Abrahams verbunden.
Aus dem persönlichen Leben des Mose, dem größten Propheten des Alten Testaments, mit dem Christus direkt verglichen wurde (5. Mo. 18, 18), wird uns berichtet:
„Miriam und Aaron aber redeten gegen Mose wegen des kuschitischen Weibes, das er zur Frau genommen hatte; er hatte nämlich eine Mohrin geheiratet.“ (4. Mo. 12:1)
Gemäß 2. Mose 2:21 heiratete er Zippora, die Tochter des Midianiters Reguel. Er weidete 40 Jahre die Herden seines Schwiegervaters. Dann erschien ihm der HErr und beauftragte ihn, das Volk Israel herauszuführen. Während der Wüstenwanderung versündigte sich Mirjam, die Prophetin, und Aaron, der Priester, vor Gott, weil sie unter dem Volk gegen Mose wegen dieser Angelegenheit redeten. Mirjam wurde mit Aussatz geschlagen und konnte erst in die Gemeinde aufgenommen werden, nachdem Mose Fürbitte für sie einlegte, und ihr Heilung zuteil wurde. Erst danach konnte die Gemeinde aufbrechen und weiterziehen.
„Außerdem sagten sie: Hat der HErr etwa nur mit Mose geredet? hat Er nicht auch mit uns geredet?“
Sagt und denkt man heute nicht auch so? Sie dünkten sich bei Gott im Recht um ihres Standes willen. Doch besteht ein sehr großer Unterschied, ob Gott zu einem Menschen redet oder ob Er mit Seinem Reden einen direkten Dienst und Auftrag verbindet. Wer gegen einen Knecht Gottes redet, entfernt sich aus dem Lager der Gemeinde, muß aber zurückkommen, wenn er zu den Herausgerufenen gehört. Niemand verachte Mose, um deswillen, was er getan hat, war er doch der sanftmütigste Mann auf Erden. Gott tadelte ihn nicht.
Wie sah es in dem persönlichen Leben Jakobs aus?
„Jakob aber hatte zwölf Söhne; die Söhne der Lea waren … die Söhne der Rahel waren … die Söhne der Bila waren … die Söhne der Silpa waren…“ (1. Mo. 35:23-25)
Jakob hatte einige Erlebnisse mit Gott. Er wurde Israel, zum Vater der zwölf Stämme, des Volkes, das der HErr zu Seinem besonderen Eigentum erwählt hat. Gott hat weder bei Abraham noch bei Mose, bei Jakob, oder bei anderen ein Wort gesagt. Waren alle diese Männer Übertreter oder Empfänger des Wortes? Standen sie in Verbindung mit Gott? Waren sie Heilige, mit Gott wandelnde Propheten? Ja, das bezeugt Gott. Keiner könnte es für möglich halten, wenn aus dem persönlichen Leben größter Glaubenshelden weiter berichtet würde.
Aus dem Leben Davids lesen wir im Alten und im Neuen Testament. In beiden wird ihm viel Platz eingeräumt. Christus wird als Sohn Davids bezeichnet. Wer ihn menschlich beurteilt, würde keinen Psalm mehr lesen. Ist es möglich, daß Gott die Dinge anders sieht als wir? ER hat David nur eine Sache angelastet, die gegen Sein Wort war, wie es uns die Heilige Schrift berichtet.
„ … weil David getan hatte, was dem HErrn wohlgefiel und während seines ganzen Lebens von allem, was Er ihm geboten, nicht abgewichen war, abgesehen von dem Vorkommnis mit dem Hethiter Uria.“ (1. Kön. 15:5)
David hatte sich des Ehebruchs und des Mordes schuldig gemacht, als er die Frau eines anderen nahm. Selbst darüber hatte Gott allein zu befinden. Welch eine Bibel hätten wir, wenn alles, was mit David zusammenhängt, herausgenommen würde?
Aus dem persönlichen Leben Salamos wird uns ebenfalls viel berichtet. Merkwürdig ist nur, daß Gott sich ihm offenbarte, daß er gemäß der Verheißung, die David empfangen hatte, das Gotteshaus baute und das Einweihungsgebet vor den HErrn brachte. Wir hätten ihn bestimmt als einen Menschen mit unreinen Händen bezeichnet; ihm gesagt, daß er verschwinden soll.
