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Menschen fragen, Gott antwortet durch Sein Wort
Ewald Frank
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Kapitola 23
Frage 22: Was ist deine Lehre über Heirat und Scheidung?
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Antwort: Ich habe über kein Thema eine eigene Lehre. Moses, unser Herr, der Apostel Paulus und Bruder Branham haben dieses Thema umfassend behandelt. Eigentlich besteht kein Bedarf, darüber noch zu schreiben, es sei denn, um alles Geschriebene zusammenzufassen. Es ist, wie Bruder Branham sagte, das uralte Problem und so komplex, dass man „es einfach nicht erkennt, es sei denn, es wird euch geoffenbart.“ Als Gott der Herr die Gebote gab, hat Er dieses wichtige Thema nicht ausgeklammert, denn es steht in Verbindung mit Ehebruch. „Du sollst nicht ehebrechen … Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib.“ (2. Mose 20).
In der Bergpredigt (Matth. 5, 27-32) hat unser Herr ebenfalls darüber gesprochen: „Du sollst nicht ehebrechen … und die Ehefrau eines anderen nicht mit Begehrlichkeit anblicken …“ Daraufhin sagte Er: „Wenn dich also dein rechtes Auge ärgert, so reiß es aus und wirf es von dir … Wenn deine rechte Hand dich ärgert, so haue sie ab …“ Dann spricht Er den Mann an, der sich zwar scheiden lassen kann, aber nur aufgrund von Hurerei. Andernfalls verursacht er, dass Ehebruch an seiner Ehefrau begangen wird, weil sie wieder heiratet (V. 32). In dem Fall wird der Mann dafür zur Verantwortung gezogen.
In allen Kulturen auf Erden, auch im Atheismus, wird die Ehe generell als die natürliche Form des Familienlebens respektiert. Die brennende Frage ist: Was ist Ehebruch, worauf beide gemäß Seinem Gesetz mit dem Tod bestraft werden mussten? Was sagt die Schrift dazu? Ehebruch ist, wenn ein Mann Geschlechtsverkehr mit einer verheirateten Frau, der Frau eines anderen, hat: „Wird ein Mann im Ehebruch mit der Ehefrau eines anderen ertappt, so sollen sie alle beide sterben …“ (5. Mose 22, 22).
In Mal. 2 tadelt der Herr zunächst die Priesterschaft und den Stamm Levi wegen ihrer falschen Unterweisung. Dann spricht Er von dem Bund der Väter, den Juda entweihte, indem es die Töchter eines fremden Gottes ehelichte. Dann folgt der Ausspruch: „Was verlangt der Eine?“ Die Antwort ist: „Gottessamen!“ Das ist der Same, der seit dem Garten Eden verheißen wurde, welches ist Christus Jesus (Gal. 3, 16). Danach lesen wir von Scheidung als einem Gewaltakt, der geschieht, wenn jemand sich von dem Weibe seiner Jugend scheidet und den Bund mit ihr bricht (V. 14). Doch nie hat Gott daran gedacht, dass eine Frau sich von ihrem Mann scheiden würde, so wie Israel sich auch nicht von Gott scheiden konnte. Deshalb wurde auch nur dem Mann gestattet, einen Scheidebrief auszuhändigen, aber nie einer Frau, dass sie ihrem Mann einen Scheidebrief gibt.
Bevor ein Mann oder eine Frau an Scheidung denkt, so bleibt es für immer meine Überzeugung, sollten sie sich eher eine Hand oder einen Fuß abhacken lassen, aber in keinem Fall den Weg zum Rechtsanwalt zwecks Scheidung einschlagen. Scheidung ist versteckter Mord und setzt alle Mächte Satans, die sich in Hass äußern, frei. Dadurch werden brutal nicht nur die Ehe, sondern die Familie, die Gemeinde und die Gesellschaft zerstört. Es gibt keinen Gewaltakt, der so satanisch ist wie eine Scheidung. Es ist Mord auf Lebenszeit. Wenn dann noch der Mantel der Selbstgerechtigkeit als Feigenblatt darüber gelegt wird, ist es ein Hohn.
Hinter allen einleuchtenden Argumenten, die vorgetragen werden, verbirgt sich Satan, der Verführer. Eine Frau enthauptet sich, wenn sie den Mann verlässt. In dem Augenblick verliert sie die geistliche und natürliche Orientierung, sie wird bösartig mit einer vergifteten Zunge, während sie sich aus der göttlichen Ordnung der Ehe, Familie und dem Gemeindeleben löst. In dem Fall sündigt sie mutwillig, kreuzigt den Sohn Gottes aufs Neue und gibt Ihn öffentlich der Schande preis. Sie denkt dabei, Rache zu üben und den Mann zu zerstören. Zitat: „Bruder, schau, lass mich dir sagen: Sie wird die Scheidung gegen dich einreichen; das ist Satan.“ (COD, Bd. 2, S. 981). Die Kennzeichen sind folgende: keine Gnade, keine Vergebung, keine Versöhnung, nur Anschuldigungen, Feindschaft und unkontrollierter Hass, der über den Tod hinausgeht. Zur gleichen Zeit werden überzeugende Argumente präsentiert, um das eigene Gewissen und die Aktion vor der Familie, vor den Gläubigen und insgesamt zu rechtfertigen.
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