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Das Traditionelle Christentum
Ewald Frank
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Kapitola 16
14. Kapitel: Nützliche Vergleiche
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Die nachstehend aufgeführten Bibelstellen sollen beides vor Augen führen: die Gottheit und die Menschheit des Erlösers. Wurde Er in Seiner Menschheit angekündigt, so wird dann von Ihm berichtet, daß Er gesandt worden ist. Wenn von Ihm als von Gott dem HErrn die Rede ist, so wird anschließend berichtet, daß Er selbst kam. Beides stimmt und hat die Aufgabe, eben den menschlichen und den göttlichen Bereich zu rechtfertigen.
Direkt nach dem Sündenfall gab der HErr die erste Verheißung von dem Samen, der durch das Weib kommen würde, um der Schlange den Kopf zu zertreten. Zur Schlange sprach Er: „Und Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen: ER wird dir den Kopf zertreten, und du wirst Ihn in die Ferse stechen“ (1. Mose 3, 15). Daß Christus, der Messias, der hier angekündigte Same des Weibes ist, weiß jeder Bibelleser. ER hat deshalb Maria nie als Seine Mutter bezeichnet, wie es andere taten, sondern sie immer als „Weib“ angesprochen (Joh. 2, 4).
„Nicht wird das Zepter von Juda weichen, noch der Herrscherstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis der kommt, dem er gebührt, und die Völker werden Ihm Gehorsam leisten. ER bindet Sein Eselfüllen an den Weinstock und das Junge Seiner Eselin an die Edelrebe“ (1. Mose 49, 10+11). „Frohlocke laut, Tochter Zion! Brich in Jubel aus, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir; gerecht und ein Retter ist Er, demütig, und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen, dem Jungen einer Eselin“ (Sach. 9, 9). In Matth. 21, Mark. 11, Luk. 19, Joh. 12 wird berichtet, wie Er gemäß dieser Verheißung am Palmsonntag als König auf dem Füllen einer Eselin im Triumphzug nach Jerusalem reitet. In Offbg. 5, 5 wird Er als Löwe aus dem Stamme Juda beschrieben.
„Einen Propheten gleich dir will Ich ihnen aus der Mitte ihrer Volksgenossen erstehen lassen und will Ihm Meine Worte in den Mund legen, und Er soll ihnen alles verkünden, was Ich Ihm gebieten werde. Wer alsdann Meinen Worten, die Er in Meinem Namen verkünden wird, nicht gehorcht, den will Ich selbst dafür zur Rechenschaft ziehen“ (5. Mose 18, 18-19). In den vier Evangelien wird der Messias als Prophet, als Menschensohn, umfassend beschrieben. Petrus nahm in seiner Predigt in Apostelgeschichte 3, 22-23, auf die erwähnte Bibelstelle wie folgt Bezug: „Mose hat ja gesagt: ,Einen Propheten wie mich wird der HErr, unser Gott, euch aus euren Brüdern erstehen lassen: auf den sollt ihr in allem hören, was Er zu euch reden wird; und jede Seele, die auf diesen Propheten nicht hört, soll aus dem Volke ausgerottet werden.“ Der Messias war der Gott-Prophet, deshalb ist Sein Wort verbindlich für alle, die vor Gott bestehen möchten, denn durch Ihn hat Gott endgültig auf Erden gesprochen und das von den Propheten angekündigte Wort zur Erfüllung gebracht.
„… was ist der Mensch, daß Du seiner gedenkst, und der Menschensohn, daß Du ihn beachtest?! Und doch hast Du ihn nur wenig hinter die Gottheit gestellt, mit Herrlichkeit und Hoheit ihn gekrönt; Du hast ihm die Herrschaft verliehen über Deiner Hände Werke, ja alles ihm unter die Füße gelegt“ (Ps. 8, 5-7). Die Übereinstimmung von alttestamentlicher Prophetie und neutestamentlicher Erfüllung ist überwältigend: „… denn obgleich Er Gottes Gestalt besaß, sah Er doch das Gleichsein mit Gott nicht als einen gewaltsam festzuhaltenden Besitz an; nein, ER entäußerte sich selbst, indem Er Knechtsgestalt annahm, ganz in menschliches Wesen einging und in Seiner leiblichen Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde; Er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tode, ja, bis zum Tode am Kreuz. Daher hat Gott Ihn auch über die Maßen erhöht und Ihm den Namen verliehen, der jedem anderen Namen überlegen ist, damit im Namen Jesus sich jedes Knie aller derer beuge, die im Himmel und auf der Erde und unter der Erde sind“ (Phil. 2, 6-10).