„Als dann Salamo mit seinem Gebet zu Ende war, fuhr Feuer vom Himmel herab.“ (2. Chron. 7:1-3)
Gott hat mit Wohlgefallen herabgesehen, das Gebet erhört und auf übernatürliche Weise geantwortet. Wie viele erheben heute aus ihrer Sicht heilige Hände im Glauben, ohne daß Gott antwortet und das Sein Feuer fällt. Hat sich Gott mit Sünde oder Sündern vereinigt? Das sei ferne. Nie und nimmer. Aber mit Scheinheiligen und Pharisäern erst recht nicht. Sünde ist und bleibt Sünde, sie ist die Übertretung des Wortes Gottes, des Gesetzes und der Gebote.
„Jeder, der Sünde tut, begeht damit auch Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ (1. Joh. 3:4)
Der Apostel geht noch weiter, indem er eine ganz krasse vom Geist gewirkte Erklärung abgibt, und zwar ohne jeglichen Kommentar.
„Wer Sünde tut, stammt vom Teufel.“ (1. Joh. 3:8)
Niemand kann Gotteskind und Teufelskind zugleich sein. Entweder sind wir gläubig oder wir sind ungläubig.
„Daran erkennen wir aber, daß wir Ihn erkannt haben; wenn wir Seine Gebote halten.“ (1. Joh. 2:3)
Wir brauchen eine göttliche Beurteilung und biblische Rechtsprechung. Der Heilige Geist überführt uns von der Sünde aufgrund des Gesetzes und der Gebote. Erkenntnis der Sünde kommt durch das Gesetz. (Rom. 3:20)
Die Richtlinien gab Gott im Alten Testament, doch erst im Neuen können sie kraft der Erlösung eingehalten werden. Die apostolische Beurteilung eines Falles im Neuen Testament geschah auf der Grundlage des Alten. Mit voller Berechtigung hat Paulus in 1. Korth. 5 einen Mann, der ein Verhältnis mit seiner Stiefmutter hatte, dem Satan übergeben wollen, denn so steht es geschrieben:
„Mit deiner Stiefmutter darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben: dein Vater allein hat ein Recht an sie.“ (3. Mo. 18:8)
In 2. Korth. 2:5-11 hat er es allerdings vorgezogen, Gnade und Vergebung walten zu lassen.
Johannes der Täufer, dem man nachsagt, daß er weder lesen noch schreiben konnte, kannte das Wort Gottes sehr gut. Er hielt dem Herodes vor:
„Du darfst die Frau deines Bruders nicht zur Frau haben.“ (Mark. 6:18)
Er gründete seinen Ausspruch auf das Wort:
„Mit der Frau deines Bruders darfst du keinen geschlechtlichen Umgang haben, nur dein Bruder hat ein Recht an sie.“ (3.Mo. 18:16)
Jeder Mensch, der wirklich vom Geiste Gottes geleitet ist, und die biblische Sprache spricht, muß seine Erklärung auf das Wort Gottes gründen. Menschliche Meinungen haben hier keinen Platz, sie verwirren nur.
Kommen wir zu dem Thema Ehebruch – und lassen wir Gottes Wort darüber reden.
„Du sollst nicht ehebrechen …du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“. (2. Mo. 20)
„Wenn ferner ein Mann Ehebruch mit einer verheirateten Frau treibt, wenn er mit der Ehefrau seines Nächsten Ehebruch begeht…“ (3. Mo. 20:10)
„Wer sich von seiner Frau scheidet, außer wegen Unzucht, der verursacht es, daß dann Ehebruch mit ihr verübt wird, und wer eine Geschiedene heiratet, der begeht Ehebruch.“ (Matth. 5:32)
„Wer eine Ehefrau auch nur mit Begehrlichkeit ansieht, hat damit schon in seinem Herzen Ehebruch an ihr begangen.“ (Matth. 5:28)
Wir müssen alles so sehen, wie Gott es sieht, und das sagen, was Er gesagt hat, nur dann werden wir die Ausführungen des Mose, des Paulus und Br. Branhams verstehen.
Dieses Thema darf nicht oberflächlich behandelt oder gar abgetan werden. Es hängt mehr davon ab, als wir meinen. Hat Gott nicht immer Seine Knechte und Propheten dazu gebraucht, Seinen Ratschluß zu offenbaren. Als der HErr Br. Branham auf den Berg bestellte, dann doch sicher nicht, um ihm das zu sagen, was wir schon lange wußten. Unser HErr Jesus bezog sich in Matth. 19 auf den Anfang und sprach:
„Mose hat euch mit Rücksicht auf eure Herzenshärte gestattet, eure Frauen zu entlassen, aber von Anfang an ist es nicht so gewesen.“ (Matth. 19:7-8)
Gott wollte keine Scheidung, denn was Er zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden. Nur um der Herzenshärte willen, wurde es dem Mann gestattet. Im Neuen Testament deckt die Liebe Gottes alles zu, selbst der Sünden Menge.
