Circular Letter

RUNDBRIEF Dezember 1980

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 10 calendar_month 28. 12. 1980

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Der HErr Jesus ist uns in allen Stücken gleich geworden, um ein treuer und barmherziger Hoherpriester zu sein (Hebr. 2:17). ER hat die Seinen zu einer heiligen Priesterschaft gemacht. Paulus spricht von dem Priesterdienst (Rom. 15:16) und von dem Amt der Versöhnung (2. Kor. 5:18). Bruder Branham sagte: „Vergebung und Liebe gehören zusammen.“ Weil Gott uns liebte, deshalb hat Er uns vergeben. Es geht um den Glauben, der durch die Liebe tätig ist (Gal. 5:6). Überall da, wo die Gerechtigkeit nach dem Gesetz gefordert wird, bricht Streit und Rechthaberei aus. Dann sieht man den Splitter im Auge des Bruders, wird aber des eigenen Balkens nicht gewahr; und das ist Pharisäertum. Genau in diesem Zusammenhang spricht der HErr in Matthäus 7: „Gebt das Heilige nicht den Hunden preis und werft die Perlen nicht vor die Säue.“ Die Perlen sind zu kostbar, um sie den Hunden oder Schweinen vorzuwerfen. Doch auch wenn sie in den schlimmsten Schmutz geworfen werden, bleiben sie dennoch für den Besitzer wertvoll. Wer sie preisgibt, muß es sich später gefallen lassen, von den Schweinen zerrissen zu werden. Unser HErr spricht: „Damit diese sie nicht mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.“  Die Perlen werden zertreten; die sie wegwerfen, werden zerrissen. Wem ist damit wirklich gedient?

In Matthäus 13 spricht der HErr Jesus über das Reich Gottes in Gleichnissen und sagt unter anderem: „Das Himmelreich gleicht einem Kaufmann, der wertvolle Perlen suchte. Und als er eine besonders kostbare Perle gefunden hatte, ging er heim, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte sie.“  Als einzelne sind wir viele Perlen, als Braut die eine kostbare Perle, um deretwillen Er die Herrlichkeit verließ, um sie auf diesem Acker der Welt mit dem teuersten Preis zu erkaufen (1. Petrus 1:18-19).