„ER soll zu Mir rufen: ,Mein Vater bist Du, Mein Gott und der Fels Meines Heils!‘ So will auch Ich Ihn zum Erstgeborenen machen, zum höchsten unter den Königen der Erde“ (Ps. 89, 27-28). „Denn die, welche Er zuvor ersehen hat, die hat Er auch im voraus dazu bestimmt, dem Bilde Seines Sohnes gleichgestaltet zu werden: dieser sollte eben der Erstgeborene unter vielen Brüdern sein“ (Röm. 8, 29). „Weiter sagt Er von der Zeit, in welcher Er den Erstgeborenen wiederum in die Menschenwelt einführen wird: ,Alle Engel Gottes sollen vor Ihm huldigend sich neigen‘ “ (Hebr. 1, 6). „In diesem haben wir die Erlösung, nämlich die Vergebung der Sünden; Er ist ja das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung“ (Kol. 1, 14-15). „Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!“ (2. Kor. 5, 17). „… welcher ist der treue Zeuge und Erstgeborene von den Toten“ (Offbg. 1, 5).
„Darum wird der Allherr selbst euch ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird guter Hoffnung werden und einen Sohn gebären, dem sie den Namen Immanuel geben wird“ (Jes. 7, 14). „ ,Joseph, Sohn Davids, trage keinerlei Bedenken, Maria, deine Verlobte, als Ehefrau zu dir zu nehmen! denn das von ihr zu erwartende Kind stammt vom heiligen Geist. Sie wird Mutter eines Sohnes werden, dem du den Namen Jesus geben sollst; denn Er ist es, der Sein Volk von ihren Sünden erretten wird.‘ Dies alles ist aber geschehen, damit das Wort erfüllt würde, daß der HErr durch den Propheten gesprochen hat“ (Matth. 1, 20-22).
„Denn ein Kind wird uns geboren, ein Sohn uns geschenkt werden, auf dessen Schulter die Herrschaft ruhen wird; und Sein Name lautet ,Wunderrat, Heldengott, Ewigvater, Friedefürst.‘ Seine Herrschaft wird weit reichen, und des Friedens wird kein Ende sein über dem Throne Davids und für Seine Königsherrschaft, indem Er sie festigt und stützt durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit: der Eifer des HErrn der Heerscharen wird dies vollführen“ (Jes. 9, 5-6).
Das Kind, das uns geboren, der Sohn, der uns geschenkt wurde, wird zugleich als „Mächtiger Gott und Ewigvater“ bezeichnet. Beide Seiten, die göttliche und die menschliche des Erlösers, mußten angekündigt werden, um den jeweiligen Aufgabenbereich wahrnehmen zu können. Durch denselben Propheten Jesaja spricht Gott: „Stärkt die erschlafften Hände und festigt die wankenden Kniee! Sagt zu denen, die verzagten Herzens sind: ,Seid getrost, fürchtet euch nicht! seht, da ist euer Gott! … ER selbst kommt und wird euch Heil spenden!‘ “ (Jes. 35, 3-4).
Nie hat Gott gesagt, daß Er einen Sohn im Himmel neben sich hat, den Er senden würde. ER selbst kam und hat uns das Heil im Sohne gebracht. Das Erkennungszeichen dafür sollte sein: „Alsdann werden die Augen der Blinden sich auftun und die Ohren der Tauben sich öffnen; dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird jauchzen“ (Jes. 35, 5-6). Genau das, was hier angekündigt wurde, erfüllte sich in dem Dienst Jesu Christi, unseres HErrn: Die Blinden wurden sehend, die Tauben hörend, die Lahmen gehend und die Stummen konnten reden (Luk. 7, 22)!
In Jesaja, Kap. 40 wird uns gesagt: „Horch! ein Ruf erschallt: ,In der Wüste bahnet dem HErrn (Jahweh) einen Weg, ebnet in der Steppe eine Straße für unsern Gott (Elohim)!“ „… Erhebe deine Stimme mit aller Macht, Jerusalem, als Freudenbotin! Erhebe sie, fürchte dich nicht! Verkünde den Städten Juda’s: ,Sehet da, euer Gott! Sehet, Gott der HErr (Elohim-Jahweh) kommt als ein Starker, und Sein Arm verleiht Ihm den Sieg.‘ “ Jahweh des Alten Testaments ist Jahschua (Jesus) des Neuen Testaments. Gott hat sich als Vater über uns, im Sohne unter uns und durch den heiligen Geist in uns offenbart. Auf diese Weise verwirklicht Er Seinen eigenen Ratschluß als Erlöser mit den Erlösten.
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