In 5. Mose 22 werden Frauen in dreifacher Weise eingestuft: Erstens als verheiratet – (Vers 22), zweitens als verlobt – (Vers 23-27), drittens als Jungfrauen, – ledig. (Vers 28-29) Sonderbarerweise wird der Mann an keiner Stelle und in keinem Zusammenhang in dieser dreifachen Weise eingestuft.
Nur der Mann konnte der Frau einen Scheidebrief geben, aber nie umgekehrt; auch konnte nicht eine einzige Frau einen zweiten Mann nehmen. 2. Mo. 21, 10, und 5. Mo. 21, 15 betraf nur den Mann.
Auch im Neuen Testament klingt es fast einseitig.
„So ist z. B. eine verheiratete Frau gesetzlich an ihren Mann solange gebunden, als er lebt.“ (Rom. 7:2)
Warum steht das gleiche nicht vom Mann? Hat Gott etwas vergessen?
„Eine Ehefrau ist solange gebunden als ihr Mann lebt, wenn aber ihr Mann entschlafenn ist, so steht es ihr frei sich zu verheiraten…“ (1. Korth. 7:39)
Auch hier ist der Mann nicht erwähnt worden. Gottes Wort verläuft geradlinig vom Anfang bis zum Ende.
„Weiter gebot der HErr dem Mose folgendes: „Teile den Israeliten folgende Verordnungen mit; Wenn jemandes Ehefrau sich vergeht und ihrem Mann untreu wird…“ (4. Mo. 5:11-31)
Man lese das Kapitel sorgfältig. Warum wurde der Frau nicht das gleiche Recht eingeräumt, ihren Mann vor den Priester und die Gemeinde zu stellen? Es steht geschrieben:
„Der Mann soll dabei außer Schuld bleiben, eine solche Frau aber muß ihre Schuld büßen.“
Wollen wir Gott Ungerechtigkeit unterstellen? Das sei ferne! Sein Wort ist auch in diesem so schwierigen Thema unseres Fußes Leuchte und ein Licht auf unserem Wege.
„Glückselig sind die, denen die Gesetzesübertretungen vergeben und deren Sünden zugedeckt worden sind. Glückselig ist der Mann, dem der HErr Sünde nicht anrechnet.“
Das ist eine unfaßbare und dennoch wahrhaftige Seligpreisung unseres Gottes. Wohl jedem Manne, der sie durch die völlige Erlösung in Jesus Christus erlebt hat. Wollen wir der hohen Berufung würdig wandeln. Was die Scheidung betrifft, so lesen wir:
„Eine Frau soll sich nicht von ihrem Manne scheiden, hat sie sich aber doch geschieden, so soll sie unverheiratet bleiben, oder sich mit ihrem Mann wieder versöhnen.“ (1. Korth. 7:10-11)
Auch hier ist nur die Frau angesprochen worden. Wenn ein Teil ungläubig ist, so gilt folgendes Wort:
„Wenn jedoch der ungläubige Teil durchaus die Trennung will, so mag er sich trennen, in solchen Fällen ist der Bruder oder die Schwester nicht sklavisch gebunden.“ (1.Korth. 7:15)
Was eine solche Scheidung betrifft, die der ungläubige Teil durchgesetzt hat, so ist der gläubige Mann und die gläubige Frau frei, und nicht sklavisch an die aufgelöste Ehe gebunden. Nun eine Weisung an alle allgemein, die den Drang zur Eheerfüllung in sich tragen:
„Aber um der Hurerei willen, mag jeder seine Ehefrau, und jede ihren Ehemann haben.“ (1. Korth. 7:2)
Gott hat an alles gedacht und auch menschlich, irdisch für alles gesorgt. Es gibt Menschen die zur Ehe bestimmt sind, und es gibt solche, die nicht dazu bestimmt sind. Die natürlichen Veranlagungen sind verschieden.
