Book

Das Traditionelle Christentum

Ewald Frank

library_books Kapitoly: 32 calendar_month 13. 12. 1992

Navigate

Kapitoly

expand_more

Navigate

Kapitoly

Jump to any chapter without leaving the reader.

Politische und geistliche Entwicklungen verlaufen oft parallel. Die Aufbruchstimmung einzelner und ganzer Nationen in jüngster Zeit ist bemerkenswert. Die Menschen wollen Freiheit, sie wollen selbst entscheiden und sich nicht länger unterdrücken und bevormunden lassen. Transparenz und Umgestaltung, freie Meinungsäußerung und Mitbestimmung werden überall gefordert.

Es wäre zu wünschen, daß sich dieser Zustand auch auf den geistlichen Bereich überträgt, daß eine Besinnung und eine Rückorientierung zu den biblischen Werten und Wahrheiten in einzelnen und allen Denominationen stattfinden würde. Eventuell kann dieses unbequeme Buch dazu beitragen, einen solchen Prozeß in gang zu setzen.

Mir meiner Verantwortung bewußt, habe ich mein Bestes getan, um die reine Wahrheit des Wortes Gottes meinen Mitmenschen nahezubringen. Vielleicht ergeht durch diese Publikation der letzte Ruf Gottes am Ende der Gnadenzeit. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Das Übrige sei dem HErrn überlassen, der durch Seinen Geist in allen, die Ihm Glauben schenken, den Rest bewirken kann. ER möge Seinen Segen über alle Leser kommen lassen. Amen.

„Suchet den HErrn, solange Er sich finden läßt; ruft Ihn an, solange Er nahe ist! Der Gottlose verlasse seinen Weg und der auf Frevel Bedachte seine Gedanken und kehre zum HErrn zurück, daß Er sich seiner erbarme, und zu unserm Gott, denn Er übt reichlich Vergebung. Denn ,Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht Meine Wege‘ — so lautet der Ausspruch des HErrn —; ,sondern soviel der Himmel höher als die Erde ist, soviel höher sind Meine Wege als eure Wege und meine Gedanken höher als eure Gedanken. Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel herabfällt und nicht dorthin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und sie zum Grünen gebracht, so daß sie dem Säman Samen und dem Essenden Brot gegeben hat: ebenso verhält es sich auch mit Meinem Wort, das aus Meinem Munde hervorgeht: es kehrt nicht leer zu Mir zurück, sondern erst dann, wenn es das ausgerichtet hat, was Ich gewollt habe, und das zustande gebracht hat, wozu ich es gesan