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Die Offenbarung - Ein Buch mit 7 Siegeln ?
Ewald Frank
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Kapitola 47
Die letzte Schlacht entscheidet der Herr selbst
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Im zweiten Teil des 19. Kapitels wird beschrieben, wie der vielfach gekrönte Herr nach dem Hochzeitsmahl als Siegesheld auf dem weißen Roß herabkommt, gefolgt von den himmlischen Heerscharen, um die Völker niederzuschlagen und die Kelter des Glutweines des Zornes des allmächtigen Gottes zu treten. Was in den verschiedenen Passagen des Alten und des Neuen Testaments angekündigt und geschildert wurde, findet dann seine Erfüllung. Ohne Zweifel handelt es sich dabei um den letzten Kampf vor Anbruch des Tausendjährigen Reiches am großen Tage Gottes, des Allmächtigen.
„Dann sah ich den Himmel offen stehen und erblickte ein weißes Roß; der auf ihm sitzende Reiter heißt ,Treu und Wahrhaftig‘; Er richtet und streitet mit Gerechtigkeit.
Seine Augen aber sind wie eine Feuerflamme; auf Seinem Haupt hat Er viele Königskronen, und Er trägt an sich einen Namen geschrieben, den niemand außer Ihm selbst kennt;
bekleidet ist Er mit einem in Blut getauchten Gewande, und Sein Name lautet ,das Wort Gottes‘.
Die himmlischen Heerscharen folgten Ihm auf weißen Rossen und waren mit glänzend weißer Leinwand angetan.
Aus Seinem Munde geht ein scharfes Schwert hervor, mit dem Er die Völker schlagen soll, und Er wird sie mit eisernem Stabe weiden, und Er ist es, der die Kelter des Glutweins des Zornes des allmächtigen Gottes tritt.
An Seinem Gewande, und zwar an Seiner Hüfte, trägt Er den Namen geschrieben: ,König der Könige und Herr der Herren.‘“
Zu dem Zeitpunkt ist von der Gnade und der Liebe Gottes nicht mehr die Rede. Die dann noch lebende, von Gott getrennte Menschheit hat Seine Gnade und Liebe verworfen und damit Seine Gerichte und Seinen Zorn herausgefordert. „Dann sah ich einen Engel in der Sonne stehen, der rief mit lauter Stimme allen Vögeln zu, die hoch oben am Himmel fliegen: ,Kommt her, versammelt euch zu dem großen Mahle Gottes!
Ihr sollt Fleisch fressen von Königen, Fleisch von Kriegsobersten, Fleisch von Starken, Fleisch von Rossen und ihren Reitern, Fleisch von Leuten aller Art, von Freien und Sklaven, von Kleinen und Großen!‘ “ (Vv. 17–18).
Der Prophet Hesekiel hat diesen letzten Kampf, an dem die Könige der Erde und ihre Heere teilnehmen, verblüffend ähnlich beschrieben: „ ,Du aber, Menschensohn‘, — so hat Gott der Herr gesprochen — ,sage zu den Vögeln, zu allem Getier, das Flügel hat, und zu allen Raubtieren des Feldes: ‘Versammelt euch und kommt herbei! schart euch von allen Seiten her zusammen zu Meinem Opferschmaus, den Ich euch veranstalte, zu dem großen Opferschmaus auf den Bergen Israels! Ihr sollt Fleisch fressen und Blut trinken!
Fleisch von Heerführern sollt ihr fressen und das Blut von Fürsten der Erde trinken: Widder und Lämmer, Böcke und Stiere, lauter Mastvieh aus Basan;
in Fett sollt ihr euch satt fressen und Blut bis zur Trunkenheit trinken von Meinem Opferschmaus, den Ich euch veranstalte.
An Meiner Tafel sollt ihr euch sättigen an Rossen und Reitern, an Heerführern und Kriegsleuten aller Art!’‘ — so lautet der Ausspruch Gottes des Herrn.“ (39, 17–20).
Zu dem Zeitpunkt werden die zwei hauptverantwortlichen Personen, nämlich der politische Herrscher und das religiöse Oberhaupt ergriffen und bei lebendigem Leibe in den Feuersee geworfen: „Weiter sah ich das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um mit dem auf dem Roß sitzenden Reiter und mit Seinem Heer zu kämpfen.
Da wurde das Tier (politischer Herrscher) gegriffen und mit ihm der Lügenprophet (religiöser Herrscher), der die Wunderzeichen vor seinen Augen getan und dadurch die verführt hatte, welche das Malzeichen des Tieres trugen und sein Bild anbeteten; bei lebendigem Leibe wurden beide in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.“ (Offbg. 19, 19–20).
Bei diesem letzten Kampf wird es keine Gefangenen und keine Entkommenden geben. Die gesamte Heeresmacht, die dort unter direkt satanischem Einfluß von Norden her gegen Israel aufmarschiert, wird umkommen. „Die übrigen aber wurden mit dem Schwerte getötet, das aus dem Munde des auf dem Rosse sitzenden Reiters hervorging; und alle Vögel sättigten sich an ihrem Fleisch.“ (V. 21).
„Und Ich will das Strafgericht an ihm vollziehen durch Pest und Blutvergießen, durch Wolkenbrüche und Hagelsteine; Feuer und Schwefel will Ich regnen lassen auf ihn und auf seine Kriegsscharen und auf die vielen Völker, die bei ihm sind.
So will Ich Meine Größe und Meine Heiligkeit erweisen und Mich vor den Augen vieler Völker kundtun, damit sie erkennen, daß Ich der Herr bin!“ (Hes. 38, 22–23).
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