„Ich möchte freilich wünschen, daß alle Menschen so wären wie ich, doch jeder hat hierin eine besondere Gabe von Gott, der eine so, der andere anders.“ (1. Korth. 7:7)
Das in dieser Verbindung von einer besonderen Gabe Gottes die Rede ist, kommt uns eigenartig vor und zwingt zum Nachdenken. An Geistesgaben ist hier bestimmt nicht gedacht, sondern an ganz natürliche von Gott dem Schöpfer in uns hineingelegte Begabungen, beziehungsweise Veranlagungen. Auch das muß man wissen und Gottes Wort darin respektieren.
„Nicht alle fassen dieses Wort, sondern nur die, denen es gegeben ist. Es gibt nämlich zur Ehe Untüchtige, die von Mutterleibe her so geboren sind…“ (Matth. 19:12)
Schon an dem Leben größter Gottesmänner können wir die unterschiedlichen Lebensführungen sehen. Jeder hatte seine von Gott gegebene Gabe im Natürlichen, und seinen von Gott gegebenen Dienst im Geistlichen. Nun gibt es Vorschriften, die wir berücksichtigen müssen.
„So muß denn ein Bischof unbescholten sein, eines Weibes Mann.“ (1.Tim. 3)
Auf keinen Fall dürfen wir diese wichtige Bibelstelle übersehen. Ein Gemeindeältester, ein Vorsteher muß verheiratet, und darf kein Neuling sein. Er muß bei Ehe- und Familien-Problemen mit Gottes Hilfe helfen können.
Abschließend wollen wir uns die Frage stellen, ob nicht die Zeit naht, von der Paulus schon durch den Geist gesprochen hat:
„Das aber sage ich euch, liebe Brüder; die Frist ist nur noch kurz bemessen; künftighin müssen auch die, welche eine Frau haben, so leben, als hätten sie keine.“ (1. Kor. 7:21)
Auch hierbei muß mit allem Ernst darauf hingewiesen werden, daß sich jeder einzelne vor Gott über seinen Weg Klarheit schenken lassen muß. Wenn in der Verkündigung die Ehe oder die eheliche Gemeinschaft verboten wird, oder in Gesprächen nahegelegt wird, so handelt es sich um einen verkehrten Geist, der im Gegensatz zum Worte Gottes steht.
„Der Geist aber kündigt ausdrücklich an, daß in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, weil sie sich irreführenden Geistern und Lehren, die von Dämonen herrühren, zuwenden, verführt durch das heuchlerische Gebaren von Lügenrednern, die das Brandmal der Schuld im eignen Gewissen tragen. Es sind dies Leute, die das Heiraten verbieten und Enthaltsamkeit von Speisen…“ (1. Tim. 4:1-3)
Es ist doch bei allem so wichtig, das Gleichgewicht zu finden, und frei von jedem religiösem Fanatismus ein normales Gotteskind zu sein. Der Apostel Paulus hat sehr deutlich über alles geschrieben.
„Entzieht euch einander nicht, höchstens aufgrund beiderseitigen Einverständnissen für eine Zeit, um euch dem Gebet zu widmen, aber dann wieder zusammenzukommen, damit der Satan euch nicht infolge eurer Unenthaltsamkeit in Versuchung führe.“ (1. Kor. 7:5)
Es ist so dringend notwendig, daß dieses Thema von allen Seiten beleuchtet wird, und jeder für sich die Gewißheit vor dem HErrn bekommt.
„ … und wenn ihr über irgend etwas anderer Meinung seid, so wird Gott euch auch darüber Klarheit verleihen.“ (Ph. 3:5b)
Übereinstimmend mit dem Gesamtzeugnis der Heiligen Schrift hat Br. Branham auf direkte Anweisung des HErrn das ihm Aufgetragene dargelegt. Diese Ausführungen sollen zum besseren Verständnis beitragen. Ich bin gewiß, daß Gott mit allem einen besonderen Zweck verfolgt. Wer recht ist in seinem Herzen, wird alles recht verstehen. Möge nicht ein einziger einen Ausspruch, eine Bibelstelle oder ein Zitat zu seinem eigenen Verderben verdrehen. Auf die Wiedergabe von Zitaten aus der Predigt: Heirat und Scheidung, wurde absichtlich verzichtet. Jeder kann die Predigt in Ruhe lesen und dieses Thema durchforschen. Gemeinsam warten wir auf den Tag der gnädigen Heimsuchung unseres Gottes.
„Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und völlig tadellos möge euer Geist samt der Seele und dem Leibe bei der Wiederkunft unseres HErrn Jesus Christus bewahrt geblieben sein! Treu ist Er, der euch beruft: Er wird es auch vollführen.“ (1. Thess. 5:23-24)
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