Circular Letter
RUNDBRIEF Dezember 1980
Ewald Frank
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Chapitre 9
Im Gleichschritt
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Bruder Branham sah in einer Vision, daß die Braut aus dem Gleichschritt kam, und daß er sie wieder zurück in den Gleichschritt brachte. Ich bin davon überzeugt, daß jeder einzelne und jede Gruppierung im eigenen Rhythmus dahingingen, daß aber jetzt die Zeit gekommen ist, in den göttlichen Gleichschritt zu gelangen. Nachdem der HErr es seit Anfang dieses Jahres auf mein Herz gelegt hat, die Predigten Bruder Branhams, die nach Öffnung der Siegel in Jeffersonville gehalten wurden, herauszugeben, haben in den letzten Monaten auch andere Brüder das gleiche Verlangen zum Ausdruck gebracht. Alle verantwortlichen Brüder, die begriffen haben, worum es jetzt geht, konzentrieren sich darauf, weltweit und in möglichst vielen Sprachen diese Predigten zu veröffentlichen, damit die Brautgemeinde überall in gleicher Weise die Belehrung empfängt.
Die Predigten der Jahrgänge 1963 bis 1965, die nicht in Jeffersonville gehalten wurden, werden wir auf Tonbändern und Cassetten herausgeben, diejenigen von Jeffersonville haben wir bereits zu drucken begonnen. Wir erreichen damit, daß jede Predigt der letzten drei Jahre des Dienstes Bruder Branhams veröffentlicht wird.
In dieser Weise müßte bei allen die von Gott vorgesehene Wirkung erreicht werden. Das geoffenbarte Wort wird nicht leer zurückkommen, sondern ausrichten, wozu es ausgesandt wird.
Unsere Brüder in Süd-Afrika z.B. werden diese Predigten in einer korrekten Grammatik, so wie Bruder Branham es immer wünschte, in der englischen Sprache drucken. Die englisch-sprechenden Länder werden in Zukunft von dort betreut.
Nachdem der HErr in Ost- und Zentral-Afrika in solch einer besonderen Weise zu wirken begann, haben sich die Brüder in Kenya bereit erklärt, die gleichen Predigten auch in die Suaheli-Sprache zu übersetzen. Das ist die meist gesprochene Sprache in jenen Ländern. Die Kosten dafür werden wir mit der Hilfe Gottes tragen, während der Druck der Broschüren ebenfalls den Brüdern in Süd-Afrika obliegt.
In diesem Zusammenhang muß klar und deutlich gesagt werden, daß Bruder Branham und niemand anders mit dem direkten Auftrag vor dem zweiten Kommen Christi betraut wurde. Was seine Predigten betrifft, so sagte er: „In diesen Botschaften liegt der Entrückungsglaube.“ Nicht in dem, was ein Bruder predigt, sondern in den direkt von Gott inspirierten prophetischen Botschaften ist alles, was wir für unsere Zubereitung bis hin zur Verwandlung und Entrückung brauchen. Deshalb ist es nicht nötig, daß irgend jemand das von Bruder Branham gepredigte Wort aus seiner Sicht deutet. Es gibt nur einen Botschafter und eine Botschaft. Wem es um das Original geht, der muß die Predigten Bruder Branhams hören. Es gibt nur eine Braut des geoffenbarten Wortes, aber viele Ableger der Deutungen des geoffenbarten Wortes. Für die Brautseelen liegen alle Geheimnisse in der Botschaft: die Siegel, die Donner, grundsätzlich alles. Sie kommen zur Ruhe in Gott. Es ist lächerlich, wenn Brüder auftreten und meinen, wer ihre Version nicht glaubt, gelangt nicht zur Entrückung. Das ist nichts anderes als eine Art des katholischen Gedankenguts der alleinseligmachenden Idee. Dem HErrn aber, der die Seinen in einem Triumphfzug zur Vollendung führt, sei Dank.
Für die Zusammenarbeit mit Bruder Barilier in der französischen, mit Bruder Forestieri in der italienischen, und für alle Brüder, die vom HErrn gebraucht werden, um die Botschaft in den verschiedenen Sprachen herauszugeben, bin ich dem HErrn sehr dankbar.
