Circular Letter
RUNDBRIEF Dezember 1980
Ewald Frank
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Kapitola 5
Geisteswirken
5 / 10
Hunderte sind Zeugen, welch ein Segensstrom durch viele Jahre gerade durch Geistesgaben in Harmonie mit der Verkündigung des Wortes in der Gemeinde floß. Etwa 60 bis 70 Menschen, die mit uns zu Silvester 1965/66 im Gebet waren, erlebten das überwältigende Geisteswirken, wodurch dieser weltweite Dienst klar vorausgesagt wurde. Die damals Anwesenden werden das nie vergessen.
Wenn uns jedoch gesagt wird, daß alles am Worte Gottes geprüft werden muß, dann bedeutet es in der Praxis, daß wir bei allem, was im Reiche Gottes vor sich geht, einen Fall in der Schrift finden müssen, der genau auf das, was zur Debatte steht, zutrifft. Es muß darin irgendwo eine Parallele, ein Beispiel zu finden sein. Wenn etwas geschieht, das nicht schon in der Bibel stattfand, kann es noch so als biblisch hingestellt werden, wird aber trotzdem immer unbiblisch bleiben.
In der Broschüre „Die Zeit ist nahe“ habe ich einiges von dem berichtet, was im Laufe der Jahre in unserer Mitte geschehen ist und was Gott geredet hat. Ist jedoch eine Korrektur notwendig geworden, dann nur durch Gottes Wort, um zu helfen. Wenn zum Beispiel eine Weissagung gegeben wurde, daß ein Ehepaar zum Dienst bestimmt wurde, dann nützt kein Reden darüber, wir müssen nach einem Fall in der Bibel suchen, wo das bereits geschehen ist. Obwohl die Betonung vorwiegend auf die irdische Mithilfe gelegt wurde, finden wir trotzdem keinen vergleichbaren Fall in der Schrift. Die sieben Diakone in der Apostelgeschichte wurden von Männern Gottes ohne Weissagung und ohne ihre Frauen bestimmt. Selbstverständlich haben Frauen ihre Aufgaben und ihren Platz im Reiche Gottes.
Die, Verkündigung, der Dienst, die Gaben, ja das Gesamtgeschehen im Reiche Gottes muß auf eine biblische Grundlage gestellt werden. Jeder einzelne von uns muß sich selbst Gott stellen und Sein Angesicht demütig suchen. Wir alle müssen von unseren eigenen Gedanken, den eigenen Vorstellungen, dem eigenen Wollen, den eigenen Offenbarungen, den eigenen Träumen und was sonst noch sein mag, gelöst und von uns selbst befreit werden. Wir dürfen alles prüfen, aber keinem steht es zu, über den anderen zu Gericht zu sitzen.
Das geoffenbarte Wort Gottes ist Geist und Leben, es ist das Schwert, das in mir und in dir durchdringen muß. Nachdem Geist und Seele, Mark und Bein, Göttliches und Menschliches voneinander geschieden sind, wird es zum Schwert des Geistes, das durch einen starken Arm des Glaubens geschwungen wird.
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