In Palermo hat Gott unseren lieben Bruder Chinnici reich gesegnet. Er steht einer Gemeinde von etwa 800 Seelen vor und hat eine Radio-Station, die er in seiner Gegend für den HErrn einsetzt. Er sieht jetzt das Licht zur Abendzeit und ist bereit, den ganzen Weg mit dem HErrn zu gehen. Sein Entschluß, sich auf den Namen des HErrn Jesus Christus taufen zu lassen, es über Radio bekanntzugeben und alle zu dem Ereignis einzuladen, zeigt seine innere Überzeugung von der Richtigkeit dieser biblischen Wahrheit. Wir möchten ihm, als einem Knecht Gottes, den Segen des HErrn wünschen. Ich habe mich in seiner Gemeinde sehr wohl gefühlt. Die Arbeit, die unser lieber Bruder Pilati durch viele Jahre hindurch tat, trägt schon jetzt reiche Frucht. Es gäbe noch viel von den verschiedenen Brüdern aus aller Welt zu berichten.
Ganz herzlich danke ich allen, die uns bei der Verbreitung der göttlichen Botschaft helfen, ob in der Fürbitte oder durch Spenden, auf welche Weise auch immer: Gott sieht und weiß es und wird es euch vergelten. Es tut uns leid, daß wir den Eingang der Spenden in diesem Jahr nur selten bestätigen konnten. Wir haben uns ganz auf die Übersetzungsarbeit und die Herausgabe der Predigten konzentriert.
Wie von überall zu hören ist, gereichen die Predigten Bruder Branhams gerade jetzt vielen zum großen Segen. Bitte laßt alles, was schwer verständlich ist, stehen und macht euch um nichts Sorgen. Der treue HErr wird uns zur rechten Zeit über alles Klarheit schenken. Ob Bruder Branham von dem dritten Zug oder dem siebenten Siegel, den sieben Donnern oder was immer es sein mag, spricht, wir müssen abwarten, bis wir alle Predigten gehört haben, damit wir die Gesamtübersicht bekommen. Es ist tatsächlich so, daß er die gleichen Dinge in verschiedenen Zusammenhängen beleuchtet. Durch die Gnade Gottes wird sich alles klären und in das Gesamtprogramm Gottes einfügen. Es ist doch begreiflich, daß wir möglichst alle Predigten lesen und hören müssen, ehe wir uns ein abschließendes Urteil bilden können. Im Augenblick könnte es sein, daß wir einen voreiligen und einseitigen Schluß über ein Thema ziehen, weil wir noch nicht alles darüber gehört haben. Wir sind davon überzeugt, daß wir dem prophetischen Wort folgen und erkennen, daß der HErr Seine Heiligen wunderbar führt.
Wir rechnen damit, daß Gottes Wort fortan wie in den Tagen der Apostel bestätigt wird, und daß der Gemeinde die gleichen Segnungen zuteil werden. Wir wollen uns von Gott in der Liebe verbinden lassen, für einander beten und glauben, daß der HErr keinen enttäuschen wird, der sein Vertrauen auf Ihn setzt.
Zum Jahresende und für das Jahr 1981 wünsche ich euch allen von ganzem Herzen Gottes Segen und alles Gute, das nur von Gott kommen kann. Gedenkt auch meiner in euren Gebeten. Die Ältesten und Mitarbeiter lassen euch alle grüßen und wissen sich mit euch verbunden.
Für alle Segenswünsche und persönlichen Aufmerksamkeiten danke ich herzlich. Schon ein Händedruck und ein paar Worte der Ermutigung sind einfach wohltuend. Besonders euch allen in der Schweiz, Österreich, der BRD und auch im Elsaß möchte ich meinen tiefsten Dank aussprechen. Von euch wird die große Last der Unkostendeckung getragen. Unsere Brüder aus aller Welt danken euch unbekannterweise; immer wieder wird mir aufgetragen, euch alle zu grüßen. Wie oft höre ich die Worte, die Bruder Branham in seinem Erlebnis „Hinter dem Vorhang der Zeit“ von der großen Volksmenge hörte, die wie aus einem Munde riefen: „Wenn du nicht gegangen wärst, dann wären wir nicht hier.“ Ich denke nicht daran, mich mit einem solchen Gottesmann zu vergleichen, doch das ist gewiß: Auch ich mußte gehen und die Botschaft um derer Willen, die in der Herrlichkeit sein werden, in alle Welt hinaustragen.
Im Auftrage Gottes wirkend
Br. Frank
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